• IT-Karriere:
  • Services:

Möglicher Ersatz für Kohlefaser: Porsche entwickelt Karosserieteile auf Holzbasis

Porsche hat einen Karosseriebausatz aus pflanzlichen Fasern für Rennwagen hergestellt, bei dem Teile auf Flachs- und Balsaholzbasis gebaut wurden.

Artikel veröffentlicht am ,
Karosserieteile auf Holzbasis
Karosserieteile auf Holzbasis (Bild: Porsche)

Porsche hat einen 718 Cayman GT4 für den Renneinsatz gebaut, dessen Front- und Heckschürze, Frontspoiler, Motor- und Heckhaube, Schmutzfänger und Luftauslass aus natürlichen Materialien bestehen. Damit werden Metall und Kunststoff ersetzt. Die neuen Materialien seien etwa so schwer und steif wie Teile aus Kohlefaser, teilte Porsche mit.

Stellenmarkt
  1. Deutsches Komitee für UNICEF e.V., Köln
  2. Techniker Krankenkasse, Hamburg

Während bei einigen Teilen Flachs eingesetzt werden konnte, entschied sich Porsche bei der Herstellung der Türen und des Heckflügels für einen Verbundwerkstoff auf der Grundlage von Balsaholz. Die Entwicklung basiert auf einer 2016 begonnenen Kooperation von Porsche, dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), dem Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI und dem Schweizer Unternehmen Bcomp.

Materialien auf Naturfaserbasis absorbieren nach Angaben von Porsche Vibrationen besser als herkömmliche Verbundstoffe. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Teile bei Unfällen in kleinere, stumpfere Stücke zersplittern.

  • Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR mit neuem Biofaser-Verbundwerkstoff-Karosseriekit (Bild: Porsche)
  • Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR mit neuem Biofaser-Verbundwerkstoff-Karosseriekit (Bild: Porsche)
  • Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR mit neuem Biofaser-Verbundwerkstoff-Karosseriekit (Bild: Porsche)
  • Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR mit neuem Biofaser-Verbundwerkstoff-Karosseriekit (Bild: Porsche)
  • Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR mit neuem Biofaser-Verbundwerkstoff-Karosseriekit (Bild: Porsche)
  • Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR mit neuem Biofaser-Verbundwerkstoff-Karosseriekit (Bild: Porsche)
Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport MR mit neuem Biofaser-Verbundwerkstoff-Karosseriekit (Bild: Porsche)

Der teilweise aus natürlichen Materialen bestehende 718 Cayman GT4 soll beim 24-Stunden-Rennen 2020 auf dem Nürburgring an den Start gehen. Vermutlich wird das Bodykit über Manthey Racing auch für private Rennfahrer angeboten. Preise wurden nicht bekanntgegeben.

Es ist nicht der erste Versuch, Karosserieteile aus natürlichen Bestandteilen zu erstellen. So wurden beispielsweise beim in der DDR produzierten Trabant 601 Karosserieteile aus einem Material hergestellt, die aus Baumwolle und Phenolharz bestanden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 10,49€
  3. (u. a. Sam & Max Hit the Road für 1,25€ Maniac Mansion für 1,25€, The Secret of Monkey...

wurstdings 28. Sep 2020 / Themenstart

Den darf man dann korrekterweise "Rennpappe" nennen, der Renn-Teil war ja beim Trabbi...

Dampfplauderer 28. Sep 2020 / Themenstart

Also wieder Krombacher saufen :(

Ach 27. Sep 2020 / Themenstart

Sauerei, ihr habt recht! :] Jedenfalls wenn man nach diesem Onlinerechner geht...

forenuser 26. Sep 2020 / Themenstart

Hm, ich habe den zweiten Satz reingebracht in der Hoffung die Ironie zu verdeutlichen und...

Eheran 26. Sep 2020 / Themenstart

Unsinn. Und zwar gleich doppelt: 1. Nichts nutzt natürliche Erzvorkommen o.ä., womit...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Differential Privacy: Es bleibt undurchsichtig
Differential Privacy
Es bleibt undurchsichtig

Mit Differential Privacy soll die Privatsphäre von Menschen geschützt werden, obwohl jede Menge persönlicher Daten verarbeitet werden. Häufig sagen Unternehmen aber nicht, wie genau sie das machen.
Von Anna Biselli

  1. Strafverfolgung Google rückt IP-Adressen von Suchanfragen heraus
  2. Datenschutz Millionenbußgeld gegen H&M wegen Ausspähung in Callcenter
  3. Personenkennziffer Bundestagsgutachten zweifelt an Verfassungsmäßigkeit

Tutorial: Was ein On Screen Display alles kann
Tutorial
Was ein On Screen Display alles kann

Werkzeugkasten Viele PC-Spieler schwören auf ein OSD. Denn damit lassen sich Limits erkennen, die Bildqualität verbessern und Ruckler verringern.
Von Marc Sauter


    Serien & Filme: Star Wars - worauf wir uns freuen können
    Serien & Filme
    Star Wars - worauf wir uns freuen können

    Lange sah es so aus, als liege die Zukunft von Star Wars überwiegend im Kino. Seit dem Debüt von Disney+ und dem teils schlechten Abschneiden der neuen Filme hat sich das geändert.
    Von Peter Osteried

    1. Star Wars Disney und Lego legen Star Wars Holiday Special neu auf
    2. Star Wars Squadrons im Test Die helle und dunkle Seite der Macht
    3. Disney+ Erster Staffel-2-Trailer von The Mandalorian ist da

      •  /