Modulares Smartphone: SoCs von Marvell und Nvidia in Googles Project Ara

Neben Rockchip werden auch zwei weitere Chiphersteller Prozessoren für Googles modulares Smartphone liefern. Von Toshiba kommt nach neuestem Stand nur das Onboard-Netzwerk Unipro, was die SoCs bald auch selbst beherrschen sollen.

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Erste Version des Project Ara
Erste Version des Project Ara (Bild: Google)

In einem Blogeintrag hat Googles Projektgruppe ATAP den aktuellen Stand der Entwicklung von Ara bekanntgegeben. Dabei handelt es sich um ein modulares Smartphone, bei dem auch die SoCs ausgetauscht werden können. Dafür ist das eigens entwickelte Netzwerk Unipro zuständig, das die Komponenten verbindet. Dafür gibt es Switches und Bridges, die in Form von eigenen Chips von Toshiba entwickelt werden.

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Bisher hatte Google nur Rockchip als SoC-Hersteller angekündigt, nun kommen noch Marvell und Nvidia hinzu. Deren bereits existierende Designs sollen über die Toshiba-Chips vernetzt werden, der noch nicht fertige Baustein von Rockchip soll das Protokoll nativ beherrschen. Im Fall von Marvell ist der PXA1928 vorgesehen, ein Quad-Core mit 64-Bit-Kernen im Design des Cortex-A53. Zu Nvidias Beitrag macht Google nur die Angabe, es handle sich um einen Tegra K1. Da auch der Marvell-Chip ein 64-Bitter ist, dürfte die Denver-Version des K1 gemeint sein, die mit zwei 64-Bit-Kernen arbeitet. Dieser K1 steckt auch im aktuellen Google-Tablet Nexus 9 und ist einer der schnellsten Tablet-Chips.

Google setzt also offenbar auf die Vernetzung von schon bestehenden SoCs mittels der Unipro-Chips von Toshiba, wie auch auf neue Designs, bei denen Unipro im SoC integriert ist. Daher sollen laut dem Blogeintrag auch Anfang 2015 neue Bausteine von Toshiba erscheinen.

Vom Äußeren der Smartphones selbst gibt es derzeit keine aktuellen Bilder. Die zweite Generation der Prototypen, genannt Spiral 2, will Google aber auf zwei Entwicklerkonferenzen im Januar 2015 vorstellen. Sie finden am 14. Januar im kalifornischen Mountain View und am 21. Januar in Singapur statt.

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