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Projekt in zeitlichem Verzug

Derzeit ist das Projekt mit dem selbstgesteckten Zeitplan erheblich in Verzug. Bis spätestens Ende Mai 2017 soll ein zweiter Prototyp fertig sein. Die Arbeiten daran sollten eigentlich im Februar 2017 erledigt werden. Auf der Indiegogo-Seite wird versprochen, dass die ersten Tastatur-Mods im Juli 2017 ausgeliefert werden. Dieser Termin wurde bereits um einen Monat nach hinten verschoben.

QWERTZ-Modell erscheint erst einen Monat später

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Es ist fraglich, ob das ausreicht. Livermorium selbst geht davon aus, dass es nach dem zweiten Prototyp noch vier Monate braucht, bis die Produktion beginnen kann. Das wäre dann im September der 2017 Fall, so dass die ersten Tastatur-Mods im Oktober 2017 ausgeliefert würden. Das setzt voraus, dass keine weiteren Verzögerungen auftreten.

  • Die ausgezogene Moto-Mod-Tastatur am Smartphone (Bild: Livermorium)
  • Die Tastatur soll in drei Farben erhältlich sein. (Bild: Livermorium)
  • Die Tasten sind hintergrundbeleuchtet und abgerundet. (Bild: Livermorium)
  • Die Moto-Mod-Tastatur soll sich wie andere Moto-Mods einfach an ein Moto Z oder Moto Z Play anstecken lassen. (Bild: Livermorium)
Die Moto-Mod-Tastatur soll sich wie andere Moto-Mods einfach an ein Moto Z oder Moto Z Play anstecken lassen. (Bild: Livermorium)

Generell soll das Tastatur-Mod mit QWERTZ-Layout nochmal einen Monat später ausgeliefert werden. Das Startup gibt als Schätztermin August 2017 an, nach dem eigenen Zeitplan würde es aber mindestens bis November 2017 dauern, bis die Auslieferung beginnen kann.

Tastatur-Mod erhält Unterstützung von Lenovo

Livermorium hat sich am Moto Pitch Day beteiligt und ist Teil des Moto-Accelerator-Programms. Damit erhält das Startup Unterstützung bei technischen Fragen rund um das Mod-Design. Außerdem kann die Schiebetastatur später einmal über die Vertriebskanäle von Lenovo verkauft werden. Eine direkte finanzielle Unterstützung wollte Lenovo für das Projekt nicht leisten.

Bei einem Projekt in einer solch frühen Planungsphase besteht immer das Risiko, dass das Produkt möglicherweise nicht erscheinen wird, auch wenn das Finanzierungsziel erreicht wurde. Das Tastatur-Mod wäre eine deutliche Bereicherung für die Mod-Auswahl.

Lenovo hat eigene Mod-Pläne bisher nicht umgesetzt

Lenovo selbst hat sich selbst zum Ziel gesetzt, zwölf neue Mods pro Jahr auf den Markt bringen zu wollen. Pro Quartal wären das durchschnittlich vier Mods. Derzeit hinkt Lenovo dem eigenen Anspruch weit hinterher - bis Ende April 2017 ist nicht ein einziges neues Mod erschienen.

Eigentlich wollte Lenovo im März 2017 ein eigenes Akku-Mod auf den Markt bringen. Mit einem 2.220-mAh-Akku sollte es für 50 Euro erscheinen. Das Akku-Mod wird kein drahtloses Laden unterstützen und wird nur geladen werden können, wenn es mit dem Smartphone verbunden ist. Noch Ende März 2017 zeigte sich Lenovo im Gespräch mit Golem.de zuversichtlich, dass der eigene Akku-Mod in den nächsten Wochen verfügbar sein wird. Seit Anfang April 2017 ist aber klar, dass es noch dauert - der Verkaufsstart für das Akku-Mod wurde auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben, einen Grund dafür nannte der Hersteller nicht.

Von den auf dem Mobile World Congress 2017 gezeigten Mod-Ideen gibt es noch keine weiteren Details. Nur für ein Gamepad-Mod gibt es Sommer 2017 als Termin. Wann der Ladeadapter, das Alexa-Mod, das Mod zum drahtlosen Aufladen und ein Schnelllade-Akku-Mod erscheinen sollen, ist weiterhin offen.

 Moto Z: Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht
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Bigfoo29 03. Mai 2017

Ich lass keinen Frust ab. Ich hab das andere Projekt nur über mehrere Jahre verfolgt...

Bigfoo29 02. Mai 2017

Nachdem Ares eingestellt ist, tatsächlich eines der wenigen Möglichkeiten, sein Telefon...

Bigfoo29 02. Mai 2017

Ähm... ja, so eine Tastatur wäre toll. Nur: Eben, es gibt viele Projekte, die technisch...


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