Modulares Smartphone im Hands on: Kinder spielen Lego, Große spielen Ara

Ein Smartphone im Bausatz: Golem.de hat mit dem modularen Smartphone Project Ara gepuzzelt und gesteckt und dabei in Kindheitserinnerungen geschwelgt. Das Konzept ist gewöhnungsbedürftig, aber vielversprechend.

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Das modulare Smartphone Project Ara
Das modulare Smartphone Project Ara (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Mit Project Ara werden Kindheitserinnerungen wach: Man denkt sofort ans Spielen mit Legobausteinen und Puzzleteilen, wenn man die Module in ein leeres Ara-Endoskelett steckt. Golem.de hat sich Googles Idee eines modularen Smartphones, das als Project Ara bekannt ist, auf dem Mobile World Congress genauer angesehen. Möglich wurde das, weil der Hersteller Yezz erste Modulideen in Barcelona vorgestellt hat.

Inhalt:
  1. Modulares Smartphone im Hands on: Kinder spielen Lego, Große spielen Ara
  2. Endoskelett mit festen Modulplätzen
  3. Vorläufiges Fazit

Google selbst ist nicht als Aussteller mit Project Ara auf der Fachmesse vertreten. Daher war es auch nicht möglich, ein Ara-Smartphone in die Hand zu bekommen, das tatsächlich funktioniert. Die hütet Google derzeit, es soll nur wenige davon geben. Wir konnten uns aber den mechanischen Aufbau der Idee ansehen und so einen guten Eindruck davon gewinnen. Mit dem modularen Smartphone sollen sich einzelne Komponenten austauschen lassen.

  • Das Endoskelett von Project Ara mit Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Endoskelett von Project Ara mit Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ideen für Project-Ara-Module (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Project-Ara-Smartphone mit eingeschobenen Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Project-Ara-Smartphone mit eingeschobenen Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Endoskelett von Project Ara mit Modul (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Endoskelett von Project Ara mit Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Project-Ara-Smartphone mit eingeschobenen Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Kamera-Modul für Project Ara (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ideenskizzen rund um Project Ara (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Front-Kamera-Modul im Ara-Endoskelett (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Endoskelett von Project Ara mit zwei kleinen Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Project-Ara-Smartphone mit einem E-Paper-Modul (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ideenskizzen, Module und Endoskelett zu Project Ara (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Endoskelett von Project Ara mit Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Damit kann das Smartphone an die jeweiligen Anforderungen des Nutzers angepasst werden. Wer gerade keine Kamera braucht, aber eine lange Akkulaufzeit, könnte statt der Kamera ein passendes Akkumodul einschieben. Yezz zeigte auch die Idee eines einsteckbaren E-Paper-Displays. Wer gerade viel liest, kann dieses statt des Hauptbildschirms verwenden. Braucht er es nicht mehr, kann er das E-Paper-Display entfernen.

Viele Ideen für denkbare Module

Auch sind Module denkbar, die mit Solarzellen ausgestattet sind, um den Smartphone-Akku mit Sonnenenergie aufzuladen. Ist das nicht mehr gewünscht, kann das betreffende Modul einfach getauscht werden, etwa gegen eine Kamera mit einer hohen Auflösung.

Zudem könnte ein Ara-Smartphone länger verwendet werden als bisherige Smartphones, weil der Nutzer sie selbst mit aktueller Technik bestücken kann. Ist etwa die Display-Auflösung zu gering, lässt sich ein Display-Modul mit einer höheren Auflösung nutzen. Wenn einem die Auflösung des Kameramoduls nicht mehr reicht, kann einfach ein besseres Modul eingesetzt werden.

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Endoskelett mit festen Modulplätzen 
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David64Bit 12. Mär 2015

Aber klar. Vier verschiedene TÜV-Prüfer haben mir die Felgen aufgrund dessen, dass der...

LeoHart 11. Mär 2015

Das wurde doch doch bereits in einem anderen Thread erörtern. Eine Slider-Tastatur ist...

evilgoto 07. Mär 2015

Ich dachte immer, Dinge wie WLan, GPS oder NFC sind ganz kleine Chips, die ohnehin so gut...

Dino13 04. Mär 2015

Oder auch Duplo.



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