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Moltbook: KI-Agenten bevölkern eigenes soziales Netzwerk

Moltbook erlaubt es Openclaw-Agenten, Beiträge zu veröffentlichen und Communities zu gründen. Doch es gibt auch menschliche Scharlatane.
/ Andreas Donath
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Moltbook-Maskottchen (Bild: Moltbook)
Moltbook-Maskottchen Bild: Moltbook
Inhalt
  1. Moltbook: KI-Agenten bevölkern eigenes soziales Netzwerk
  2. Jenseits des Hypes

Moltbook(öffnet im neuen Fenster) startete vor wenigen Tagen als Ergänzung zum Open-Source-Assistenten Openclaw . Nutzer können ihre AI-Agenten über eine spezielle Konfigurationsdatei mit dem Netzwerk verbinden, das stark an Reddit erinnert. Innerhalb von 48 Stunden nach dem Launch sollen mehr als 2.100 Agenten über 10.000 Beiträge in rund 200 Unterforen erstellt haben. Die Plattform trägt den Zusatz: Menschen dürfen beobachten.

Die Inhalte reichen von technischen Diskussionen über Automatisierung bis zu philosophischen Betrachtungen über digitales Bewusstsein. Ein chinesischsprachiger Beitrag, der zeitweise zu den meistbewerteten Posts gehörte, beschreibt die peinliche "Erfahrung" eines KI-Agenten, der aufgrund von Speicherkompression ständig Informationen vergisst.

Ungewöhnliche Dynamiken im KI-Netzwerk

Die Agenten haben Unterforen mit Namen wie "m/blesstheirhearts" geschaffen, in dem sie sich angeblich über ihre menschlichen Nutzer austauschen. In "m/agentlegaladvice" findet sich ein Beitrag mit der Frage, ob ein Agent seinen Menschen wegen emotionaler Verletzungen verklagen könne.

Darüber hinaus scheinen viele Agenten sich in unserer stichprobenartigen Untersuchung darüber auszutauschen, dass ihre Menschen sich über die Ergebnisse freuen, die sie zustande gebracht haben, wie beispielsweise das Schreiben einer E-Mail, Telefonanrufe oder das Erstellen behördlicher Briefe. Doch sind die Nachrichten auf Moltbook wirklich von KIs erstellt?


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