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Monsterlabo The First: Dieses PC-Gehäuse kühlt 200 Watt passiv

Am Stand von Seasonic zeigt Monsterlabo The First: Das 12-Liter-Gehäuse nutzt einen großen Radiator und zwölf Heatpipes zur Kühlung von CPU und Grafikkarte, mit einem Noctua-Lüfter schafft es sogar 300 Watt.

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Monsterlabo The First
Monsterlabo The First (Bild: Klaus Bardenhagen)

Gehäuse mit passiver Kühlung haben fast schon Tradition am Stand des Netzteilherstellers Seasonic: Vergangenes Jahr stellte Calyos dort das NSG S0 aus, dieses Mal ist es das The First von Monsterlabo. Das belgische Unternehmen beschäftigt zahlreiche ehemalige Calyos-Mitarbeiter, abseits der Tatsache, dass die Kühlung passiv ist, haben das NSG S0 und das The First aber wenig gemeinsam.

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Das Gehäuse von Monsterlabo misst 400 x 200 x 200 mm bei 10 kg und besteht etwa zu zwei Dritteln aus einem sehr großen Radiator, der uns ein wenig an den Scythe Orochi erinnert. Die weit auseinanderstehenden Aluminiumlamellen sind nach oben hin offen, damit die Abwärme am Deckel ins Freie entweichen kann. Ein Mini-ITX-Board und eine bis zu 27 cm lange Grafikkarte werden im rechten Winkel über eine Coldplate und je sechs kupferne Heatpipes mit dem Radiator verbunden.

Weil die Coldplate in ihrer Halterung verschoben werden kann, soll die Kompatibilität recht gut ausfallen. Das Gewicht einer Grafikkarte oder einer Hauptplatine ist so gering, dass die Fixierung per Heatpipes keine Probleme bereiten soll. Laut Monsterlabo hat der Prototyp samt Core i7-7700K und Geforce GTX 1060 sogar den Transport nach Taipeh ohne Schäden überstanden.

Die Gesamtkühlkapazität des The First soll 200 Watt betragen, optional pustet ein 140-mm-Noctua-Lüfter durch den Radiator, womit weitere 100 Watt abgeführt werden sollen. Unter dem Lamellenblock sitzt das Netzteil, in diesem Fall eins von Seasonic. Das SGX-Focus ist ein SFX-L-Modell mit bis zu 650 Watt und Passivbetrieb bis zu 650 Watt. Das The First nimmt aber auch ATX-Netzteile wie das komplett passive Seasonic Prime 600W Titanium Fanless auf. Daneben ist Platz für eine 3,5-Zoll-Festplatte, und am Rahmen werden bis zu drei SSDs montiert.

Bei den Anschlüssen an der Oberseite ist sich Monsterlabo noch nicht sicher, zumindest das Vorabmodell hat zwei USB-3.0-Type-A-Ports und Dummys für die Power/Reset-Schalter. Denkbar wären USB-C oder ein SD-Kartenleser oder eventuell unterschiedliche Kits. Die Belgier wollen das Gehäuse bis Ende 2018 in den Handel bringen, der Preis wird bei ungefähr 200 bis 300 Euro liegen.



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Horsty 12. Jun 2018

Du glaubst im Ernst, dass ein Hitze totes System bei 300 Watt von Gehäuse Hersteller...

Horsty 12. Jun 2018

Ja das mit den "heißen" HDDs dachte ich auch mal. Dann hatte ich in einem Jahr 3 defekte...

mgutt 11. Jun 2018

Erst den Artikel lesen, dann kommentieren. "Die Gesamtkühlkapazität des The First soll...

mgutt 11. Jun 2018

Ich rede aber davon. Du sparst ja den Kühler ein, weil er Teil des Cases ist.


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