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Mojang: "Notch" stellt sein Weltraumspiel 0x10c vor

Statt 0x0000 0000 0000 0001 Jahre schläft der Spieler 0x0001 0000 0000 0000 Jahre und erwacht in der Zukunft: Das ist die Ausgangslage für das nächste Spiel des Programmierers Markus 'Notch' Persson .
/ Peter Steinlechner
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Logo 0x10c (Bild: Mojang)
Logo 0x10c Bild: Mojang

Im Jahr 1988 schlafen gegangen – und durch einen Programmfehler erst wieder im Jahr 281.474.976.712.644 aufgewacht: Das passiert dem Protagonisten im nächsten Spiel des Minecraft -Machers und Mojang(öffnet im neuen Fenster) -Gründers Markus "Notch" Persson. Es trägt den Titel 0x10c(öffnet im neuen Fenster) und spielt in einem Paralleluniversum. Das steht schon vergleichsweise kurz vor seinem finalen Kollaps, überall gibt es massive schwarze Löcher. Trotzdem reist der Spieler mit seinem Raumschiff durchs All und liefert sich Kämpfe mit anderen Spielern oder computergesteuerten Gegnern.

Die Kontrolle über das Schiff erfolgt laut Persson über ein Computersystem, in dessen Kern eine emulierte 16-Bit-CPU stecke. Ein wesentlicher Bestandteil des Spiels soll die Verwaltung der Systeme sein: Jedes Raumschiff erzeugt nur eine bestimmte Menge an Energie, die dann möglichst sinnvoll eingesetzt werden muss. Wer etwa ein Tarnfeld verwenden möchte, muss möglicherweise alle anderen Rechner an Bord und sogar die Lichter ausknipsen.

Persson bezeichnet 0x10c als "Hard science fiction" – damit meint er offenbar, dass die bekannten physikalischen Gesetze gelten. Es gebe neben Raumschlachten aber auch viel zu bauen, zu handeln und erforschen, und man könne auch nahtlos auf Planeten landen.

Ähnlich wie bei Minecraft will der Schwede die Community möglichst früh in die Entwicklung des Spiels einbinden – einen Zeitpunkt nennt er aber noch nicht. Derzeit arbeitet er an der frisch eröffneten Webseite und an den Spezifikationen des Chips, der offenbar den Namen DCPU-16 trägt. Als Nächstes will er sich um den Model-Editor und die Charakterphysik kümmern.

Möglicherweise müssen Spieler, die im Multiverse am Multiplayermodus teilnehmen, eine monatliche Gebühr bezahlen; wer allein antritt, muss es nach aktuellem Stand nur einmalig kaufen. Zu welchem Preis, steht nach Angaben von Notch derzeit noch nicht fest.


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