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Mond-Mission: Nasa streicht auf Trump-Anweisung Diversität aus der Sprache

Die Artemis-3-Mission soll die erste Frau und die erste Person of Color zum Mond bringen. Die Webseite der Nasa erwähnt das nicht mehr.
/ Patrick Klapetz
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Künstlerische Darstellung des Orion-Raumschiffs der Artemis-Mission, wie es zum Mond fliegt. (Bild: Pixabay)
Künstlerische Darstellung des Orion-Raumschiffs der Artemis-Mission, wie es zum Mond fliegt. Bild: Pixabay

Auf den Webseiten der US-Raumfahrtbehörde Nasa ist nicht mehr zu lesen(öffnet im neuen Fenster) , dass mit der Artemis-3-Mondmission die erste Person of Color und die erste Frau auf dem Mond landen(öffnet im neuen Fenster) sollen – ein langjähriges Ziel des Artemis-Programms. An der Mission soll sich aber nichts ändern .

"In Übereinstimmung mit einer von Präsident Trump unterzeichneten Durchführungsverordnung aktualisiert die Nasa ihre Sprache, um die Kernmission der Artemis-Kampagne besser wiederzugeben: die Rückkehr von Astronauten auf die Mondoberfläche" , sagte ein Nasa-Sprecher der Webseite Space.com(öffnet im neuen Fenster) . Die Änderung der Sprache deute nicht auf eine Änderung der Besatzungszuweisungen hin.

In der aktuellen Version der Website heißt es(öffnet im neuen Fenster) : "Mit der Artemis-Kampagne der Nasa erforschen wir den Mond für wissenschaftliche Entdeckungen, technologischen Fortschritt und um zu lernen, wie man auf einer anderen Welt lebt und arbeitet, während wir uns auf menschliche Missionen zum Mars vorbereiten."

Die Behörde storniert auch Programme zur Förderung von Vielfalt, Gleichberechtigung, Inklusion und Zugänglichkeit (Deia). Die Trump-Regierung bezeichnete(öffnet im neuen Fenster) diese als "immense öffentliche Verschwendung und schändliche Diskriminierung" .


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