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Monitor II ANC: Marshalls neuer ANC-Kopfhörer konkurriert mit Sony und Bose

Der Kopfhörer- und Lautsprecher-Hersteller Marshall hat einen neuen ANC-Kopfhörer vorgestellt. Das Modell Monitor II ANC kann störende Außengeräusche unterdrücken, soll besonders gut klingen und bietet einen Direktzugriff für den Google Assistant.

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Monitor II ANC mit aktiver Geräuschunterdrückung
Monitor II ANC mit aktiver Geräuschunterdrückung (Bild: Marshall)

Marshall erweitert sein Sortiment an Kopfhörern mit Active Noise Cancelling (ANC). Diese Technik nutzt Gegengeräusche, um störende Außengeräusche zu unterbinden. Mit dem Monitor II ANC bietet Marshall erstmals einen ANC-Kopfhörer, der als Over-Ear-Ausführung konzipiert ist. Mit dem MID ANC ist bereis ein On-Ear-Modell verfügbar.

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Der Monitor II ANC konkurriert dabei mit Sonys WH-1000XM3 sowie Boses Noise Cancelling Headphones 700, die beide derzeit im ANC-Bereich die Oberklasse in dem Segment bilden. Sowohl das Sony- als auch das Bose-Modell erzeugen bei Bedarf eine möglichst große Stille, indem so viele Außengeräusche wie möglich minimiert werden. Dabei rauschen beide Kopfhörer nicht, was bei vielen anderen ANC-Kopfhörern ein großes Problem ist.

Für den Monitor II ANC verspricht der Hersteller eine möglichst effiziente Geräuschunterdrückung und setzt dabei auf vier Mikrofone, mit denen die Umgebungsgeräusche analysiert werden, um den passenden Gegenschall auszuspielen. Das ANC lässt sich in zehn Stufen konfigurieren.

Transparenzmodus mit zehn Stufen

Zudem gibt es einen ebenfalls zehnstufigen Transparenzbetrieb, um bei aufgesetztem Kopfhörer etwa Ansagen gut verstehen zu können. Auch Gespräche sollen sich so führen lassen, ohne den Kopfhörer absetzen zu müssen. Mit einem Knopf am Marshall-Kopfhörer lässt sich der ANC umschalten und den Transparenzbetrieb aktivieren. Im Bereich des Transparenzbetriebes schneiden die Bose-Kopfhörer und die Elite 85h von Jabra bei ANC-Kopfhörern besonders gut ab, die Umgebungsgeräusche klingen angenehm natürlich. Die Konkurrenz von Sony kommt hier deutlich schlechter weg.

Marshall setzt beim neuen Kopfhörer auf 40-mm-Treiber, die einen klaren Klang mit ausgeprägten Mitten und einen intensiven Bass liefern sollen. Für den Klang stehen Equalizer-Einstellungen bereit, die in der Marshall-App konfiguriert werden können. Direkt am Kopfhörer kann zwischen drei Equalizer-Modi mit einem Tastendruck gewechselt werden.

  • Transportbeutel für die Monitor II ANC (Bild: Marshall)
  • Monitor II ANC (Bild: Marshall)
  • Monitor II ANC (Bild: Marshall)
  • Monitor II ANC (Bild: Marshall)
  • Monitor II ANC (Bild: Marshall)
  • Monitor II ANC (Bild: Marshall)
  • Monitor II ANC (Bild: Marshall)
Monitor II ANC (Bild: Marshall)

Ein spezieller Bedienknopf dient zur Steuerung der Musikwiedergabe und erledigt auch die Lautstärkeregelung. Die im Kopfhörer eingebauten Akkus sollen bei aktiviertem ANC eine Laufzeit von 30 Stunden mit einer Aufladung schaffen. Das Aufladen des leeren Akkus dauert zwei Stunden, nach 15 Minuten Ladezeit kann der Kopfhörer wieder fünf Stunden verwendet werden. Wer auf ANC verzichtet, kann die Gesamtlaufzeit auf 45 Stunden erhöhen.

Mit einer Taste am Kopfhörer kann der Google Assistant aufgerufen werden, um diesen mit Sprachbefehlen zu füttern - diese Funktion bieten auch die meisten Konkurrenzprodukte. Nach Marshall-Angaben ist es nicht möglich, auch andere digitale Assistenten wie Alexa oder Siri damit zu verwenden.

Nur ein Beutel für den Transport

Die Kopfhörer verwenden Bluetooth 5.0 und haben eine USB-C-Buchse, um den eingebauten Akku zu laden. Zudem ist eine Klinkenbuchse vorhanden, um die Kopfhörer bei Bedarf kabelgebunden nutzen zu können. Der Kopfhörer kann für den Transport zusammengefaltet und in einem mitgelieferten Beutel transportiert werden. Eine stabilere Schutztasche, die ansonsten bei vielen Konkurrenzprodukten üblich ist und einen deutlich besseren Schutz vor Beschädigungen liefert, gibt es nicht.

Marshall will den ANC-Kopfhörer Monitor II ANC am 17. März 2020 zum Preis von 300 Euro auf den Markt bringen. Zum Lieferumfang gehören neben einem Beutel ein USB-C-Ladekabel und ein 3,5-mm-Klinkenkabel. Einen Flugzeugadapter erwähnt der Hersteller nicht, der liegt demnach wohl nicht bei. Ein solcher wird auf vielen Flügen benötigt, um das Entertainment-System des Flugzeugs mit den eigenen Kopfhörern nutzen zu können.

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Dwalinn 20. Feb 2020 / Themenstart

Die meisten Test die ich bisher überflogen habe sind vom Bose 700 auch eher enttäuscht...

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