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Motion Sonic: Sony will Musiksensor per Crowdfunding finanzieren

Mit dem Musiksensor Motion Sonic geht Sony einen ungewöhnlichen Weg: Die bewegungsempfindliche Steuerungseinheit soll über Indiegogo finanziert werden.
/ Tobias Költzsch
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Sonys Motion-Sonic-Sensor (Bild: Sony)
Sonys Motion-Sonic-Sensor Bild: Sony

Sony hat seinen Musiksensor Motion Sonic vorgestellt und sucht per Crowdfunding auf Indiegogo nach Unterstützern für das Projekt. Motion Sonic(öffnet im neuen Fenster) ist ein Armband, das Musikern die Steuerung bestimmter Parameter per Handbewegung ermöglicht.

Dabei werden über eine iOS-App Gesten mit Effekten wie einem Echo, Hall, bestimmten Filtern oder auch Tonhöhenveränderungen verknüpft – mit Android-Geräten lässt sich Motion Sonic nicht verwenden. Das iPhone oder iPad muss dann über ein Audio-Interface mit dem Instrument verbunden werden.

Musiker können die Gesten mit den verschiedenen Effekten verwenden, während sie ihr Instrument spielen. Sony stellt auf der Kampagnenseite verschiedene Beispiele vor, unter anderem mit einer Gitarre, einem Keyboard oder einem DJ-Setup. Die Effekte klingen mal besser, mal weniger gut.

Verschiedene Anbringungsmöglichkeiten für den Sensor

Der Motion-Sonic-Sensor lässt sich entweder wie ein Fitness-Armband am Handgelenk tragen oder mit Hilfe einer zweiten Befestigung auf dem Handrücken. So kann individuell eine bequeme Sensorposition gewählt werden. Die Gestensteuerung erfolgt über einen sechsachsigen Bewegungssensor.

Wie Sony erklärt, ist Motion Sonic noch nicht fertig. Allerdings liegt ein Prototyp vor. Dass der japanische Hersteller das Produkt auf Indiegogo anbietet und nicht auf der eigenen Crowdfunding-Webseite First Flight, ist ungewöhnlich. Möglicherweise erhofft sich Sony so mehr internationale Aufmerksamkeit.

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Die ersten 400 Motion Sonics kosten umgerechnet knapp 180 Euro, danach lässt sich das Projekt mit 200 Euro unterstützen. Der Sensor soll im März 2022 verschickt werden – nach derzeitigem Stand allerdings nur nach Japan und in die USA. Sony zufolge fehlen für weitere Länder bislang die nötigen Zulassungen.


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