Optischer Zoom und optischer Audioausgang
Der quaderförmige Horizon 20 Max ist auf einem Standfuß montiert, der horizontale Drehungen um 360 Grad erlaubt. In der vertikalen Aufhängung lässt sich der Projektor um bis zu 315 Grad schwenken. An der Rückseite verbaut Xgimi HDMI-Eingänge, von denen einer eARC unterstützt, und einen USB-3.0- sowie einen USB-2.0-Anschluss. Hinzu kommen ein optischer und ein 3,5-Millimeter-Klinke-Audioausgang.
Xgimi liefert ein 300-Watt-Netzteil mit und bringt den Netzanschluss sowie eine Stativfassung im Standfuß unter. Zudem liegt dem Horizon 20 Max eine Fernbedienung mit sich automatisch aktivierender Hintergrundbeleuchtung bei. Die Abmessungen des Geräts liegen bei 249 × 298 × 190 mm (Höhe x Breite x Tiefe) und das Gewicht beträgt 5,4 kg.
Gute Lautsprecher und kaum Lüftergeräusche
Drahtlose Verbindungen lassen sich mit Wi-Fi 6 sowohl im 2,4- als auch im 5-GHz-Band herstellen. Für Verbindungen im Nahbereich steht Bluetooth 5.2 zur Verfügung. Zwei 12-Watt-Lautsprecher wurden ebenfalls in das Gerät integriert und geben Musik und Sprachinhalte mit einem guten Klang wieder. Lüftergeräusche sind nur dann hörbar, wenn man nah neben dem Projektor sitzt.







Wie beim Mogo 4 Laser funktionieren auch beim Horizon 20 Max die automatische Bildanpassung und Trapezkorrektur zuverlässig. Hinzu kommen eine Hinderniserkennung und ein optischer, 1,5-facher Zoom. Auch beim Horizon 20 Max fällt in dunklen Umgebungen ein ganz leichtes Laser-Speckle auf. Der Fliegengittereffekt ist ebenfalls sehr schwach ausgeprägt und fällt nur beim Sitzen nah an der Projektionsfläche auf.
Beide Projektoren werden mit Google TV betrieben und unterstützen dadurch viele Streaming-Apps inklusive Netflix. Auf Eingaben mit der Fernbedienung reagieren beide Geräte schnell und zuverlässig, wobei sowohl die Einstellungen des Google-TV-Systems als auch der Projektoren übersichtlich und gut zu erreichen sind. Eine detailliertere Beschreibung von Google TV haben wir in unserem Test zum Anker Nebula X1 hinterlegt.
Preis und Verfügbarkeit
Sowohl der Mogo 4 Laser als auch der Horizon 20 Max sind bei Xgimi und in diversen Onlineshops erhältlich. Für den Mogo 4 Laser gibt der Hersteller einen UVP von 800 Euro an. Für 950 Euro ist der tragbare Projektor inklusive des Outdoor-Pakets erhältlich. Der UVP des Horizon 20 Max wird mit 3.000 Euro angegeben.
Fazit
Ein gewisser Charme ist dem tragbaren Mogo 4 Laser nicht abzusprechen. Sowohl Bildqualität als auch Design und Ausstattung lassen kaum etwas zu wünschen übrig. Die große Frage ist aber, ob das portable Konzept bei den meisten Anwendern wirklich zum Einsatz kommt.
Aber auch ohne ständige Standortwechsel könnte der Mogo 4 Laser eine gute Wahl sein, wenn in den eigenen vier Wänden nur gelegentlich Kinoabende mit einem größeren Bild stattfinden sollen, als es der eigene Fernseher bieten kann. Für den beruflichen Einsatz, zum Beispiel für regelmäßige Präsentationen und Ähnliches, ist der Projektor durch seine vergleichsweise kleine Projektionsfläche und die, trotz Laser-Optik, in sehr hellen Umgebungen begrenzte Helligkeit eher weniger geeignet.
Der Horizon 20 Max ist ein guter Projektor für das Wohnzimmer, der dank seiner Smart-TV-Funktionen mit nur wenig Aufwand in Betrieb genommen werden kann. Preis und Leistung stehen hier in einem guten Verhältnis, zumal der 20 Max durch seine Helligkeit auch tagsüber das Potenzial hat, den klassischen Fernseher abzulösen.