Vorbereitungen und Werkzeug

Unabhängig von den Mods, die man verbauen möchte, empfiehlt es sich, den Game Boy einmal komplett zu zerlegen und zu reinigen. Nicht jeder Game Boy hat das Glück, von Anfang an ein Sammlerstück mit Vitrinen-Vollpension zu sein, so dass ein Gerät während seiner gut 20 Jahre oder mehr schon einiges an Staub, Schmutz und möglicherweise Getränken abbekommen hat.

Da schadet eine Grundreinigung nicht. Außerdem stellt die Demontage eine gute Gelegenheit dar, das Innenleben des Game Boy kennenzulernen, und einen guten Ausgangspunkt für den Einbau sämtlicher Mods. Game Boys sind modular und nachvollziehbar aufgebaut und bestehen nur aus wenigen Einzelbauteilen. Auch auf Klebe- oder Hakenelemente hat Nintendo weitgehend verzichtet, so dass die Ursprungs-Game-Boys sehr wartungsfreundlich sind.

Demontage und Wiederzusammenbau sind somit im Regelfall ohne große Probleme und Schäden zu bewerkstelligen. Wir zeigen die Demontage exemplarisch am Game Boy Classic, der noch aus etwas mehr Einzelbauteilen besteht als die drei Nachfolgemodelle Pocket, Color und Advance und somit etwas komplizierter in der Demontage und im Wiederzusammenbau ist.

Damit Demontage und Reinigung gut funktionieren, sollten bereitstehen:

  • Schraubendreher Tri-Wing Y00
  • Schraubendreher PH0, also ein kleiner, normaler einfacher Kreuzschlitz
  • Pinsel mit antistatischen Borsten
  • hochprozentiger Alkohol, zum Beispiel Isopropanol
  • einige Wattestäbchen
  • zwei Mikrofasertücher, Wasser und Spülmittel
  • ein Schaber, ein Cutter- oder altes Küchenmesser
  • Spatel (sog. Spudger)
  • Reparaturunterlage, zum Beispiel Schneideunterlage, Silikonmatte, altes Stück Kunstofffußboden oder Ähnliches
  • gegebenenfalls Präzisionspinzette, Seitenschneider und doppelseitiges Klebeband

  • Das ist mein Game Boy - und er soll ein bisschen aufgehübscht werden. (Bild: Andrea Maurer)
  • Das Werkzeug (Bild: Andrea Maurer)
  • Die einzelnen Teile nach dem Teardown. (Bild: Andrea Maurer)
  • Schrauben lösen, ... (Bild: Andrea Maurer)
  • ... als nächstes...
  • ... das Gehäuse aufklappen...
  • ... - fertig. (Bild: Andrea Maurer)
  • Als nächstes...
  • ... schrauben wir Schritt für Schritt...
  • ... die Platinen ab...
  • - erledigt. (Bild: Andrea Maurer)
  • Als nächstes ist die I/O-Platine dran. (Bild: Andrea Maurer)
  • Auch sie schrauben wir ab. (Bild: Andrea Maurer)
  • Dann werden die Pads und Knöpfe abgenommen...
  • ..., was dann so aussieht. (Bild: Andrea Maurer)
  • Im nächsten Schritt wird die Scheibe entfernt. (Bild: Andrea Maurer)
  • Und ab. (Bild: Andrea Maurer)
  • Zum Lösen die Hebel nach vorn schieben. (Bild: Andrea Maurer)
  • Gehäuse reinigen. (Bild: Andrea Maurer)
  • Reinigen der Kontaktflächen mit Alkohol und Wattestäbchen. (Bild: Andrea Maurer)
  • Klebereste an der Scheibe entfernen. (Bild: Andrea Maurer)
  • Neues Gehäuse mit Knöpfen. (Bild: Andrea Maurer)
  • Negativ-Silikonformen der Knöpfe und des Kreuzes. (Bild: Andrea Maurer)
  • Epoxidharzknöpfe (Bild: Andrea Maurer)
  • Ein IPS-Display (Bild: Andrea Maurer)
  • Das IPS-Display im Game Boy Classic. (Bild: Andrea Maurer)
  • Eine neue Scheibe für den Game Boy Classic. (Bild: Andrea Maurer)
  • Backlight-Mod für den Game Boy Pocket. (Bild: Andrea Maurer)
  • Backlight-Mod für den Game Boy Pocket. (Bild: Andrea Maurer)
  • Zurechtgefrästes Gehäuse meines Game Boy Color mit IPS-Display. (Bild: Andrea Maurer)
  • Eine alte/neue PlatineG für den Displaymod beim GameBoy Classic. (Bild: Andrea Maurer)
  • Steuerung auf der Rückseite mit Polyimid-Klebeband festkleben. (Bild: Andrea Maurer)
  • Das ist der Farbfilter- Pixeleffekt. (Bild: Nintendo / Gamefreak / Andrea Maurer)
  • Display-Vergleich von li. nach re.: Original-Classic-Display, Backlight mit Bivert-Mod und IPS. (Bild: Nintendo / Gamefreak / Andrea Maurer)
  • Neuer Power Regulator für den Game Boy Classic; zum Vergleich ist links das Original. (Bild: Andrea Maurer)
  • Kabel an Ladeplatine anlöten. (Bild: Andrea Maurer)
  • Akku-Mod beim Game Boy Color. (Bild: Andrea Maurer)
  • Aluminium-Gehäuse für den Game Boy Color von Boxy Pixel. (Bild: Andrea Maurer)
  • Batteriekontakte entlöten, ... (Bild: Andrea Maurer)
  • ..., Kabel an Batteriekontakten anlöten, ... (Bild: Andrea Maurer)
  • ... fertig! (Bild: Andrea Maurer)
  • Der fertige Game Boy Color mit Aluminiumgehäuse, neuen Knöpfen, neuer Scheibe und LCD-Display. (Bild: Nintendo/Gamefreak/Andrea Maurer)
  • Der fertige Game Boy Classic mit lackiertem Gehäuse, eigenen Knöpfen aus Epoxidharz, einer neuen Scheibe und IPS-Display. (Bild: Andrea Maurer)
Das Werkzeug (Bild: Andrea Maurer)

