Outdoorpaket mit Leinwand
Komfortfunktionen wie die automatische Bildanpassung und Trapezkorrektur funktionieren beim Mogo 4 Laser zuverlässig und die Google-TV-Oberfläche bietet unkomplizierten Zugriff auf die Apps zahlreicher Streaminganbieter und die Einstellungen des Laser-Beamers.
Externe Bildquellen lassen sich aber nur über HDMI (mit Arc-Unterstützung) mit dem Projektor verbinden. Der USB-C-Anschluss ist ausschließlich zum Laden des Projektors oder im Powerbank-Betrieb zum Laden externer Geräte verwendbar.
Wichtig ist zudem, dass der Mogo 4 Laser das mitgelieferte 65-Watt-Netzteil im Betrieb auch voll ausnutzt. Mit einem 60-Watt-Netzteil ließ sich das Gerät in unserem Test nicht betreiben; auch wer eine externe Powerbank für den Mogo 4 Laser haben möchte, sollte auf entsprechende Leistung achten.
Ein USB-A-Anschluss ist ebenfalls vorhanden. Wurde ein USB-Stick zuvor als Massenspeicher für den Mogo 4 Laser konfiguriert, lassen sich darüber auch Medieninhalte abspielen. Mit Wi-Fi 5 werden drahtlose Netzwerkverbindungen sowohl im 2,4- als auch im 5-GHz-Band hergestellt. Für Verbindungen im Nahbereich steht Bluetooth 5.1 zur Verfügung.
Jede Menge Zubehör
An der Unterseite des Standfußes verbaut Xgimi ein Stativgewinde. Der Hersteller bietet aber auch ein optionales Powerbase-Stativ an. Es lässt sich mit einem Klickmechanismus leichter am Mogo 4 Laser befestigen als mit einer Schraube und hat ebenfalls einen Akku integriert, mit dem sich die Laufzeit des Projektors auf bis zu fünf Stunden erweitern lassen soll.
In einem Outdoorpaket werden neben dem Powerbase-Stativ auch eine mobile Leinwand zusammen mit dem Mogo 4 Laser verkauft. Hinzu kommen sogenannte Ambient-Linsen, die magnetisch auf zwei Kontakten vor der Linse des Projektors einrasten und atmosphärische Umgebungslichter sowie den Mond oder die Sonne abbilden können.
Je nach Angebot ist der Mogo 4 Laser zu Preisen zwischen 660 und 800 Euro erhältlich. Zwar eignet sich das Gerät auch für den Einsatz im Wohnzimmer kleinerer Wohnungen, das gesamte Konzept ist aber für den Einsatz an stetig wechselnden Orten ausgelegt. Gegenüber dem circa 200 Euro günstigeren LED-Modell Mogo 4 besticht der Mogo 4 Laser aber mit deutlich besseren Farben und einer besseren Helligkeit, was ihn insbesondere in helleren Umgebungen zu besseren Wahl macht.
Bis zu 300 Zoll im Wohnzimmer
Für den Einsatz im Heimkino eignet sich der Horizon 20 Max allerdings deutlich besser. Er hat noch zwei Geschwistermodelle, den Horizon 20 und Horizon 20 Pro, die sich im Wesentlichen durch eine geringere Lumenzahl vom Max-Modell abheben.
Die Helligkeit des Horizon 20 Max gibt Xgimi mit 5.700 ANSI-Lumen an, was in unserem Test auch bei Tageslicht ein gut erkennbares Bild mit einer Größe von bis zu 300 Zoll auf weiße Oberflächen projiziert. Die BT.2020-Farbraumabdeckung wird mit 110 Prozent und das Kontrastverhältnis mit 20.000:1 angegeben.
Bildinhalte gibt der Projektor mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten aus. Werden der Spielmodus aktiviert und die variable Bildwiederholrate abgeschaltet, sind Latenzen von 3 Millisekunden bei 60 Hertz möglich. Wird die Auflösung auf Full-HD verringert, sollen laut Hersteller 2,2 Millisekunden bei 120 Hertz sowie 1 Millisekunde bei 240 Hertz möglich sein.