Mögliche Rezession: Unternehmen fahren Ausgaben für Cloud zurück

Einer Studie zufolge werden US-Unternehmen bei den Kosten für die Cloud sparen. IT-Leiter haben wenig Überblick über die Kosten.

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Auch in der IT muss gespart werden.
Auch in der IT muss gespart werden. (Bild: Andres Siimon/Unsplash)

Der wirtschaftliche Abschwung trifft auch die IT: 81 Prozent der für eine Studie von Wanclouds befragten IT-Führungspersonals gab an, ihre Ausgaben für Cloud-Systeme entweder nicht steigern zu dürfen oder sogar reduzieren zu müssen. In 28 Prozent der Unternehmen hätten die Vorstände ihre IT-Leitungen angewiesen, die Ausgaben "geringfügig zu reduzieren", bei 14 Prozent sogar "drastisch".

Außerdem habe mehr als die Hälfte im ersten Halbjahr 2022 höhere Ausgaben für Clouddienste als erwartet verbucht zu haben. Die Macher der Studie führen das auf "das langjährige Problem der Branche mit Ausgabenüberschreitung" zurück. "Obwohl die IT-Abteilungen in den letzten Jahren einen größeren Teil ihres Budgets der Cloud gewidmet haben, wurde zu viel davon für versteckte Kosten ausgegeben, die durch einen Mangel an unternehmensweiter Transparenz in den Abrechnungssystemen vieler Cloud-Plattformen" entstanden. So gaben 53 Prozent der befragten IT-Leiter an, dass sie das Gefühl haben, in diesem Jahr mit unerwartet hohen Cloud-Kosten konfrontiert worden zu sein.

Im August 2022 veröffentlichte die IDC eine Studie zu ICT-Investitionen in Europa. Auch darin wird für 2023 ein Rückgang der Ausgaben im Vergleich zum laufenden Jahr erwartet. Bis 2026 sollen die Investitionen aber wieder stark steigen.

Wanclouds hat für die Studie mehr als 500 IT-Unternehmen in den USA befragen lassen. Die Ergebnisse beziehen sich also zunächst auf den dortigen Markt. Wancloud bietet selbst Software-as-a-Service-Lösungen an. Die US-amerikanische IT-Branche hat in diesem Jahr mit zahlreichen Massenentlassungen auf eine befürchtete Rezession reagiert.

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