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Screenshot aus Monster Hunter World
Screenshot aus Monster Hunter World (Bild: Capcom)

Monster Hunter World angespielt: Dicke Dinosauriertränen in 4K

Screenshot aus Monster Hunter World
Screenshot aus Monster Hunter World (Bild: Capcom)

Aua, das hat wehgetan. Mehrfach haben wir mit den Monstern gelitten, die von uns und den Entwicklern verdroschen wurden. Capcoms kommende Biesterschlacht kommt hierzulande erstmals auch für den PC.
Von Michael Wieczorek

Ein Schluck und weg ist der Saurier. Im kommenden Actionspiel Monster Hunter World von Capcom dürfen Spieler zusehen, wie die natürliche Nahrungskette funktioniert. Die gigantischen Monster haben ihre eigene Persönlichkeit, können hungrig, satt, angriffslustig oder müde sein und gehen ihrem Alltag nach. Auch ohne das Eingreifen des Spielers ist in Monster Hunter World also Einiges los.

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Wer schon einmal zugesehen hat, wie ein Python eine Antilope am Stück verzehrt, kann sich in etwa vorstellen, was wir auf der E3 in Los Angeles reihenweise beobachten. Wenig später sehen wir sogar dabei zu, wie der schnelle Snack von der Mama heraufgewürgt und an ihren Nachwuchs weitergegeben wird.

Serientypisch gehen Spieler alleine oder in kooperativen Gruppen gemeinsam auf die Jagd nach den riesigen Monstern. Serienneulinge erinnern die Monster mit ihrem Aussehen an die alten Godzilla-Filme. Serienfans erkennen Anjanath, Rathalos und Co natürlich direkt.

Wir haben Monster-Hunter-Entwickler Taka Omano bei der Arbeit zugesehen und konnten selbst an einer kürzeren Multiplayer-Demo teilnehmen. Die Spielwelt ist zwar immer noch in nummerierte Abschnitte unterteilt, allerdings entfallen in Monster Hunter World die Ladezeiten. Spieler bewegen sich nahtlos von Region zu Region. Auf ihrer Jagd stehen ihnen 14 Waffen zur Verfügung.

Neue Gadgets für Jäger

Die Expeditionen verlaufen in Monster Hunter World flotter als in den bisherigen Teilen. Spieler müssen ihre Figur für das Sammeln von Beeren oder Pilzen nicht mehr träge animiert hinhocken und fleißig Knöpfchen gedrückt halten. Die im Vergleich rasant wirkenden Monsterschlächter sammeln nun allerlei Gut im Vorbeilaufen mit einem kurzen Knopfdruck auf. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist für Monster-Verhältnisse aber fast schon eine kleine Revolution.

Neu ist auch das Multitool am Arm der Jäger, Slinger genannt. Mit ihm können sich Spieler an Abhängen mit einem Enterhaken emporziehen oder sich an einen Flugsaurier heften, um fix in höher gelegene Regionen zu kommen. Über den Slinger kommen auch die Substanzen zum Einsatz, um Monster wegzulocken oder einzuschläfern.

Damit die teils müßige Suche nach einem Monster schneller geht, haben die Entwickler die sogenannten Scout Flies eingeführt. Je mehr Spuren eines Monsters eingesammelt werden, desto mehr Aufklärungsfliegen erscheinen vor dem Jäger und weisen ihm den Weg. Auf ihrer maximalen Stufe sehen die Scout Flies fast wie der goldene Staub aus Fable (Microsoft/Lionhead 2004) aus, der Helden von Quest zu Quest führt.

Es gibt erstmals einen atmosphärisch inszenierten Tag- und Nachtwechsel und einige Örtlichkeiten sind zerstörbar. So ist es zum Beispiel möglich, einen Staudamm zu sprengen und so Teile der Karte zu überfluten.

Monster versus Monster

Mit galanten Sprüngen von Felsvorsprüngen in den Nacken des Monsters, den bekannten Ausweichmanövern und variantenreichen Kombinationen von Hieben werden die Monster geschwächt, bis sie versuchen, zu fliehen. Wird ein Körperteil besonders häufig getroffen, fangen die Biester an zu humpeln, verlieren Zähne, ihren Schwanz oder können ihre Tränen vor Schmerzen nicht zurückhalten. All diese Gegenstände sammeln Monsterjäger gerne ein, da sie für seltene Ausrüstung benötigt werden.

In unserem Durchgang in Los Angeles flieht der Anjanath unbedacht ins Nest eines Rathalos, der ihm daraufhin für uns den Garaus macht. Der Kampf zwischen den beiden Giganten sieht schon sehr gut aus, nur ein paar Clippingfehler fallen in der aktuellen Version negativ auf. Verglichen mit den portablen Versionen für den Nintendo 3DS fasziniert die neue Grafikengine aber mit vielen tollen Animationen, dichtem Dschungelgestrüpp und modernen Lichteffekten.

Monster Hunter World scheint in nahezu allen Belangen die bekannte Formel der Vorgänger zu verbessern. Die Welt wird offener und vor allem die Wartezeiten zwischen den spannenden Kämpfen werden auf ein Minimum reduziert. Wir waren von der Demonstration auf der E3 beeindruckt.

Das Spiel soll 2018 zuerst für Playstation 4 und Xbox One erscheinen. Optimierte Fassungen sind für Playstation 4 Pro und Xbox One X in Entwicklung. Etwas später soll auch eine PC-Version erscheinen. Sie soll mindestens Auflösungen bis zu 3.840 x 2.160 Pixeln unterstützen.


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HierIch 26. Jun 2017

Och, Gameplay ist wichtiger. Aber für meinen Geschmack, könnte da etwas mehr Farbe rein...

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thetech 25. Jun 2017

Die Xbox One X stellt das sehr wohl in echtem 4k dar..

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Kakiss 24. Jun 2017

Ich war froh, dass der Markt bisher noch nicht so groß war bei uns, da wir daher immer...

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Liriel 24. Jun 2017

das sammeln wurde ja in MHG schon vereinfachte. der spur des monsters folgen? dazu gabs...

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