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Das modulare Smartphone Project Ara
Das modulare Smartphone Project Ara (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Vorläufiges Fazit

Zunächst will Google Project Ara im zweiten Halbjahr 2015 in Puerto Rico ausprobieren. Damit soll sich zeigen, ob ein modulares Smartphone eine Chance auf dem Markt hat. Wenn es sich dort erfolgreich etablieren kann, könnte es auch in anderen Ländern angeboten werden. Google hat den Verkaufsstart nur grob mit dem zweiten Halbjahr angegeben. Erfahrungsgemäß ist eher vom vierten als vom dritten Quartal des Jahres auszugehen.

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  • Das Endoskelett von Project Ara mit Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Endoskelett von Project Ara mit Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ideen für Project-Ara-Module (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Project-Ara-Smartphone mit eingeschobenen Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Project-Ara-Smartphone mit eingeschobenen Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Endoskelett von Project Ara mit Modul (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Endoskelett von Project Ara mit Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Project-Ara-Smartphone mit eingeschobenen Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Kamera-Modul für Project Ara (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ideenskizzen rund um Project Ara (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Front-Kamera-Modul im Ara-Endoskelett (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Endoskelett von Project Ara mit zwei kleinen Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Project-Ara-Smartphone mit einem E-Paper-Modul (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ideenskizzen, Module und Endoskelett zu Project Ara (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Ideenskizzen rund um Project Ara (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Wenn das Ara-Smartphone auf den Markt kommt, will Google einen speziellen Onlinestore eröffnen. Er wird von Google betrieben und dient dem Vertrieb und Verkauf von Ara-Modulen. Damit soll sichergestellt werden, dass alle darüber angebotenen Module einwandfrei mit einem Ara-Endoskelett funktionieren.

Zudem sollen für Anbieter der Verkauf und die Abrechnung vereinfacht werden. Die Preise für die Module bestimmen die Hersteller selbst - wie es auch in Googles Play Store bei Apps der Fall ist. Bislang ist nicht bekannt, zu welchen ungefähren Preisen die Module erscheinen werden. Dazu wollte auch Yezz keine Auskunft erteilen.

Vorläufiges Fazit

Aufgrund des frühen Entwicklungsstadiums von Project Ara ist es für ein Fazit noch zu früh. Das meiste funktioniert noch nicht. Es ist daher zwar vorstellbar, wie es funktionieren wird, den Praxiseinsatz hat es aber noch nicht bestehen müssen. Bis zum Verkaufsstart will Google auch noch einen neuen Endoskelett-Prototyp fertigstellen. Wann dieser kommen wird, ist noch nicht bekannt. Wie stark sich dieser vom jetzigen Prototyp unterscheiden wird, ist ebenfalls noch offen.

Project Ara ist auf jeden Fall ein interessanter und spannender Ansatz. Allerdings dürfte Google noch viel Arbeit bevorstehen, Kunden für modulare Smartphones zu begeistern. Denn es ist schon sehr ungewöhnlich, ein Smartphone in der Hand zu halten, das mit entsprechend vielen Abständen zwischen den einzelnen Modulen versehen ist.

Besonders wenn Module mit einer doppelten Bauhöhe verwendet werden, dürfte es sehr fummelig werden, das Smartphone aus der Hosentasche zu ziehen. In der Praxis muss sich auch zeigen, wie fest die Module tatsächlich mit der Magnethalterung im Endoskelett stecken. Denn einerseits sollen die Module nicht versehentlich herausfallen, andererseits soll sie der Nutzer bequem wechseln können.

Diese Probleme ließen sich durch eine Abdeckung lösen, die über alle Module gelegt wird. Das setzt aber voraus, dass alle Module die gleiche Bauhöhe haben. Dadurch würde das Smartphone aber auch gleich noch einmal deutlich dicker werden. Es könnte die Verkaufschancen schmälern, wenn es zu klobig und nicht zeitgemäß wirkt.

Leider beginnt Google nur in einer kleinen Region mit dem Pilotversuch, so dass viele Interessenten Schwierigkeiten haben werden, überhaupt ein Project-Ara-Gerät zu bekommen. Derzeit lässt sich nur schwer abschätzen, ob es das modulare Smartphone jemals in vielen Ländern geben wird. Es bleibt zu hoffen, dass Google weiterhin viel Energie in das Projekt steckt und ihm eine reelle Chance gibt.

 Endoskelett mit festen Modulplätzen

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David64Bit 12. Mär 2015

Aber klar. Vier verschiedene TÜV-Prüfer haben mir die Felgen aufgrund dessen, dass der...

LeoHart 11. Mär 2015

Das wurde doch doch bereits in einem anderen Thread erörtern. Eine Slider-Tastatur ist...

evilgoto 07. Mär 2015

Ich dachte immer, Dinge wie WLan, GPS oder NFC sind ganz kleine Chips, die ohnehin so gut...

Dino13 04. Mär 2015

Oder auch Duplo.

most 04. Mär 2015

Mein S5 Mini hat eine Kamera, Infrarot, gutes Wlan, Wechselakku, SD-Slot, etc, etc...



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