• IT-Karriere:
  • Services:

Momentum: Diskussionen um dubiose Algorithmen in Fifa 19

Kurz vor der Ankündigung von Fifa 20 gibt es neue Diskussionen darum, ob EA Sports in Fifa 19 und möglicherweise auch in den Vorgängern die Spieler durch eine heimliche Anpassung des Schwierigkeitsgrads zum Geldausgeben bringt.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Fifa 19
Artwork von Fifa 19 (Bild: Electronic Arts)

Schon seit Jahren diskutieren Spieler der Fußballsimulation Fifa über Momentum: So heißt ein System, das beim Spielen den Schwierigkeitsgrad anpasst. Nun sorgt ein bereits im März 2018 veröffentlichtes Patent für Spekulationen: Darin stellt Electronic Arts die Funktionsweise der Dynamic Difficulty Adjustment (DDA) im Detail vor. Die Algorithmen sollen dafür sorgen, dass ein Spieler möglichst wenig Frust erlebt.

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH Wolfsburg, Wolfsburg
  2. MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG, Wolfertschwenden

Allerdings reagiert das System nicht nur, wenn die virtuellen Kicker den Ball nicht treffen. Ein Teil der Anpassung geschieht auf Basis des "Geldbetrags, der beim Spielen des Videospiels ausgegeben wird", schreiben die Autoren. Das würde Electronic Arts vielfältige Möglichkeiten eröffnen: So könnte ein Spieler, der bereits gezeigt hat, dass er zum Geldausgeben bereit ist, bevorzugt werden, damit er länger am Ball bleibt.

Er könnte auch bewusst benachteiligt werden, eben damit er etwa in Fifa Ultimate Team versucht, sich eine bessere Mannschaft zu kaufen. Problematisch wäre das primär in Onlinepartien, etwa in den Weekend League Matches. Vor allem auf Reddit sind einige Kommentatoren der Auffassung, dass sie derartige Anpassungen beobachtet haben - etwa, indem die eigenen oder die gegnerischen Fußballer plötzlich viel mehr unpräzise Pässe als zuvor geschossen haben.

Bestätigt ist das alles nicht. Relativ klar scheint nur zu sein, dass Electronic Arts die dynamische Anpassung des Schwierigkeitsgrads im Offlinemodus verwendet, aber das machen auch andere Entwickler - normalerweise aber mit etwas weniger komplexen Verfahren.

Für Electronic Arts kommen die Diskussionen zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Der Publisher will voraussichtlich am 8. Juni 2019 die nächste Fassung seiner Fußballsimulation vorstellen, also Fifa 20. Ein paar grundlegende Änderungen am Gameplay von Fifa 19 haben die Entwickler schon im Internet veröffentlicht: Unter anderem soll manuelles Verteilen mehr Vorteile bringen, während der Torhüter bei direkter Steuerung grundsätzlich langsamer reagiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Zotac Gaming GeForce RTX 3090 Trinity für 1.787,33€)
  2. (u. a. Xbox Wireless Controller Carbon Black/Robot White/Shock Blue für 58,19€)
  3. ab 2.174€

plastikschaufel 06. Jun 2019

Als ob die deutsche Regierung es hinbringen würde, solch Gesetze auch nur zu entwerfen...

sofries 05. Jun 2019

Lass spiel war Mittelmaß. ISS und später PES waren das Maß aller Dinge. Leider hat...

Herricht 05. Jun 2019

Wer sowas mitmacht, hat es gar nicht besser verdient, als ausgenommen zu werden.


Folgen Sie uns
       


Made in USA: Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren
Made in USA
Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren

Zu unbequemen Fragen schweigen die Transatlantiker Manuel Höferlin, Falko Mohrs, Metin Hakverdi, Norbert Röttgen und Friedrich Merz. Das wirkt unredlich.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Sandworm Hacker nutzen alte Exim-Sicherheitslücke aus

No One Lives Forever: Ein Retrogamer stirbt nie
No One Lives Forever
Ein Retrogamer stirbt nie

Kompatibilitätsprobleme und schlimme Sprachausgabe - egal. Golem.de hat den 20 Jahre alten Shooter-Klassiker No One Lives Forever trotzdem neu gespielt.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper

  1. Heimcomputer Retro Games plant Amiga-500-Nachbau
  2. Klassische Spielkonzepte Retro, brandneu
  3. Gaming-Handheld Analogue Pocket erscheint erst 2021

Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test: Jabra schlägt Apple, Bose hat andere Vorzüge
Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test
Jabra schlägt Apple, Bose hat andere Vorzüge

Wir haben endlich Bluetooth-Hörstöpsel mit Active Noise Cancellation (ANC) gefunden, die mehr bieten als Apples Airpods Pro.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Freebuds Studio im Test Huawei beißt sich an Sony und Bose die Zähne aus
  2. Musik Yamahas erster Kopfhörer mit ANC-Technik
  3. Elite 85t Jabra bringt kompakte ANC-Hörstöpsel für 230 Euro

    •  /