Abo
  • Services:

Modulares Smartphone: Google sagt Pilotprogramm für Project Ara zunächst ab

Eigentlich sollte Puerto Rico der erste Testmarkt für Googles modulares Smartphone Project Ara werden, doch dieser Plan ist nun abgesagt worden. Wie es mit Project Ara weitergeht, ist derzeit offen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das modulare Smartphone Project Ara
Das modulare Smartphone Project Ara (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das modulare Smartphone Project Ara sollte eigentlich im zweiten Halbjahr 2015 in Puerto Rico verkauft werden. Daraus wird nun nichts: Ein Google-Sprecher hat PCWorld bestätigt, dass Puerto Rico als Testmarkt für Project Ara nicht mehr vorgesehen ist. Zuvor gab es eine Reihe vieldeutiger Twitter-Botschaften vom Project-Ara-Team, die nicht klar erkennen ließen, welche Änderungen es beim Projekt geben wird.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Für die kommende Woche hat das Team weitere Details versprochen. Derzeit ist offen, ob sich auch die Markteinführung der ersten Project-Ara-Smartphones nach hinten verschiebt. Es wird als eher unwahrscheinlich angesehen, dass sie vor dem vierten Quartal 2015 auf den Markt kommen. In der Vergangenheit wurde der Verkaufsstart der Project-Ara-Geräte bereits nach hinten verschoben, ursprünglich sollte es sie schon Anfang dieses Jahres geben.

Kürzlich hatte Google auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz Google I/O erstmals einen voll funktionsfähigen Prototypen von Project Ara vorgestellt. Zuvor gezeigte waren funktionslos gewesen, die nur den Grundaufbau des modularen Smartphones zeigten: Es besteht aus einem sogenannten Endoskelett, also der Basiseinheit. In dieses können Module gesteckt werden, mit denen der Funktionsumfang des Smartphones bestimmt wird.

Das Konzept hinter Project Ara

Das Endoskelett wird es zunächst nur von Google geben, während die Module von beliebigen Herstellern stammen können. Googles Ziel ist, dass die meisten Module von Drittanbietern stammen werden - das soll wie bei Smartphone-Apps funktionieren. Drittanbieter bieten Module an, die der Kunde kauft und mit denen er sein Smartphone verändern kann.

  • Das Endoskelett von Project Ara mit Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Endoskelett von Project Ara mit Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ideen für Project-Ara-Module (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Project-Ara-Smartphone mit eingeschobenen Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Project-Ara-Smartphone mit eingeschobenen Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Endoskelett von Project Ara mit Modul (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Endoskelett von Project Ara mit Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Project-Ara-Smartphone mit eingeschobenen Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Kamera-Modul für Project Ara (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ideenskizzen rund um Project Ara (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Front-Kamera-Modul im Ara-Endoskelett (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Endoskelett von Project Ara mit zwei kleinen Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Project-Ara-Smartphone mit einem E-Paper-Modul (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ideenskizzen, Module und Endoskelett zu Project Ara (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Project-Ara-Smartphone mit eingeschobenen Modulen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Zum Marktstart will Google einen speziellen Onlinestore eröffnen, der von Google betrieben wird und der dem Vertrieb und Verkauf von Ara-Modulen dient. Damit soll sichergestellt werden, dass alle darüber angebotenen Module einwandfrei mit einem Ara-Endoskelett funktionieren.

Zudem sollen für Anbieter Verkauf und Abrechnung vereinfacht werden. Die Preise für die Module bestimmen die Hersteller selbst - wie es auch in Googles Play Store bei Apps der Fall ist. Bislang ist nicht bekannt, zu welchen Preisen die Module erscheinen sollen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  2. 5,99€
  3. 34,99€ (erscheint am 15.02.)
  4. (-91%) 1,79€

petergriffin 17. Aug 2015

ja ziemlich genau so wurde ich angefeindet :D

chriz.koch 17. Aug 2015

viel wichtiger: Ara zerstört die Umwelt und wird durch Ausbeutung hergestellt, Fairphone...

ibsi 17. Aug 2015

Nein, eine Roboterfirma die NOCH Militärgeräte verkauft. Bis die Verträge auslaufen.

Dwalinn 17. Aug 2015

Oh Gott das mit dem Rauchmelder ist ernst gemeint... als ich das gerade in einen anderen...

Dwalinn 17. Aug 2015

Wenn ich immer wieder solche blöde Beispiel Module lesen muss wundere ich mich gar nicht...


Folgen Sie uns
       


Playstation Classic im Vergleichstest - Golem retro_ Spezial

Sonys Mini-Konsole Playstation Classic ist knuffig. In unserem Golem-retro_-Spezial beleuchten wir die Spieleauswahl und Hardware im Detail.

Playstation Classic im Vergleichstest - Golem retro_ Spezial Video aufrufen
WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  2. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor
  3. Turing-Grafikkarte Nvidia plant Geforce RTX 2060

People Mover: Rollende Kisten ohne Fahrer
People Mover
Rollende Kisten ohne Fahrer

CES 2019 Autonome People Mover sind ein Trend auf den Messeständen der Mobilitätsanbieter in Las Vegas. Neue Sensor-Generationen senken die Kosten und vereinfachen die Fertigung der Shuttlebusse ohne Fahrer.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Streaming-Lautsprecher Google Assistant für ältere Sonos-Modelle geplant
  2. Dell Latitude 7400 im Hands on Starkes Business-2-in-1 mit knackigem Preis
  3. 360 Reality Audio ausprobiert Sony erzeugt dreidimensionalen Musikklang per Kopfhörer

    •  /