Gute, aber recht langsame Kamera

Die rückseitige Dual-Kamera des Moto G6 besteht aus einem 12-Megapixel- und einem 5-Megapixel-RGB-Sensor, wobei der geringer auflösende Sensor nur für Abstandsinformationen zum Motiv zuständig ist, beispielsweise um mit Unschärfe im Vorder- oder Hintergrund spielen zu können. Die Anfangsblende ist mit einem Wert von f/1.8 vergleichsweise groß, mit der schnellen Dual-Pixel-Autofokus-Technik des Moto G5 Plus oder des Moto G6 Plus oder einer optischen Bildstabilisierung (OIS) arbeitet die Kamera des Moto G6 nicht. Die schnellste beim Auslösen ist sie auch nicht.

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Dafür stimmt die Bildqualität für eine Smartphone-Kamera dieser Preisklasse: Die Schärfe der bei hellem Tageslicht gemachten Testaufnahmen ist ausreichend hoch, die Auto-HDR-Funktion sorgt für gute Bilddynamik und die Farben werden kräftig, aber nicht überbetont wiedergegeben.

Neben einem Porträtmodus gehören ein Pro-Modus für manuelle Belichtungseinstellungen, automatisches HDR und ein Panorama-Modus, eine Texterkennung und ein Selbstauslöser zu den wichtigsten Funktionen.

  • Moto G6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Moto G6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Eine witzige Spielerei sind die Gesichtsfilter à la Snapchat und die Funktion Spotfarbe. Die KI-gestützte Objekt- und Wahrzeichenerkennung, die Motorola selbst entwickelt hat und die zum Verkaufsstart des Geräts zur Verfügung stand, hat der Hersteller mit dem jüngsten Kamera-Update durch Google Lens ersetzt.

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Videos nimmt die Dual-Kamera maximal mit Full-HD-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde auf - 4K geht prozessorbedingt nicht, was ein Nachteil zur Videofunktion des um 50 Euro teureren Moto G6 Plus ist. Zu den verfügbaren Videoanwendungen gehören noch eine Zeitraffer- und eine Zeitlupenaufnahme. Aufnahmen in Ruhe sind durchaus ok, krisselig wird es bei Schwenks, wackelig bei Aufnahmen in Bewegung.

Die Frontkamera des Moto G6 ist die gleiche wie am Moto G6 Plus: Sie bietet 8 Megapixel und nimmt Videos in Full-HD-Qualität mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Sie hat neben einem weichzeichnenden Beauty-Regler auch eine Gruppen-Selfie-Einstellung. Bildschärfe und -dynamik der Aufnahmen überzeugen dank Auto-HDR.

Fotos und Videos werden standardmäßig in der Google-Fotos-App abgelegt, die Funktionen wie eine Suche, automatische Backups in der Cloud und das Teilen der Bilder mit Freunden bietet.

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Finkenschinken 10. Jul 2018

die Displays bleiben trotzdem anfällig und so eine Reparatur kostet dann im Verhältnis...

pk_erchner 10. Jul 2018

genau das haben doch Samsung und Apple perfekt vorgemacht 1) es sind mehr Neu-Käufe...

recluce 10. Jul 2018

Wir haben hier vier Moto G in der Familie, eins von 2013, die anderen von 2014. Bei allen...

FreiGeistler 09. Jul 2018

Wenn er nicht-deutsche Katalysatoren hat, ist er eventuell sogar besser ;-)

M.P. 09. Jul 2018

Naja, der Satz .... Sagt ja nicht, dass die Rückwand aus Glast *besteht* .... Da steht...



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