The Legend of Monkey Island: Verfügbarkeit und Fazit
Neben der Hafenstadt können wir auch auf den großen Berg von Mêlée Island klettern und auf dem Weg zur Spitze immer wieder den Ausblick auf die lilafarbene See und die Siedlung unter uns werfen – das sieht alles sehr hübsch aus! Oben führen dann Pfade in andere Bereiche der Insel, allerdings müssen wir diese Abschnitte erst freischalten.
Die gesamte Erweiterung The Legend of Monkey Island besteht aus drei Teilen, wir haben lediglich den ersten ausprobiert. Wann die beiden restlichen Episoden folgen, ist noch nicht bekannt – vermutlich dauert es nicht mehr allzu lange. Dann soll es übrigens nach Monkey Island selbst gehen, und auch ein Schimpfwortduell haben die Macher angekündigt.
Unsere vorab von Microsoft zur Verfügung gestellte Version war noch nicht ganz fertig. Ein paar Dialoge waren zwar schon vertont, aber anstelle des sonst sichtbaren Textes haben wir nur einen Dateinamen gesehen.
Vor allem aber: Wir konnten unseren Fortschritt nicht speichern, sondern mussten nach einer Pause (irgendwann schmeißt uns der Server aus dem Spiel) immer ganz von vorne anfangen. Wir haben das ungefähr sechs- bis achtmal gemacht – deswegen wollen wir uns hier auch nicht über die Spielzeit äußern.
Wir wissen leider auch nicht, ob es in der finalen Version so etwas wie Savegames gibt – eine entsprechende Nachfrage bei den Entwicklern blieb unbeantwortet. Wir fanden es zwar nicht allzu schlimm, zu dem karibischen Soundtrack mehrfach über Mêlée Island zu laufen. Auf Dauer sollte es aber natürlich eine Speicherfunktion geben.
Ein weiteres kleines Problem: Nicht alle Gegenstände, die wir in der Welt finden, landen im Inventar. Stattdessen halten wir sie nur in unserer virtuellen Hand, aber da können wir sie durch einen falschen Tastendruck ablegen – was hier heißt, dass das Objekt irgendwo in der Welt liegt, was mit viel Pech eine längere Suche nötig macht. Wir hoffen, dass auch das noch geändert wird.
The Legend of Monkey Island erscheint am 20. Juli 2023 als kostenlose Erweiterung für Sea of Thieves. Das Piraten-MMORPG ist für Windows-PC (Steam, Microsoft Store) sowie für Xbox One und Series X/S für rund 40 Euro erhältlich.
Außerdem ist es im Spieleabo Xbox/PC Game Pass enthalten (PC ab 10 Euro/Monat, Xbox ab 11 Euro/Monat). Die Sprachausgabe erfolgt auf Englisch, dazu kommen deutsche Bildschirmtexte. Koop ist möglich, das haben wir aber nicht ausprobiert.
Fazit
Für uns als langjährige Fans von Monkey Island fühlt es sich geradezu spektakulär an, mit der eigenen Schaluppe in den Hafen von Mêlée Island zu segeln, wenig später selbst auf den Berg des Inselchens zu laufen und einen Blick über das nächtliche Meer zu werfen.
Alles ist wunderbar stimmig und sieht großartig aus! Mag sein, dass wir hier allzu leicht zu begeistern sind, dennoch: Es ist ein wahrgewordener Traum, in der Ich-Perspektive durch diese Welt zu spazieren und altvertrauten Helden wie Guybrush gegenüberzustehen.
Trotzdem wollen wir nicht verschweigen, dass das Spiel ohne diesen Fan-Bonus nicht ganz Spitzenklasse ist. Humor sowie Dialoge und Handlung erreichen selten das Niveau der Adventureklassiker.
Die Rätsel sind eine Spur zu einfach und nur mäßig originell, dazu kommen kleine Probleme bei der Bedienung. Aber, ganz ehrlich: Wegen der schönen Umsetzung haben wir jede Minute in der Piratenwelt genossen und freuen uns sehr auf die weiteren Episoden!
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| Monkey Island Sea of Thieves angespielt: Grog mit Gouverneur Guybrush |
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An Curse of Monkey Island war er nicht beteiligt. Dem Titel merkt man allerdings (trotz...