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Mogo 4 Laser und Horizon 20 Max im Test: Kinofeeling für zu Hause und unterwegs

Wir testen den portablen und akkubetriebenen Laser-Beamer Mogo 4 Laser und den smarten Wohnzimmer- Projektor Horizon 20 Max von Xgimi.
/ Mike Faust
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Mogo 4 Laser und Horizon 20 Max von Xgimi (Bild: Mike Faust / Golem)
Mogo 4 Laser und Horizon 20 Max von Xgimi Bild: Mike Faust / Golem
Inhalt
  1. Mogo 4 Laser und Horizon 20 Max im Test: Kinofeeling für zu Hause und unterwegs
  2. Outdoorpaket mit Leinwand
  3. Optischer Zoom und optischer Audioausgang

Xgimi ist ein chinesisches Technologieunternehmen, das im Jahr 2012 gegründet wurde und sich seitdem mit einer großen Auswahl an smarten Projektoren etablieren konnte. Zu den neuesten Geräten gehören der Xgimi Mogo 4 Laser, den es auch als LED-Variante gibt, und der Xgimi Horizon 20 Max. Beide Geräte sind Laser-Beamer, die sich in ihren Einsatzszenarien allerdings deutlich unterscheiden.

Während der Horizon 20 Max für Heimkinoanwendungen konzipiert wurde, ist der Mogo 4 Laser für ständig wechselnde Einsatzorte gedacht. Die vom Hersteller angegebenen 550 ISO-Lumen der Laser-Lichtquelle machten es im Golem-Test möglich, dass wir Bildinhalte auch bei lediglich zugezogenen Vorhängen oder heruntergelassen Jalousien genießen konnten.

Die weiteren Eckdaten werden mit einer BT.2020-Farbraumabdeckung von 110 Prozent und einem Kontrastverhältnis von 1.000:1 bei einer Bilddiagonale von bis zu 120 Zoll angegeben. Bildinhalte werden mit 1080p aufgelöst und überzeugen mit kräftigen Farben und gut erkennbaren Details in dunklen Szenen.

Für jeden Rucksack geeignet

In komplett abgedunkelten Räumen fällt allerdings eine leichte Übersättigung der Farben auf. Die als Laser-Speckle bezeichnete Lichtgranulation ist hingegen kaum zu sehen, dafür aber umso deutlicher ein Fliegengitter. Es zeigt sich umso stärker, je dunkler das Umgebungslicht und je heller der Bildinhalt ist. Störend empfanden wir diesen Effekt nur selten, auf beigefarbener Kleidung von Darstellern fiel er aber deutlich auf.

Dem Konzept eines tragbaren Projektors folgend, fällt das Gewicht des Mogo 4 Laser mit circa 1,3 kg recht gering aus. Auch die Abmessungen des zylindrischen Gehäuses sind mit einer Höhe von knapp 21 cm und einem Durchmesser von circa 9,7 cm für jeden Rucksack geeignet. Der integrierte Standfuß hält die Beamereinheit zudem fest an ihrem Platz und ermöglicht vertikale Drehungen um 360 Grad.

Xgimi geht aber noch einen Schritt weiter und integriert einen Akku mit 71,28 Wh (circa 20.000 mAh) in das Gerät. Er soll den Betrieb des Mogo 4 Laser laut Hersteller für 2,5 Stunden aufrechterhalten können. Dieser Wert ist aber nur im Eco-Modus zu erreichen, der deutlich zulasten der Bildhelligkeit geht. Im Normalbetrieb konnte der Akku uns etwas mehr als eine Stunde Energie liefern.

Zwei Fernbedienungen im Lieferumfang

Für überraschend guten Ton sorgen die beiden Sechs-Watt-Lautsprecher des Mogo 4 Laser. Sie trugen uns problemlos durch mehrere Filme und wir hatten zu keiner Zeit das Gefühl, dass der Ton aus dem Gerät schlecht oder unausgewogen klingen würde. Dass damit aber trotz Dolby-Audio, Dolby-Digital- und -Digital-Plus-Unterstützung kein räumlicher Klang entsteht, störte uns nicht weiter. Alternativ lässt sich der Mogo-4-Laser auch als Bluetooth-Lautsprecher oder als Powerbank verwenden.

Sehr schön ist auch, dass der Lüfter des Geräts sehr leise ist. In einem Abstand von etwa einem Meter zum Beamer ist er nur bei Stille schwach zu hören. Kleine Extras wie eine Infrarot-Fernbedienung, die mit einem Clip direkt am Gerät befestigt werden kann, unterstreichen den portablen Charakter des Mogo 4 Laser.

Wir greifen allerdings lieber zu der zweiten Fernbedienung, die ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist. Nicht nur ist sie per Funkanbindung deutlich besser für die Bedienung geeignet, sie bietet auch mehr Funktionen und aktiviert ihre Tastenbeleuchtung, sobald sie angehoben wird.


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