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Lenovo will sich bei Moto Mods neu ausrichten

Bei Lenovos Smartphone-Sparte ändert sich gerade einiges. Lenovo hat bestätigt, dass am Stammsitz in Chicago Mitarbeiter entlassen werden, die Stellungnahme liegt 9to5Google vor. Zuvor gab es Berichte dazu, dass die Hälfte der Belegschaft in Chicago gefeuert wurde und die Moto-Z-Produktfamilie nicht fortgeführt werde. Beides dementierte Lenovo und verwies darauf, dass die Moto-Z-Smartphone-Reihe weiter geführt werde. Die Entlassungen seien bereits Ende 2017 angekündigt und würden nun umgesetzt. Dabei soll nicht die Hälfte der Chicago-Belegschaft betroffen sein. Ob mehr oder weniger als die Hälfte der Belegschaft entlassen werden, ließ Lenovo offen.

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Android Police ergänzt aus einer Quelle aus dem Lenovo-Umfeld, dass das Unternehmen keinen Nachfolger des Moto X4 auf den Markt bringen wolle. Das Moto X4 kam im Herbst 2017 in den Handel; ein Nachfolgemodell würde also wohl erst frühestens im Herbst 2018 erscheinen.

Das Moto X4 hat uns in unserem Vergleichstest mit dem Honor 7X und dem HTC U11 Life gut gefallen. Wir bekommen hier die vielseitigste Kamera mit 4K-Video- und Porträtfunktion, eine Kameraerkennung von Objekten und Sehenswürdigkeiten, einen auch für grafisch anspruchsvollere Spiele geeigneten Prozessor, ein gutes Display und ein relativ pures Android-System. Lediglich der Flash-Speicher hätte größer ausfallen können.

Lenovo will den Schwerpunkt bei Moto Mods ändern

Änderungen soll es auch bei den Moto Mods geben. Lenovo soll es selbst so sehen, dass viele der verfügbaren Mods eher für einen Nischeneinsatz geeignet sind. Künftig wolle sich das Unternehmen stärker auf Mods konzentrieren, die im Massenmarkt funktionieren. Auf dem MWC vor über einem Jahr hatte Lenovo verschiedene Moto-Mod-Konzepte gezeigt - die meisten davon wurden bislang allerdings nicht umgesetzt.

  • Lenovos JBL Soundboost 2 Mod (Bild: Martin Wolf/Goldm.de)
  • Es gibt deutlich weniger Moto Mods als Lenovo geplant hatte. (Bild: Martin Wolf/Goldm.de)
  • Ein Moto Mod mit induktiver Ladetechnik erlaubt drahtloses Aufladen.  (Bild: Martin Wolf/Goldm.de)
  • Ein Moto Mod mit induktiver Ladetechnik erlaubt drahtloses Aufladen. (Bild: Martin Wolf/Goldm.de)
  • Lenovos Turbo Power Pack Mod (Bild: Martin Wolf/Goldm.de)
  • Idee eines Tablet-Mods á la Yoga Tablet (Bild: Lenovo)
  • Das Smartphone wird in den Standfuß gelegt. (Bild: Lenovo)
  • Das Tastatur-Mod hat nur Display und Akku, alles andere steckt im Smartphone. (Bild: Lenovo)
  • Es gibt deutlich weniger Moto Mods als Lenovo geplant hatte. (Bild: Martin Wolf/Goldm.de)
  • Es gibt deutlich weniger Moto Mods als Lenovo geplant hatte. (Bild: Martin Wolf/Goldm.de)
  • Es gibt deutlich weniger Moto Mods als Lenovo geplant hatte. (Bild: Martin Wolf/Goldm.de)
  • Es gibt deutlich weniger Moto Mods als Lenovo geplant hatte. (Bild: Martin Wolf/Goldm.de)
  • Es gibt deutlich weniger Moto Mods als Lenovo geplant hatte. (Bild: Martin Wolf/Goldm.de)
Idee eines Tablet-Mods á la Yoga Tablet (Bild: Lenovo)

Vielversprechend war ein Mod, das Asus' Padfone-Konzept aufgreift. Ein Moto-Z-Smartphone würde dann an ein 10-Zoll-Tabletgehäuse angedockt und der Nutzer hätte alle Inhalte auf einem größeren Bildschirm. Das Design des Tabletgehäuses erinnert stark an die Yoga-Tablets, die Lenovo selbst aber in den vergangenen Jahren nicht mehr gepflegt hat. Vor einigen Jahren hatte Asus Smartphones zusammen mit einem Tabletgehäuse verkauft. Das Smartphone wurde dabei in das Tabletgehäuse geschoben. Die Smartphones selbst hatten keine Erweiterungsmöglichkeiten, wie es bei den Moto-Z-Smartphones der Fall ist.

Als es von Motorola ein Laptop-Dock gab

Vor sieben Jahren hatte Motorola einen ähnlichen Ansatz bereits verfolgt. Das Atrix-Smartphone ließ sich in eine Art Laptop-Dock einstecken. Die Halterung wurde Webtop genannt und sollte den damaligen Trend zu Netbooks aufgreifen. Davon gab es dann nie ein Nachfolgemodell und das Ganze funktionierte auch nur mit einem einzigen Motorola-Smartphone. Damals gehörte Motorola noch nicht zu Lenovo. Etwas Vergleichbares gibt es für die Moto-Z-Smartphones bislang nicht.

Für Kunden mit vielen Moto Mods wurde ein Mod-Rack gezeigt. Darin konnten mehrere Mods gelagert und zugleich die internen Akkus darüber geladen werden. Auch wurde über ein Mod nachgedacht, in denen sich weitere SIM-Kartensteckplätze befinden, um weitere SIM-Karten nutzen zu können.

Ob diese Konzepte jemals auf den Markt kommen werden, ist derzeit nicht absehbar.

 Modulare Smartphones: Lenovo kann Moto-Mods-Versprechen nicht halten
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conker 30. Nov 2018

Muss ich leider bestätigen. Von der Idee ganz nett, aber das Handy ist eine totale...

thomas.pi 13. Mär 2018

Die Augen kann und muss man trainieren. Schlimmer sind die bis zu 8Stunden...

Stepinsky 12. Mär 2018

Hä? Warum? Das Moto Z Play hat eine sehr begeisterte Fan-Gemeinde. Es gibt weit und...

Hypfer 12. Mär 2018

Habs teuer aus den USA importiert und extra ne andere Kugel 3d drucken lassen um es...

Stepinsky 11. Mär 2018

Die Entlassungen in Chicago sind real. Sie betreffen Mitarbeiter des Moto Mods Teams...


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