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Mögliche Übernahme: MariaDB erhält ein Kaufangebot von 55 Cent pro Aktie

Erneut unterbreitet ein Investor einen unverbindlichen Vorschlag für die Übernahme des angeschlagenen Datenbankentwicklers MariaDB .
/ Daniel Ziegener
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MariaDB hat Interessenten. (Bild: Rod Long)
MariaDB hat Interessenten. Bild: Rod Long / Unsplash

Der Entwickler der Open-Source-Datenbank MariaDB hat einen neuen Kaufinteressenten: Die Investmentfirma K1 hat am Freitag eine Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht, nach der man MariaDB einen "unverbindlicher Vorschlag" für eine Übernahme gemacht habe.

Man "schätzt das Unternehmen MariaDB sehr und freut sich auf die Zusammenarbeit" , auch wenn es "keine Gewissheit, dass ein Angebot gemacht wird" , gebe, so K1 weiter. K1 bietet 55 Cent pro Aktie, der gesamte Übernahmepreis würde sich auf 37 Millionen US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) belaufen.

MariaDB bestätigte in einer eigenen Pressemeldung(öffnet im neuen Fenster) , das Angebot erhalten zu haben. Man prüfe das "mögliche Angebot und lässt sich diesbezüglich beraten" .

MariaDB war 2022 an die Börse gegangen . Zum Handelsstart lag der Preis pro Aktie noch bei mehr als 4 US-Dollar, aktuell liegt der Kurs(öffnet im neuen Fenster) bei 0,34 US-Dollar.

MariaDB ist auf Sparkurs

Es ist nicht das erste Übernahmeangebot, das MariaDB seit dem Börsengang erhielt. 2023 unterbreitete die Investmentfirma Runa ebenfalls ein unverbindliches Angebot(öffnet im neuen Fenster) , zog dieses später aber wieder zurück und investierte stattdessen 26,5 Millionen US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) in MariaDB.

Im Oktober 2023 entließ MariaDB rund 28 Prozent seiner Belegschaft , um "die Belegschaft besser an die Bedürfnisse des Unternehmens" anzupassen. Es war die zweite Massenentlassung im vergangenen Jahr. Mit der Umstrukturierung möchte der angeschlagene Datenbankanbieter die Betriebskosten senken. Außerdem wurden die Produkte SkySQL und Xpand eingestellt.

MariaDB macht bislang Verlust. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024(öffnet im neuen Fenster) lag das Minus bei 8,8 Millionen US-Dollar. Dass dies immerhin 3,9 Millionen US-Dollar weniger Verlust als im vorherigen Quartal waren, ist laut MariaDB den Sparmaßnahmen zu verdanken.


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