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Mondwirtschaft: Elon Musk plant den Bau eines Weltraumkatapults

Mit dem Mondkatapult sollen Satelliten ins Weltall geschleudert werden. Diese sollen direkt in Fabriken auf dem Mond gebaut werden.
/ Patrick Klapetz
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Künstlerische Illustration eines elektromagnetischen Massentreibers, der eine Nutzlast von der Mondoberfläche startet (Bild: General Atomics Electromagnetic Systems)
Künstlerische Illustration eines elektromagnetischen Massentreibers, der eine Nutzlast von der Mondoberfläche startet Bild: General Atomics Electromagnetic Systems
Inhalt
  1. Mondwirtschaft: Elon Musk plant den Bau eines Weltraumkatapults
  2. Fortschrittlichkeit durch Energienutzung

Elon Musk plant, auf dem Mond eine Fabrik zur Satellitenherstellung zu errichten(öffnet im neuen Fenster) . Anstatt Raketen für den Transport ins All zu nutzen, sollen die Satelliten mit einem riesigen Katapult vom Mond in den Weltraum geschleudert werden. Seine Pläne verkündete Musk kürzlich vor der Belegschaft des durch SpaceX übernommenen KI-Unternehmens xAI.

Laut dem Tech-Milliardär wird der Mond bereits in zwei bis drei Jahren der günstigste Ort sein, um Computer-Kapazitäten für künstliche Intelligenz (KI) im Weltraum zu schaffen.

Ein zentrales Element des Vorhabens von Musk ist der Einsatz eines elektromagnetischen Katapults (Massentreiber) auf der Mondoberfläche. Dieses System soll die fertigen Satelliten ohne teuren chemischen Raketentreibstoff direkt ins All befördern - was die Transportkosten im Vergleich zu erdgebundenen Starts massiv senken würde.

Starship als logistisches Fundament

Die Entwicklung des Starships spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie soll laut Musk die nötigen schweren Maschinen und Materialien zum Mond bringen, um dort eine dauerhafte Basis für Industrie und Forschung aufzubauen. Das Starship sei explizit auf solche Operationen ausgelegt.

"Dank Fortschritten wie dem Treibstofftransfer im Weltraum" , teilte Musk im Update vom 2. Februar 2026 mit, "wird Starship in der Lage sein, riesige Mengen Fracht auf dem Mond zu landen." Dort möchte er dann eine dauerhafte Präsenz für wissenschaftliche und industrielle Tätigkeiten etablieren.

Das sei auch nötig, um seinen Plan einer sich selbst vergrößernden Mondstadt zu verwirklichen. Ohne die nötige Infrastruktur und vor Ort ansässige Industrie wird es wohl kein umsetzbares Megaprojekt.  

Mit der Integration von xAI in das SpaceX-Ökosystem verknüpft Musk zudem die Felder der künstlichen Intelligenz und der Weltraumlogistik enger als je zuvor. Seine KI-Systeme muss der SpaceX-Gründer jedoch vorerst weiterhin auf konventionelle Weise, mit Raketenstarts von der Erde aus, ins All bringen.


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