Weltraumtourismus, Sex und Infrastruktur
Ein waghalsiges Unterfangen, aber tatsächlich gibt es bereits heute einen Markt für Weltraumtourismus – auch wenn er aufgrund der hohen Kosten teuer ist. Dennoch schickten Firmen wie Blue Origin oder Virgin Galactic bereits mehrfach Touristen in die kurzweilige Schwerelosigkeit. Etwas mehr Zeit durften die Weltraumtouristen von SpaceX im All oder einige der Touristen auf der Internationalen Raumstation ISS verbringen. Das chinesische Unternehmen Deep Blue Aerospace möchte ebenfalls diesen Markt bedienen und strebt für 2027 einen Erstflug an.
Hinzu kommt der Ausbau von kommerziellen Raumstationen im Erdorbit . Diese sollen nicht nur wissenschaftlich genutzt werden – auch wenn darauf der Fokus liegt. Anders als die ISS werden diese Raumstationen einen gewissen gehobenen Komfort bieten, den voraussichtlich auch Weltraumtouristen regelmäßig nutzen werden.
Einen Markt für Weltraumtourismus gibt es bereits – nur für den Mond bislang nicht. Dieser könnte sich aber entwickeln. Und wie der Science-Fiction-Autor Andy Weir in seinem Buch Artemis schreibt, könnte Sex auf einer Mondbasis ebenfalls eine Rolle spielen. Ältere Paare könnten in der Schwerelosigkeit ihrer Lust nämlich wieder freien Lauf lassen.
Was die Infrastruktur angeht, gibt es bereits einige Forschungsteams, etwa aus den USA und China , die sich mit der Produktion von Ziegeln aus Mondregolith beschäftigen. Andere forschen zum Hausbau auf dem Mond durch die Verwendung von Pilzen oder einem speziellen 3D-Druckverfahren .
Dann gibt es noch Firmen und Wissenschaftler, die sich mit dem Straßenbau , dem Schienenverkehr oder dem Einsatz einer Magnetschwebebahn auf der Trabantenoberfläche beschäftigen.



