Moto Z:Lenovo will Entwicklung neuer Moto-Mods vorantreiben
Bisher gibt es nur vier Moto Mods für die Moto-Z-Smartphones. Das soll sich ändern: Zusammen mit Indiegogo hat Lenovo eine Kampagne gestartet. Entwickler sollen neuartige Module erschaffen. Die Anreize dafür fallen allerdings für die meisten eher bescheiden aus.
Das Moto Z mit einer Module-AuswahlBild:
Martin Wolf/Golem.de
Modulare Smartphones leben davon, dass es viele Module zur Auswahl gibt. Idealerweise eröffnen diese dem Käufer ganz neue Möglichkeiten. Genau hier will Lenovo mit einer Indiegogo-Kampagne(öffnet im neuen Fenster) ansetzen. Denn bisher gibt es nur vier Module für die Moto-Z-Smartphones, die aber keine besonders ungewöhnlichen Funktionen bieten. Neben einem Akkupack gibt es einen Lautsprecher, einen Kameraaufsatz und einen Miniprojektor.
Neue Modulideen werden erwartet
Lenovo erhofft sich von der Indiegogo-Kampagne neue Modulansätze, die es Besitzern eines Moto-Z-Smartphones ermöglichen, ihr Gerät um entsprechende Funktionen zu erweitern. Als Anreiz können Teilnehmer ein Moto Mod Development Kit zusammen mit einem Moto-Z-Smartphone im Wert von 1.000 US-Dollar gewinnen.
Die Einreichungen werden von einer durch Lenovo bestimmten Jury beurteilt. Die zehn besten können ihre Entwürfe bei Lenovo in Chicago vorstellen. In der US-Stadt sitzt die Entwicklungsabteilung der Moto-Mods-Idee. Wer zu den zehn Siegern gehört, bekommt einen US-Inlandsflug und eine Hotelübernachtung bezahlt. Wer nicht in den USA lebt, muss die Flugkosten in die USA selbst bezahlen. Für Teilnehmer aus Deutschland dürfte einer der Hauptpreise daher nicht besonders reizvoll sein.
Zeitplan steht
Die Teilnehmer sind aufgerufen, entsprechende Moto-Mods zu entwickeln und die Indiegogo-Kampagne Anfang kommenden Jahres zu starten. Anfang März 2017 werden alle eingereichte Crowdfunding-Ideen bewertet, kurz darauf sollen die Sieger verkündet werden. Ende März sollen sie die Gelegenheit erhalten, ihre Kampagne bei Lenovo in Chicago vorzustellen.
Bild 1/28: Ein mit dem Hasselblad-Modul aufgenommenes Bild mit kleinstem Zoom-Faktor (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/28: Die gleiche Szene mit zehnfachem Zoom aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/28: Ein mit dem Hasselblad-Modul aufgenommenes Bild mit kleinstem Zoom-Faktor (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/28: Die gleiche Szene mit zehnfachem Zoom aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/28: Ein mit dem Hasselblad-Modul aufgenommenes Bild mit kleinstem Zoom-Faktor (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/28: Die gleiche Szene mit zehnfachem Zoom aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/28: Ein mit dem Hasselblad-Modul aufgenommenes Bild mit kleinstem Zoom-Faktor (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/28: Die gleiche Szene mit zehnfachem Zoom aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/28: Das Moto Z mit Rückdeckel, Soundboost Speaker und Hasselblad-Kamera (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/28: Das Moto Z hat einen 5,5 Zoll großen Bildschirm, der mit 2.560 x 1.440 Pixeln auflöst. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/28: Die Module werden magnetisch am Smartphone befestigt, die Verbindung erfolgt über Metallkontakte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/28: Der Wechsel der Module ist einfach. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/28: Der Soundboost Speaker von JBL verbessert den Klang erheblich und hat einen Standfuß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/28: Zusammen mit dem Speaker ist das Moto Z ziemlich dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/28: Ohne den Rückdeckel ist das Moto Z nur 5 mm dünn, dafür ragt die Kamera recht weit aus dem Gehäuse heraus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/28: Die eingebaute Kamera des Moto Z hat 13 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/28: Die Kontakte am Gehäuse des Moto Z. Einen Klinkenanschluss für Kopfhörer hat das Smartphone nicht mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/28: Von Hasselblad stammt ein Kameramodul, das wie der Lautsprecher einfach auf der Rückseite des Moto Z befestigt wird. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/28: Das Kameramodul hat einen zehnfachen optischen Zoom. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/28: Zudem lässt es sich dank der Bedienelemente wie eine echte Kamera bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/28: Das Moto Z ist mit dem mitgelieferten Rückdeckel immer noch recht dünn. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/28: Der Zoom des Hasselblad-Moduls ...
Bild 23/28: ... erweitert die gestalterischen Möglichkeiten ungemein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/28: Die Bildqualität verbessert sich durch das Kameramodul allerdings nicht, zudem kann das Moto Z zusammen mit der Erweiterung keine 4K-Videos aufnehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 25/28: Das Hasselblad-Modul kann in einer mitgelieferten Tasche untergebracht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 26/28: Wem die 700 Euro für das Moto Z zu viel Geld sind, kann auf das Moto Z Play zurückgreifen: Das technisch etwas weniger leistungsfähige Modell kostet nur 450 Euro, ist aber voll mit den Modulen kompatibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 27/28: Das Moto Z Play, rechts im Bild, ist etwas dicker als das Moto Z, hat dafür aber einen Kopfhöreranschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 28/28: Der Bildschirm ist ebenfalls 5,5 Zoll groß, löst aber nur mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Auch der Prozessor ist weniger leistungsfähig als beim Moto Z. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Wir haben Lenovos Moto-Mod-Konzept getestet und waren sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Die Module sitzen fest auf dem Gerät. Sie verrutschen nicht oder lösen sich versehentlich. Die Umsetzung erscheint uns vorbildlich gelöst. Jetzt hapert es noch an vielversprechenden Modulen. Der Kameraaufsatz von Hasselblad bringt zwar einen zehnfachen optischen Zoom, aber eine schlechtere Bildqualität als die eingebaute Kamera. Der von uns getestete Lausprecheraufsatz liefert einen deutlich besseren Klang, macht das Smartphone aber sehr dick und bietet Ähnliches wie ein anderer externer Lautsprecher.