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Morddrohungen, Sportwagen, EUR-Millionen:
Wir haben den Illuminaten-Whatsapp-Scam ausprobiert

Erst wollte man uns töten, weil wir das Porto für den magischen Kelch nicht zahlten. Doch dann wurde uns ein Container versprochen, mit einem Luxus-Sportwagen und 4 Millionen Euro. Bisher kam er nicht an.
/ Achim Sawall
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Baphomet-Statue vor dem Satanischen Tempel im Oktober 2019 in Salem, Massachusetts (Bild: JOSEPH PREZIOSO/AFP via Getty Images)
Baphomet-Statue vor dem Satanischen Tempel im Oktober 2019 in Salem, Massachusetts Bild: JOSEPH PREZIOSO/AFP via Getty Images

Zu den Online-Scams mit großem Horrorszenario gehört ohne Zweifel der Illuminaten-Scam. Schon vor der Coronapandemie haben wir bewusst auf eine Whatsapp-Nachricht geantwortet, die uns aufforderte, dem im Jahr 1776 an der Universität Ingolstadt gegründeten Geheimbund beizutreten, um reich und mächtig zu werden. Geklappt hat das nicht, stattdessen wurden wir bedroht. Als das schon fast vergessen war, folgte im Januar und Februar ein erneuter Versuch der Scammer.

Für alle, die noch nie von den Illuminaten gehört haben: Der Hochschullehrer Adam Weishaupt wollte innerhalb der Freimaurer einen Geheimbund von Erleuchteten aufbauen(öffnet im neuen Fenster) , der sich gegen die Feudalherrscher richten sollte. Weishaupt berief sich auf die Werte der Aufklärung, wollte aber keine bürgerliche Revolution, sondern eine Art Putsch über seinen Geheimbund.

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