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Hasselblad-Modul bringt Zoom, aber nicht unbedingt bessere Qualität

Die im Moto Z eingebaute Kamera ist etwas schärfer als die des Hasselblad-Moduls, verglichen mit anderen Smartphones wie dem Galaxy S7 ist sie bei beiden Kameras etwas geringer. Details werden mit dem Modul besser dargestellt, das geht allerdings auf Kosten eines etwas stärkeren Rauschens. Dafür wirken die Bilder der Hasselblad-Kamera weniger "glattgebügelt" als die der eingebauten Kamera des Moto Z.

  • Ein mit dem Hasselblad-Modul aufgenommenes Bild mit kleinstem Zoom-Faktor (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Szene mit zehnfachem Zoom aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Hasselblad-Modul aufgenommenes Bild mit kleinstem Zoom-Faktor (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Szene mit zehnfachem Zoom aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Hasselblad-Modul aufgenommenes Bild mit kleinstem Zoom-Faktor (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Szene mit zehnfachem Zoom aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Hasselblad-Modul aufgenommenes Bild mit kleinstem Zoom-Faktor (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Szene mit zehnfachem Zoom aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Moto Z mit Rückdeckel, Soundboost Speaker und Hasselblad-Kamera (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Moto Z hat einen 5,5 Zoll großen Bildschirm, der mit 2.560 x 1.440 Pixeln auflöst. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Module werden magnetisch am Smartphone befestigt, die Verbindung erfolgt über Metallkontakte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Wechsel der Module ist einfach. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Soundboost Speaker von JBL verbessert den Klang erheblich und hat einen Standfuß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zusammen mit dem Speaker ist das Moto Z ziemlich dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ohne den Rückdeckel ist das Moto Z nur 5 mm dünn, dafür ragt die Kamera recht weit aus dem Gehäuse heraus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die eingebaute Kamera des Moto Z hat 13 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kontakte am Gehäuse des Moto Z. Einen Klinkenanschluss für Kopfhörer hat das Smartphone nicht mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von Hasselblad stammt ein Kameramodul, das wie der Lautsprecher einfach auf der Rückseite des Moto Z befestigt wird. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Kameramodul hat einen zehnfachen optischen Zoom. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zudem lässt es sich dank der Bedienelemente wie eine echte Kamera bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Moto Z ist mit dem mitgelieferten Rückdeckel immer noch recht dünn. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Zoom des Hasselblad-Moduls ...
  • ... erweitert die gestalterischen Möglichkeiten ungemein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bildqualität verbessert sich durch das Kameramodul allerdings nicht, zudem kann das Moto Z zusammen mit der Erweiterung keine 4K-Videos aufnehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Hasselblad-Modul kann in einer mitgelieferten Tasche untergebracht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wem die 700 Euro für das Moto Z zu viel Geld sind, kann auf das Moto Z Play zurückgreifen: Das technisch etwas weniger leistungsfähige Modell kostet nur 450 Euro, ist aber voll mit den Modulen kompatibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Moto Z Play, rechts im Bild, ist etwas dicker als das Moto Z, hat dafür aber einen Kopfhöreranschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bildschirm ist ebenfalls 5,5 Zoll groß, löst aber nur mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Auch der Prozessor ist weniger leistungsfähig als beim Moto Z. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ein mit dem Hasselblad-Modul aufgenommenes Bild mit kleinstem Zoom-Faktor (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Das Hasselblad-Modul nutzt die gleiche Kamera-App wie die eingebaute Kamera des Moto Z, allerdings stehen bei angeschlossenem Modul andere Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. So lassen sich mit der Hasselblad-Kamera RAW-Aufnahmen anfertigen, was mit der eingebauten Kamera des Moto Z nicht möglich ist. Die Bilder werden wie die der eingebauten Kamera direkt auf dem Smartphone gespeichert und können entsprechend leicht geteilt werden.

Blitzaufnahmen sind mit der Hasselblad-Kamera weitaus besser ausgeleuchtet als mit dem zweifachen LED-Fotolicht der eingebauten Kamera. Das Modul verwendet einen Xenon-Blitz, der eine bessere Ausleuchtung und Reichweite besitzt. Der Autofokus arbeitet bei der eingebauten Kamera etwas schneller, da es sich hier um einen Laser-Autofokus handelt. In der Praxis lassen sich mit dem Hasselblad-Modul aber dennoch schnell Fotos aufnehmen.

