Mondlandung: Ispace will trotz Rückschlag wieder zum Mond fliegen

Das japanische Start-up Ispace veröffentlicht die Pläne für seine zweite Mission zur Mondlandung. Diesmal fliegt ein eigener Rover mit. 

Artikel veröffentlicht am , Patrick Klapetz
Ein computergeneriertes Bild des Resilience-Landers und des Micro-Rovers von Ispace auf der Mondoberfläche.
Ein computergeneriertes Bild des Resilience-Landers und des Micro-Rovers von Ispace auf der Mondoberfläche. (Bild: ispace)

Nachdem die Mondmission Hakuto-R des japanischen Raumfahrtunternehmens Ispace im Frühjahr 2023 beim Landeanflug gescheitert war, soll die nächste kommerzielle Mondmission des Start-ups im Winter 2024 erfolgen. Das Unternehmen veröffentlichte ein neues Video zur Nachfolgemission.

  "Unsere Ingenieure haben unter anderem am Antriebssystem, am Hauptkörper und an den elektrischen Systemen des Resilience-Landers gearbeitet", teilte Ispace auf der Social-Media-Plattform X mit.

Zweite Mission des japanischen Start-ups

Bei der zweiten Mission soll sich ein Mikrorover an Bord der Landefähre befinden. Dieser ist gerade einmal 26 cm hoch, 31,5 cm breit und 54 cm lang. Dabei wiegt er etwa 5 kg. An der Vorderseite befindet sich eine hochauflösende Kamera, die Bilder von der Mondverschmutzung aufnimmt, während sie Proben entnimmt.

Bei der ersten Mission hatte der Bordcomputer des Raumfahrzeugs die Höhe falsch berechnet, was zu einer Bruchlandung führte. Auch damals befand sich ein Rover an Bord der Landefähre – jedoch kein eigener, sondern der erste Mondrover der Vereinigten Arabischen Emirate: Rashid.

Auch die neue Landefähre Resilience hat eine Masse von etwa 1.000 kg und ähnelt dem Vorgänger. Jedoch sollen die Anpassungen an der Fähre und der Software diesmal zur sanften und erfolgreichen Mondlandung führen. Der Name des Raumfahrzeugs – Resilience (Widerstandsfähigkeit) – soll dem Motto des Unternehmens entsprechen: "Never Quit the Lunar Quest" (Gib niemals das Streben nach dem Mond auf).

Im Jahr 2026 soll dann die dritte Mission zum Erdtrabanten starten. Dabei wird die Apex-1.0-Landefähre zum Einsatz kommen, ein größerer Lander mit einer voraussichtlichen Nutzlastkapazität von 500 kg.

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