Der Tri-Wing-Schraubendreher ist gewissermaßen ein Exot und daher möglicherweise im heimischen Werkzeugkasten noch nicht vorhanden. Zu finden ist er im Internet oder gut sortierten Elektronikfachgeschäft.

Bei manchen Mods ist ein Lötkolben mit feiner Lötspitze und Lötzinn erforderlich; hilfreich sind eine "dritte Hand" und eine Entlötpumpe. Elektrisches Rotationswerkzeug zum Fräsen und Schleifen sowie Polyimid-Klebeband.

Teardown Game Boy Classic

In die Einzelteile zerlegt, sieht der Game Boy Classic wie im Bild unten aus.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
  • Das ist mein Game Boy - und er soll ein bisschen aufgehübscht werden. (Bild: Andrea Maurer)
  • Das Werkzeug (Bild: Andrea Maurer)
  • Die einzelnen Teile nach dem Teardown. (Bild: Andrea Maurer)
  • Schrauben lösen, ... (Bild: Andrea Maurer)
  • ... als nächstes...
  • ... das Gehäuse aufklappen...
  • ... - fertig. (Bild: Andrea Maurer)
  • Als nächstes...
  • ... schrauben wir Schritt für Schritt...
  • ... die Platinen ab...
  • - erledigt. (Bild: Andrea Maurer)
  • Als nächstes ist die I/O-Platine dran. (Bild: Andrea Maurer)
  • Auch sie schrauben wir ab. (Bild: Andrea Maurer)
  • Dann werden die Pads und Knöpfe abgenommen...
  • ..., was dann so aussieht. (Bild: Andrea Maurer)
  • Im nächsten Schritt wird die Scheibe entfernt. (Bild: Andrea Maurer)
  • Und ab. (Bild: Andrea Maurer)
  • Zum Lösen die Hebel nach vorn schieben. (Bild: Andrea Maurer)
  • Gehäuse reinigen. (Bild: Andrea Maurer)
  • Reinigen der Kontaktflächen mit Alkohol und Wattestäbchen. (Bild: Andrea Maurer)
  • Klebereste an der Scheibe entfernen. (Bild: Andrea Maurer)
  • Neues Gehäuse mit Knöpfen. (Bild: Andrea Maurer)
  • Negativ-Silikonformen der Knöpfe und des Kreuzes. (Bild: Andrea Maurer)
  • Epoxidharzknöpfe (Bild: Andrea Maurer)
  • Ein IPS-Display (Bild: Andrea Maurer)
  • Das IPS-Display im Game Boy Classic. (Bild: Andrea Maurer)
  • Eine neue Scheibe für den Game Boy Classic. (Bild: Andrea Maurer)
  • Backlight-Mod für den Game Boy Pocket. (Bild: Andrea Maurer)
  • Backlight-Mod für den Game Boy Pocket. (Bild: Andrea Maurer)
  • Zurechtgefrästes Gehäuse meines Game Boy Color mit IPS-Display. (Bild: Andrea Maurer)
  • Eine alte/neue PlatineG für den Displaymod beim GameBoy Classic. (Bild: Andrea Maurer)
  • Steuerung auf der Rückseite mit Polyimid-Klebeband festkleben. (Bild: Andrea Maurer)
  • Das ist der Farbfilter- Pixeleffekt. (Bild: Nintendo / Gamefreak / Andrea Maurer)
  • Display-Vergleich von li. nach re.: Original-Classic-Display, Backlight mit Bivert-Mod und IPS. (Bild: Nintendo / Gamefreak / Andrea Maurer)
  • Neuer Power Regulator für den Game Boy Classic; zum Vergleich ist links das Original. (Bild: Andrea Maurer)
  • Kabel an Ladeplatine anlöten. (Bild: Andrea Maurer)
  • Akku-Mod beim Game Boy Color. (Bild: Andrea Maurer)
  • Aluminium-Gehäuse für den Game Boy Color von Boxy Pixel. (Bild: Andrea Maurer)
  • Batteriekontakte entlöten, ... (Bild: Andrea Maurer)
  • ..., Kabel an Batteriekontakten anlöten, ... (Bild: Andrea Maurer)
  • ... fertig! (Bild: Andrea Maurer)
  • Der fertige Game Boy Color mit Aluminiumgehäuse, neuen Knöpfen, neuer Scheibe und LCD-Display. (Bild: Nintendo/Gamefreak/Andrea Maurer)
  • Der fertige Game Boy Classic mit lackiertem Gehäuse, eigenen Knöpfen aus Epoxidharz, einer neuen Scheibe und IPS-Display. (Bild: Andrea Maurer)
Die einzelnen Teile nach dem Teardown. (Bild: Andrea Maurer)
 Mods für Display, Akku, Knöpfe: Wir machen unseren alten Game Boy hübschDemontage - Schritt für Schritt 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