Optischer Zoom erweitert Gestaltungsmöglichkeiten

Das Kameramodul von Hasselblad halten wir insgesamt für ein gelungenes Zubehörteil, wenngleich es auch Nachteile gegenüber der eingebauten Kamera hat. Das Kameramodul verbessert mit seiner Auflösung und der schlechteren Blendenöffnung nicht unbedingt die Qualität der aufgenommenen Bilder, auch bei der Videoaufnahme hat das Modul gegenüber der eingebauten Kamera das Nachsehen.

Der zehnfache optische Zoom erweitert die Gestaltungsmöglichkeiten aber enorm - und bietet eine weitaus bessere Qualität als der digitale Zoom der Moto-Z-Kamera. Auch die Haptik ist dank des Griffs stark verbessert, das Smartphone liegt mit dem angeschlossenen Modul wie eine Digitalkamera in der Hand. Zusammen mit dem Modul ist das Moto Z allerdings nicht mehr unbedingt hosentaschentauglich, auch vom Gewicht her. Das Gespann kann aber in einer mit dem Modul gelieferten Tasche verstaut werden. Nach der Nutzung der Kamera kann das Modul einfach wieder vom Moto Z getrennt werden.

Der entscheidende Vorteil des Hasselblad-Moduls liegt für uns ganz klar im optischen Zoom. Die Nachteile des Moduls lassen sich dank des einfachen Anbringungssystems zum Teil ausgleichen: Möchte der Nutzer beispielsweise eine 4K-Videoaufnahme machen, kann er die Hasselblad-Kamera einfach abnehmen und die Moto-Z-Kamera verwenden.

300 Euro entspricht dem Preis einer digitalen Kompaktkamera

Ob Käufern das Kameramodul angesichts einer möglicherweise nur gelegentlichen Nutzung 300 Euro wert ist, ist fraglich. Uns hätte es weitaus besser gefallen, wenn das Modul beispielsweise noch 4K-Videoaufnahmen beherrschen würde. Unser Fazit fällt insgesamt gemischt aus: Wir halten die Hasselblad-Kamera aufgrund des Zooms für Hobbyfotografen durchaus für sinnvoll, wer hingegen nicht unbedingt einen optischen Zoom bei seinem Smartphone benötigt, braucht das Modul definitiv nicht zu kaufen.

Die Umsetzung des Modulsystems insgesamt gefällt und jedoch sehr gut - weitaus besser als bei LG. Die Module lassen sich sehr leicht und unkompliziert wechseln. Das Moto Z muss dafür nicht ausgeschaltet werden, was das System im Alltag wirklich praktisch macht. Bei LGs G5 muss der Akku bei einem Modulwechsel entfernt und das Gerät danach neu gestartet werden. Dabei vergeht weitaus mehr Zeit als beim Moto Z und Moto Z Play - hier ist ein Modulwechsel eine Sache von Sekunden.

Wie bei LG wird aber der Erfolg von Lenovos Modulsystem längerfristig davon abhängen, wie viele Module es geben wird. LG hat bisher - trotz Ankündigungen - nur drei veröffentlicht, was zu wenig ist. Lenovos Start in die Modulwelt ist unserer Meinung nach insgesamt schon gelungener als der von LG: Mit einem echten Kameramodul (LG bietet lediglich einen Handgriff an), dem Soundboost Speaker, einem Projektor und einem Zusatzakku halten wir die verfügbaren Module für im Alltag praktischer. Die vorgegebene Größe der Module bedeutet aber auch, dass es wohl keine Modul-Smartphones von Lenovo in anderen Displaygrößen als 5,5 Zoll geben wird. Dort würden die Module schlicht nicht passen. Lenovo hat jedoch versprochen, dass die Module langfristig unterstützt werden sollen.

 Soundboost Speaker für mehr WummsHardwareausstattung im Oberklassebereich 
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Hüendli 14. Okt 2016

Gibt's in ähnlicher Form bereits: Sony Xperia Z mit passendem Case für eine QX-Kamera...

wasabi 12. Okt 2016

Oder wie beim YotaPhone? ;-)

El_Duderino 11. Okt 2016

Welche Antwort erwarten Sie jetzt von mir? Machen Sie doch, was Sie für richtig halten...

RandomCitizen 11. Okt 2016

;)

jack56 11. Okt 2016

Da ich (vermutlich aufgrund meiner Kurzsichtigkeit) bei meinem 5" Nexus mit FHD Pixel...


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