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Möglicher Börsengang: Anthropic steht kurz vor erstem Quartalsgewinn

Anthropic erwartet für das zweite Quartal 2026 ein Plus von 559 Millionen Dollar, bei einem Umsatz von 10,9 Milliarden. Das könnte einen IPO beflügeln.
/ Andreas Donath
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Kommt bald der Börsengang? (Bild: Anthropic)
Kommt bald der Börsengang? Bild: Anthropic

Noch im Sommer 2025 hat Anthropic seinen Investoren signalisiert, dass ein Jahresgewinn vor 2028 kaum realistisch sei. Jetzt liegen dem Wall Street Journal Projektionen vor(öffnet im neuen Fenster), die teilweise das Gegenteil nahelegen: Im zweiten Quartal 2026 soll der Umsatz auf 10,9 Milliarden Dollar steigen, mehr als doppelt so viel wie die 4,8 Milliarden aus dem ersten Quartal. Allerdings heißt es von Anthropic, dass ein Jahresgewinn, und nicht nur der eines Quartals erst 2028 erreichbar sei.

Was treibt das Wachstum?

Der Hauptmotor für das Wachstum von Anthropic ist die Unternehmenskundschaft. Anthropics Coding-Tool Claude Code(öffnet im neuen Fenster) wurde so stark nachgefragt, dass die eigene Recheninfrastruktur an ihre Grenzen stieß.

Mehrere neue Rechenzentrumsverträge wurden seitdem geschlossen, darunter einer mit xAI von SpaceX. Anders als OpenAI setzt Anthropic nicht auf ein Geschäft mit kostenlosen Nutzern, die subventioniert werden müssten.

Effizienz schlägt im KI-Bereich alles

Anthropic gab im ersten Quartal 71 Cent für Rechenleistung pro verdientem Dollar aus. Im laufenden Quartal soll dieser Wert auf 56 Cent sinken. Das Unternehmen setzt stärker auf Chips von Google und Amazon als auf Nvidia-Hardware, was die Kosten drückt.


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