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Modulares Smartphone: Project Ara soll 2017 kommen - nur noch teilweise modular

Lange war es still um Googles modulares Smartphone Project Ara - jetzt kündigt das Unternehmen ein erstes Endkundengerät für das Jahr 2017 an. Mit dem ursprünglichen, voll modularen Konzept hat das neue Ara-Smartphone aber nur noch bedingt etwas zu tun.

Artikel veröffentlicht am ,
Das neue Project-Ara-Smartphone
Das neue Project-Ara-Smartphone (Bild: Project Ara)

Googles Entwicklerabteilung Atap hat im Rahmen der Google IO 2016 angekündigt, im Jahr 2017 eine Consumer-Version des modularen Smartphones Project Ara in den Handel bringen zu wollen. Noch im Jahr 2016 soll eine Entwicklerversion des Gerätes erscheinen.

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Damit taucht Project Ara nach einem abgesagten Start im Jahr 2015 und Irritationen um die Stabilität der eingelegten Module wieder auf, nachdem es ruhig um das Projekt geworden war. Mit dem ursprünglichen Konzept hat das kommende Ara-Smartphone aber nur noch bedingt etwas zu tun.

  • Das Project-Ara-Smartphone von Google (Bild: Google)
  • Das neue Project-Ara-Smartphone (Bild: Google)
  • Die Module des neuen Ara-Smartphones: Anders als beim ersten Modell werden sie nicht mehr magnetisch gehalten. (Bild: Google)
  • Außerdem stehen weitaus weniger Steckplätze zur Verfügung. Die Kern-Hardware wie der Prozessor, das Display oder der Akku sind fest verbaut. (Bild: Google)
Das neue Project-Ara-Smartphone (Bild: Google)

Anstatt, wie das im August 2015 verworfene erste Konzept, komplett modular zu sein, beherbergt das neue Ara die für ein Smartphone wichtigsten Grundkomponenten fest in seinem Rahmen. Die CPU, die GPU, die Sensoren, die Batterie, das Display und die Antennen sind der Internetseite des Projektes zufolge nicht mehr austauschbar.

Nur noch sechs Steckplätze für Module

Wie in einem Video zu sehen ist, können Nutzer stattdessen noch sechs Slots mit Dingen wie einer Kamera, Lautsprechern, Mikrofonen oder mit Funktionen belegbaren Schaltern füllen. Auch ein Modul, das als Ständer dient, und ein Pillendöschen scheinen die Google-Entwickler für sinnvoll zu halten.

Damit verzichtet das Atap-Team auf einen großen Teil der ursprünglichen Idee eines komplett modularen Smartphones. Die Wechselmodule werden dem neuen Konzept nach auch nicht mehr magnetisch, sondern durch auffällige Steckbuchsen gehalten. Diese dürften weitaus stabiler sein als die vorigen Magnetverbindungen, die in Tests von Google die Module nicht immer halten konnten.

Warum Google gleichzeitig die Auswahl der Module derartig stark begrenzt hat, bleibt Spekulation. Mit den neuen Steckverbindungen, die Daten mit einer Rate von bis zu 11,9 GByte pro Sekunde austauschen können, hätte auch ein SoC-Modul sicher im Rahmen gehalten. Möglicherweise spielt die Kostenfrage hier eine Rolle.

Entwicklerversion soll 5,3-Zoll-Display haben

Von der technischen Ausstattung ist noch nicht viel bekannt. Wired will erfahren haben, dass die für dieses Jahr vorgesehene Entwicklerversion ein 5,3 Zoll großes Display haben soll und technisch in der Oberklasse angesiedelt sein wird. Zu Preisen ist noch nichts bekannt. Auf der Internetseite von Project Ara können sich Entwickler registrieren, die für das Projekt coden wollen.

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Spaghetticode 29. Mai 2016

Jemand hat es getestet und gesagt, dass es geht.

gadthrawn 23. Mai 2016

Du erinnerst dich falsch.

Anonymer Nutzer 23. Mai 2016

BOOOM! :) Jop FP2 rockt.

FreiGeistler 22. Mai 2016

Mensch, such dir einen besseren Browser statt ein neues Smartphone! Soviel zum Mitdenken...

FreiGeistler 22. Mai 2016

Seitlich einschieben, *klick*, Modul hält. So hätte es auch mit Schnittstellen für GPU...


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