zZz 24. Apr 2023 / Themenstart

Solche Verallgemeinerungen sind schlichtweg falsch. Die Leute haben schon immer gerne...

Kakiss 20. Apr 2023 / Themenstart

https://www.youtube.com/watch?v=LaCAsnv0Vd8 Ich habe gerade dieses Video von Youtube...

dantist 20. Apr 2023 / Themenstart

Klingt ziemlich genau nach meinem Setup, inkl. der Case-Farbe ;) Mit der richtigen...

der_wahre_hannes 20. Apr 2023 / Themenstart

Daumen hoch!

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Gefangen im Zeitstrom, verloren im All
Die zehn besten Sci-Fi-Serien der 1960er

Sie sind die Klassiker, auf denen das ganze Genre aufbaut: die großen Science-Fiction-Serien der 1960er. Neben Star Trek gab es hier noch viel mehr.
Von Peter Osteried

Gefangen im Zeitstrom, verloren im All: Die zehn besten Sci-Fi-Serien der 1960er
Artikel
  1. Grace Hopper Superchip: Nvidia zeigt den DGX GH200 AI-Supercomputer
    Grace Hopper Superchip
    Nvidia zeigt den DGX GH200 AI-Supercomputer

    Die Kombination aus Grace Hopper, Bluefield 3 und NVLink ergibt funktional eine riesige GPU mit der Rechenkapazität eines Supercomputers und 144 TByte Grafikspeicher.

  2. Forschung: KI findet Antibiotikum gegen multirestistentes Bakterium
    Forschung
    KI findet Antibiotikum gegen multirestistentes Bakterium

    Forscher zeigen, dass die Hoffnungen in KI bei der Entwicklung von Medikamenten berechtigt sind. Ihre Entwicklung soll deutlich schneller werden.

  3. Speicherleaks vermeiden: Ressourcen- und typensicheres Programmieren in C++
    Speicherleaks vermeiden
    Ressourcen- und typensicheres Programmieren in C++

    Bei C++ liegt alles in der Hand der Entwickler - und das kann gut und schlecht sein. Richtig angewendet, ist die Sprache aber alles andere als unsicher.
    Eine Anleitung von Adam Jaskowiec

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Microsoft Xbox Wireless Controller 40,70€ • Lexar Play 1 TB 99,60€ • DAMN!-Deals mit AMD-Bundle-Aktion • MindStar: AMD Ryzen 9 5950X 429€, MSI RTX 3060 Gaming Z Trio 12G 329€, GIGABYTE RTX 3060 Eagle OC 12G 299€, be quiet! Pure Base 500DX 89€ • Logitech bis -46% [Werbung]
    •  /