Moto Smart Speaker: Aus einem Moto-Z-Smartphone wird ein Alexa-Lautsprecher

Lenovo bringt den Moto Smart Speaker auf den Markt. Das neue Moto-Mod macht aus jedem Moto-Z-Smartphone einen smarten Lautsprecher mit Amazons digitalem Assistenten Alexa.

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Moto Smart Speaker von Lenovo
Moto Smart Speaker von Lenovo (Bild: Lenovo)

Mit dem Moto Smart Speaker bringt Lenovo ein weiteres Modul für die Moto-Z-Smartphones auf den Markt. Der ansteckbare Lautsprecher besitzt vier Fernfeldmikrofone und wird mit einer zusätzlichen Alexa-App zu einem smarten Lautsprecher. Das Modul besitzt vier Fernfeldmikrofone, damit Zurufe auch aus großen Distanzen noch erkannt werden. Eine ähnliche Mikrofontechnik wird in den Echo-Lautsprechern von Amazon verwendet.

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Das Modul besitzt einen Akku, der eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden bietet und lediglich dazu dient, das Modul selbst zu betreiben. Der Smartphone-Akku kann darüber nicht geladen werden. Dadurch soll der Akku im Moto-Z-Smartphone weniger stark belastet werden, wenn der smarte Lautsprecher verwendet wird. Der Lautsprecher hat einen eigenen Ladeanschluss, um den Akku auch ohne angedocktes Smartphone aufladen zu können.

Das Smartphone-Display liegt leicht schräg

Der Moto Smart Speaker wird wie andere Moto Mods an die Rückseite eines Moto-Z-Smartphones gesteckt und magnetisch gehalten. Ein entsprechend starker Magnet sorgt dafür, dass sich das Modul nicht unbeabsichtigt löst. Zum Lösen der Moto Mods ist daher meist einiger Kraftaufwand erforderlich, aber das Loslösen geht dann ohne große Schwierigkeiten.

  • Moto Smart Speaker für alle Moto-Z-Smartphones (Bild: Lenovo)
  • Moto Smart Speaker für alle Moto-Z-Smartphones (Bild: Lenovo)
  • Moto Smart Speaker für alle Moto-Z-Smartphones (Bild: Lenovo)
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  • Moto Smart Speaker für alle Moto-Z-Smartphones (Bild: Lenovo)
  • Moto Smart Speaker für alle Moto-Z-Smartphones (Bild: Lenovo)
  • Moto Smart Speaker für alle Moto-Z-Smartphones (Bild: Lenovo)
Moto Smart Speaker für alle Moto-Z-Smartphones (Bild: Lenovo)

Das Modul ist so gestaltet, dass das Display des Smartphones leicht schräg liegt, wenn das Lautsprechermodul angedockt ist. Lenovo will damit erreichen, dass auch aus einiger Entfernung das Display zu sehen ist. Das Modul macht das Smartphone deutlich dicker, aber es soll wohl vor allem in Innenräumen verwendet werden, etwa zu Hause, im Büro oder in einem Hotelzimmer.

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Damit aus dem Moto Smart Speaker tatsächlich ein smarter Lautsprecher wird, muss auf dem Smartphone die Moto-Alexa-App von Lenovo installiert werden. Sie ist vor einigen Wochen für eine Reihe von Moto-Smartphones erschienen und funktioniert auch ohne Modul. Ohne Modul ist die Alexa-Nutzung auf Zuruf nicht möglich, das geht dann erst mit dem Moto Smart Speaker.

Nicht alle Alexa-Funktionen verfügbar

Sobald ein Moto-Z-Smartphone das Alexa-Signalwort versteht, geht das Display des Smartphones an und auf der Rückseite leuchten blaue LEDs. Das signalisiert, dass Alexa bereit ist, Befehle zu empfangen. Der Nutzer kann dann die üblichen Funktionen von Alexa nutzen, sich also das Wetter oder die Nachrichten ansagen lassen. Außerdem kann Alexa Wissensfragen beantworten und Musik auf Zuruf abspielen.

Die neuen Anruf- und Messaging-Funktionen von Alexa stehen für den Moto Smart Speaker nicht bereit. Sie gibt es vorerst nur für Echo-Lautsprecher. Amazon verspricht zwar, alle Alexa-Funktionen auch Alexa-Lautsprechern anderer Hersteller anbieten zu wollen, aber bisher gibt es nicht einmal einen Zeitplan, bis wann das erfolgt sein soll. Auch die Multiroom-Musikfunktion von Alexa ist derzeit den Echo-Lautsprechern vorbehalten.

Der Moto Smart Speaker kostet mehr als ein Echo-Lautsprecher

Der Moto Smart Speaker ist nach Angaben von Lenovo ab sofort für 120 Euro verfügbar. Aber weder auf der Motorola-Produktseite noch bei großen Onlinehändlern ist die Erweiterung gelistet.

Zum Vergleich: Für 100 Euro gibt es den Soundboost 2 von JBL, der ohne Fernfeldmikrofone auskommt und damit keine ganz so bequeme Alexa-Nutzung erlaubt. Wenn dieses Lautsprecher-Mod mit Alexa verwendet wird, werden die Mikrofone im Smartphone genutzt, die Zurufe nur verstehen, wenn der Abstand zum Gerät nicht zu groß ist.

Ebenfalls 100 Euro kostet Amazons Echo der zweiten Generation. Der Alexa-Lautsprecher ist zwar nicht mobil nutzbar, verspricht aber einen besseren Klang, weil mehr Platz für die Lautsprechertechnik vorhanden ist. Auch die Displayfunktionen von Alexa fehlen dann auf dem Echo-Lautsprecher.

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