Moto Z: Lenovo plant mindestens zwölf neue Module pro Jahr

Lenovo setzt alles auf das Moto Z. Für die Smartphone-Reihe sollen pro Jahr mindestens zwölf neue Moto Mods erscheinen. Damit soll das modulare Smartphone zum Erfolg gebracht werden. Dafür sind aber ganz andere Anstrengungen erforderlich.

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Lenovos Moto Z mit einer Modul-Auswahl
Lenovos Moto Z mit einer Modul-Auswahl (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit aller Macht will Lenovo seinem Konzept modularer Smartphones zum Erfolg verhelfen. Der chinesische Hersteller hat unter anderem gegenüber Cnet und The Verge bekanntgegeben, pro Quartal durchschnittlich vier neue Module auf den Markt bringen zu wollen. Pro Jahr soll es mindestens zwölf neue Moto Mods geben, so nennt Lenovo die andockbaren Module. Damit soll es für Smartphone-Käufer attraktiver werden, sich für ein Moto-Z-Smartphone zu entscheiden. Moto-Z-Besitzer können das Smartphone dann mit vielen neue Möglichkeiten versehen.

Moto Z bald mit zweitem Display?

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Welche neuen Möglichkeiten Besitzer eines Moto-Z-Smartphones erwarten können, ist noch nicht bekannt. Lenovo deutete an, dass es mehr Möglichkeiten bezüglich der Kamerafähigkeiten und ein zweites Display geben könnte. So wäre es denkbar, dass ein Mod mit einem zweiten Kleinstdisplay versehen ist, um die bessere Hauptkamera für Selbstporträts nutzen zu können. Denkbar wäre auch ein E-Book-Reader-Panel, um eine längere Akkulaufzeit zu erreichen, wenn viele E-Books gelesen werden. Aber auch ein Project-Tango-Modul erscheint Lenovo möglich.

In den USA wurden zwei neue Module vorgestellt. Das neue Akkumodul von Mophie ergänzt die Variante von Incipio. Das Mophie-Modul ist dicker und schwerer als das Incipio-Modul, bietet dafür aber eine höhere Kapazität und somit eine längere Akkulaufzeit. Statt der 2.220 mAh beim Incipio-Modul erhalten Käufer des Mophie-Moduls eine Kapazität von 3.000 mAh. Als weiteren Vorteil sehen wir die Möglichkeit, dass sich das Mophie-Modul aufladen lässt, ohne es mit dem Smartphone zu verbinden.

Weniger Modulauswahl in Deutschland

Das 90 Euro teure Akkumodul von Incipio gibt es prinzipiell auch mit einer induktiven Lademöglichkeit, allerdings wird diese Variante in Deutschland nicht angeboten. Lenovo sollte die Partner dazu aufrufen, ihre Produkte ohne nennenswerte Verzögerung weltweit anzubieten. Aber Mophie sieht das anders: Wie Golem.de vom Hersteller erfahren hat, wird das Akkumodul nicht in Deutschland angeboten, es wird nur in den USA verkauft.

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Ebenfalls von Incipio stammt das zweite neue Modul: eine Halterung fürs Auto. Die Halterung ist so konzipiert, dass sich ein Moto-Z-Smartphone mit Magnetkraft direkt daran befestigen lässt. Außerdem startet der Automodus von Android, sobald das Smartphone in der Halterung steckt. Dieses Modul soll Anfang nächsten Jahres in den USA verkauft werden, ein Verkaufsstart für Deutschland ist nicht bekannt.

Indiegogo-Aktion soll Modulideen befördern

In Deutschland gibt es derzeit vier Module für die Moto-Z-Smartphones. Mit dem Hasselblad-Modul True Zoom erhält das Smartphone für 300 Euro einen zehnfachen optischen Zoom. Leider macht das Kameramodul schlechtere Bilder als die eingebaute Kamera, so dass wir damit nur bedingt zufrieden waren. Mit dem Soundboost von JBL gibt es für 100 Euro einen andockbaren Lautsprecher. Dieser kann dann leider nur mit einem Moto-Z-Smartphone verwendet werden. Es gibt keine Bluetooth-Unterstützung und auch keinen weiteren Anschluss. Dadurch sind die Einsatzmöglichkeiten stark beschränkt. Es wäre praktisch, wenn das Modul über Bluetooth oder Kabelverbindung auch mit anderen Geräten genutzt werden könnte.

Mit einem Preis von 350 Euro ist der Insta-Share-Projektor derzeit das teuerste Modul. Damit kann das Moto-Z-Smartphone als mobiles Projektionsgerät verwendet werden. Der DLP-Projektor soll ein Bild von bis zu 70 Zoll bei einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln und mit einer Akkuladung eine Projektionsdauer von einer Stunde liefern.

Anfang November 2016 startete Lenovo eine spezielle Indiegogo-Aktion, um Interessenten zur Entwicklung von Moto-Z-Modulen zu bewegen und neue Modulideen zu sammeln. In Deutschland gibt es das sehr dünne Moto Z und das etwas dickere Moto Z Play, das eine sehr lange Akkulaufzeit für ein modernes Smartphone schafft.

Nachtrag vom 8. Dezember 2016

Das neue Akkumodul von Mophie wird nicht in Deutschland verkauft, wie Golem.de vom Hersteller erfahren hat. Die Textpassage im Artikel wurde entsprechend überarbeitet.

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FreiGeistler 09. Dez 2016

Oh

FreiGeistler 06. Dez 2016

Nein. Wechselbares Display mit LCD/Amoled/E-Paper wäre mein Wunschtraum gewesen. Und...

ip (Golem.de) 06. Dez 2016

es gibt keinerlei Ankündigung von Lenovo dazu. Demnach ist nicht bekannt, ob das Moto Z...

hackgrid 05. Dez 2016

Da kann man dann auch später mal ein farbiges nachrüsten :-)



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