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Snapdragon 410 und 1 oder 2 GByte RAM

Als Prozessor kommt im neuen Moto G ein Snapdragon 410 zum Einsatz. Dieser 64-Bit-Prozessor mit vier Kernen hat mit einer Taktrate von 1,4 GHz etwas mehr Leistung als der in den beiden vorigen Moto Gs verwendete Snapdragon 400, ist aber weiterhin eindeutig auf leichtere Tätigkeiten ausgerichtet. Zusammen mit dem 1 GByte großen Arbeitsspeicher unseres Testgerätes mit 8 GByte Flash-Speicher reicht die Ausstattung problemlos für alltägliche Anwendungen wie Surfen, E-Mails abfragen, Musik hören oder auch Videos schauen.

  • Motorola neues Moto G (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Vom Design her ist Motorola seiner bisherigen Linie treu geblieben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das mittlerweile dritte Moto G hat wie sein Vorgänger ein 5 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue Moto G (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera auf der Rückseite hat jetzt 13 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am oberen Rand gibt es wieder die für neuere Motorola-Geräte charakteristische Delle im Gehäuse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Rückdeckel des Moto G ist abnehmbar, darunter befinden sich die Steckplätze für die Micro-SD- und die SIM-Karte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue Moto G ist nach IPX7 vor Wasser geschützt - im Rückdeckel gut erkennbar die durch Gummilippen geschützten Bereiche. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wasser macht dem neuen Moto G nichts aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das neue Moto G (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Bei anspruchsvolleren Anwendungen kann es hingegen stellenweise bei der Leistung eng werden. So können wir beispielsweise das Rennspiel Riptide GP2 in den Standardeinstellungen mit etwas heruntergeregelten Grafikdetails durchaus spielen; bei vollen Details hingegen fängt das Spiel stark an zu ruckeln.

Wer etwas mehr Reserven haben möchte, kann zur Moto-G-Variante mit 16 GByte Flash-Speicher greifen: Hier gibt es 2 GByte Arbeitsspeicher, was bei mehreren geöffneten Anwendungen zu einer flüssigeren Benutzungserfahrung führen sollte. Insgesamt eignet sich aber auch das kleine Moto G gut für Nutzer, die weniger Wert auf grafisch anspruchsvolle Spiele legen - zumal aufgrund des kleinen Speichers eh kaum umfangreiche Anwendungen installiert werden können. Immerhin haben beide Modelle einen Steckplatz für Micro-SD-Karten bis zu einer Größe von 32 GByte.

LTE-Unterstützung und Android 5.1.1

Das neue Moto G unterstützt Quad-Band-GSM, UMTS und LTE - ein separates LTE-Modell ist also anders als beim Vorgänger nicht mehr nötig. WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11b/g/n, also nur auf der Frequenz 2,4 GHz. Bluetooth läuft in der Version 4.0 LE, ein GPS-Empfänger mit Glonass- und Beidou-Unterstützung ist eingebaut. Auf einen NFC-Chip muss der Nutzer verzichten.

Ausgeliefert wird das Moto G mit Android in der Version 5.1.1 - und ist damit eines der ersten Smartphones, das die aktuelle Android-Version bereits ab Werk hat. Auch mit Lenovo als Eigentümer der Mobilsparte von Motorola gibt es weiterhin kaum Anpassungen an der Nutzeroberfläche - sie sieht fast aus wie ein pures Lollipop von Google. Dementsprechend findet sich links neben dem Hauptbildschirm auch Google Now, falls der Nutzer es verwendet.

Kleine Extrafunktionen

Einige zusätzliche Funktionen und Apps gibt es aber doch: So kann der Nutzer beispielsweise durch Schütteln des Smartphones die Taschenlampe ein- und ausschalten. Ein zweimaliges Drehen des Smartphones ruft die Kamera auf. Wer diese Gesten nicht benötigt, kann sie auch deaktivieren.

Zusätzlich vorinstalliert Motorola die bereits von früheren Moto-Smartphones bekannten Apps Migrate und Moto. Mit Migrate können Inhalte eines früheren Smartphones auf das Moto G gespielt werden. Moto ist die Einstellungs-App für Motorola-Funktionen wie Regeln oder die Info-Funktion im Standby-Betrieb. Verschiedene Regeln ermöglichen es dem Nutzer, das Moto G bestimmte Aktionen selbstständig ausführen zu lassen. So kann das Smartphone etwa automatisch stumm geschaltet werden, wenn der Arbeitsplatz erreicht wird.

Praktisch ist auch beim neuen Moto G die Benachrichtigungsfunktion auf dem Standby-Display. Dabei werden dem Nutzer neue Nachrichten kurz auf dem Display angezeigt, ohne dass das Smartphone aus dem Schlafzustand geweckt werden muss. Auch beim Anheben des Gerätes blendet das Smartphone kurz die Uhrzeit und eventuelle Benachrichtigungen ein. Den Sprachassistenten Moto Assist hat Motorola auf dem Moto G nicht vorinstalliert; er dürfte den teureren Moto-X-Modellen vorbehalten sein. Wer das Moto G mit Sprachkommandos verwenden will, muss sich mit Google Now begnügen.

Gute Akkulaufzeit

Die Laufzeit des neuen Moto G macht mit dem 2.470-mAh-Akku in unserem Test einen guten Eindruck. Einen 1080p-Film können wir bei voller Helligkeit über sieben Stunden lang anschauen, bis der Akku leer ist - ein guter Wert. Bei normaler Nutzung kommen wir mit dem Smartphone relativ problemlos auf anderthalb Tage.

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 Neue Kamera hat 13 MegapixelVerfügbarkeit und Fazit 
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Mithrandir 24. Mär 2016

Nö. Merkste selber, oder?

SoniX 08. Okt 2015

Das Z1 Compact hat das Ende seines Updatezyklus erreicht. Das Moto G3 steht am Anfang; da...

jose.ramirez 18. Aug 2015

Anscheinend gibt es nur Custom ROMs auf Grundlage von Android 4.4 welche auf dem Mediatek...

berritorre 08. Aug 2015

Ja, ich bin auch zu Hause und auf der Arbeit immer im WLAN. Aber genau da ist mir der...

blubbico 05. Aug 2015

Dabei kann W-LAN nach dem Standard 802.11n sowohl im 2,4-GHz-Band als auch im 5-GHz-Band...


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