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600 Millionen Dollar für robotische Mondlandungen

Parallel zur Rover-Mission investiert die Nasa knapp 600 Millionen US-Dollar in vier Transportaufträge des Programms Commercial Lunar Payload Services (CLPS). Ziel ist es, bis zum Jahr 2029 bis zu 21 unbemannte Landemissionen durchzuführen, bei denen private Firmen als Transportdienstleister agieren.

Bei der jüngsten Vergabe gingen 144,2 Millionen Dollar an Firefly Aerospace für eine einzelne Mission ihres Landers Blue Ghost. Intuitive Machines erhielt 148,3 Millionen Dollar für einen Flug mit der Fähre Nova-C. Den größten Anteil sicherte sich das Unternehmen Astrobotic mit 297,9 Millionen Dollar für die Lieferung von zwei Landern des Typs Griffin-1.

Diese Verträge spiegeln einen strategischen Wandel, da alle drei Firmen in der Vergangenheit gemischte Bilanzen vorweisen. Während Firefly im März 2025 erfolgreich aufrecht landete, scheiterte Astrobotic 2024 bereits im Erdorbit. Die Landefähren von Intuitive Machines setzten zwar auf, kippten anschließend jedoch um.

Kommerzialisierung der Mondfahrt

Dennoch setzt die Nasa bewusst auf diese kommerziellen Partner. Jede der neuen Missionen wird mindestens drei wissenschaftliche Messgeräte transportieren. Die untersuchen unter anderem die kosmische Strahlung, die Auswirkungen von Triebwerksgasen auf den Mondstaub sowie die präzise Navigation beim Landeanflug.

Die erste Griffin-Landefähre ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Transportieren wird sie den kleinen Flip-Rover der Firma Astrolab, um nach gefrorenen Gasen zu suchen und kritische Mobilitätssysteme wie Reifen und Batterien unter extremen Bedingungen zu testen. Die Erkenntnisse sollen direkt in die Entwicklung größerer bemannter Mondgeländefahrzeuge von Astrolab einfließen und den Weg für eine langfristige menschliche Präsenz ebnen.


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