• IT-Karriere:
  • Services:

Moffet Federal Airfield: Google pachtet Nasa-Flugfeld für 60 Jahre

Die Nasa hat Google einen Teil des Moffet Federal Airfields in Kalifornien für 60 Jahre zum Preis von 1,16 Milliarden US-Dollar verpachtet. Google hat Großes mit dem historischen Gelände vor.

Artikel veröffentlicht am ,
Moffett Federal Airfield aus der Luft
Moffett Federal Airfield aus der Luft (Bild: Ikluft / CC BY-SA 3.0)

Google pachtet mehr als 400 Hektar eines kalifornischen Nasa-Flugfeldes für die Weltraumerforschung als Privatflughafen und für Roboterprojekte. Historische Gebäude und Hallen bleiben nach Angaben der Nasa erhalten. Die Pachtdauer liegt bei 60 Jahren. Das Geschäft wird über Googles Tochterfirma Planetary Ventures abgewickelt.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Coburg
  2. BREMER AG, Paderborn

Neben dem gepachteten Gebiet in der San Francisco Bay Area steht auch das Ames Research Center der Nasa. Google wird seinen Teil des Gelände mitsamt des Flugfeldes Moffet Federal Airfield unterhalten. Dazu gehören auch ein privater Golfplatz und ein riesiger Hangar, der für den Bau von Luftschiffen der US Navy in den 30er Jahren gebaut worden war, sowie mehrere kleinere Hangars. Allein der Hangar One bedeckt eine Fläche von 3,2 Hektar und ist eine der größten freistehenden Strukturen der Welt. Google will den Flughafen für seine Geschäftsflugzeuge nutzen, Weltraumforschung betreiben und sich auf dem Gebiet der Roboterentwicklug betätigen, in das sich das Unternehmen mit viel Geld eingekauft hat.

200 Millionen US-Dollar Investitionen

Planetary Ventures will mehr als 200 Millionen US-Dollar in die Renovierung und den Umbau der Gebäude und der weiteren Infrastruktur des Flughafens stecken. Die historischen Hangars werden saniert und der Flughafen weiter betrieben. Ein Besucherzentrum soll das Wissen über die Bedeutung des Ortes und seiner Geschichte vermitteln.

Das Flugfeld liegt nahe Googleplex und besitzt eine 2,8 km lange Piste mit Beton- und eine 2,4 km lange Piste mit Asphaltdecke. Die private Nutzung des Flughafens ist bei den umliegenden Gemeinden wegen der Lärmentwicklung umstritten.

Die Nasa hatte schon seit Februar 2014 mit Google über das Gelände verhandelt. Jährlich spart die Nasa nun 6,3 Millionen US-Dollar für Wartung und Betrieb. Nasa-Chef Charles Bolden erklärte: "Während die Nasa ihre Präsenz im Weltraum vergrößert, machen wir Fortschritte, unsere Präsenz hier auf der Erde zu verringern." Die Nasa wolle das Geld der Steuerzahler in die Erforschung des Weltraums stecken, nicht in den Unterhalt einer Infrastruktur, die nicht mehr benötigt werde.

Google arbeitet schon lange mit der Nasa zusammen

Google hatte bereits mehr als 16 Hektar der Fläche am Ames Research Center gemietet, um eine rund 111.500 Quadratmeter große Forschungseinrichtung zu bauen. Zudem arbeitet Google mit der Nasa an einem Quantencomputer.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-62%) 5,70€
  2. (-62%) 18,99€
  3. (u. a. FIFA 20 für 27,99€, Dragon Ball Z Kakarot für 46,89€, Rainbow Six: Siege Deluxe für 8...

mgh 13. Nov 2014

Erstmal müssten sie Rupert Murdoch's Imperium übernehmen. Wenn die den Namen Microsofts...

flashboy 12. Nov 2014

+1

plutoniumsulfat 12. Nov 2014

das sagt ja noch nichts darüber aus, wie einfach man es kaufen kann.

MarioWario 11. Nov 2014

In der Regel ist es besser keine hohe Liquididät gegenüber dem inländischen Finanzamt zu...

MarioWario 11. Nov 2014

Putin hat schon angedeutet, das er eine Art Blackwater/Academi für Russland bräuchte...


Folgen Sie uns
       


Cirrus7 Incus A300 - Test

Wir testen den Incus A300 von Cirrus7, einen passiv gekühlten Mini-PC für AMDs Ryzen 2000G/3000G.

Cirrus7 Incus A300 - Test Video aufrufen
Streaming: Zehn besondere Serien für die Zeit der Isolation
Streaming
Zehn besondere Serien für die Zeit der Isolation

Kein Kino, kein Fitnessstudio, kein Theater, keine Bars, kein gar nix. Das Coronavirus hat das Land (und die Welt) lahmgelegt, so dass viele nun zu Hause sitzen: Zeit für Serien-Streaming.
Eine Rezension von Peter Osteried

  1. Videostreaming Fox kauft Tubi für 440 Millionen US-Dollar
  2. Musikindustrie in Deutschland Mehr Umsatz dank Audiostreaming
  3. Besuch bei Justwatch Größte Streaming-Suchmaschine ohne echte Konkurrenz

CPU-Fertigung: Intel hat ein Netburst-Déjà-vu
CPU-Fertigung
Intel hat ein Netburst-Déjà-vu

Über Jahre hinweg Takt und Kerne ans Limit treiben - das wurde Intel einst schon beim Pentium 4 zum Verhängnis.
Eine Analyse von Marc Sauter

  1. Maxlinear Intel verkauft Konzernbereich
  2. Comet Lake H Intel geht den 5-GHz-Weg
  3. Security Das Intel-ME-Chaos kommt

Coronavirus: Spiele statt Schule
Coronavirus
Spiele statt Schule

Wer wegen des Coronavirus mit Kindern zu Hause ist, braucht einen spannenden Zeitvertreib. Unser Autor - selbst Vater - findet: Computerspiele können ein sinnvolles Angebot sein. Vorausgesetzt, man wählt die richtigen.
Von Rainer Sigl

  1. CCC "Contact Tracing als Risikotechnologie"
  2. Coronapandemie Robert Koch-Institut sammelt Gesundheitsdaten von Sportuhren
  3. Google Chrome rollt Regeln für Same-Site-Cookies vorerst zurück

    •  /