• IT-Karriere:
  • Services:

Mit Videoüberwachung: Pofalla will Kriminalität bei der Bahn beenden

Ronald Pofalla möchte bei der Deutschen Bahn für mehr Sicherheit sorgen - mit mehr und besseren Überwachungskameras. Doch der Nutzen solcher Überwachungsmaßnahmen ist weiterhin nicht bewiesen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Ronald Pofalla möchte mehr und bessere Videoüberwachung bei der Deutschen Bahn.
Ronald Pofalla möchte mehr und bessere Videoüberwachung bei der Deutschen Bahn. (Bild: Scott Barbour/Getty Images)

Die Deutsche Bahn will die Videoüberwachung in Zügen und an Bahnhöfen ausweiten, um Taschendiebe und andere Kriminelle abzuschrecken. Das kündigte Bahn-Vorstand Ronald Pofalla an. "Der DB-Vorstand wird sich in der nächsten Woche noch einmal mit diesem Programm befassen, um die Mittel noch mal zu erhöhen und auch den Ausbau zu intensivieren", sagte er am Montag in Berlin.

Stellenmarkt
  1. Bundesamt für Soziale Sicherung, Bonn
  2. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte

Derzeit werden in das Programm bereits 85 Millionen Euro investiert, wie hoch der Zuwachs jetzt ausfallen soll, ist bislang nicht klar. Innenminister Thomas de Maizière sagte bei einem gemeinsamen Auftritt mit Pofalla, dass die Anzahl der Kameras für ein solches Programm nicht entscheidend sei: "Es geht nicht nur um die Anzahl der Kameras und um die Orte, sondern auch um die Qualität." Derzeit seien viele der von der Bahn verwendeten Kameras zu alt und zu unpräzise. "Deshalb dient das Programm von Bahn und Bund der Qualität, dass die Bilder besser werden und man mehr erkennt."

Qualität der Kamerabilder oft schlecht

Tatsächlich sind Bilder aus Überwachungskameras oft von schlechter Qualität, gerade in der Vergrößerung sind häufig nur wenige Details zu erkennen. Jüngstes Beispiel dafür sind die Bilder der Überwachungskamera am Brüsseler Flughafen.

Zudem ist der Nutzen von Kameras zur Verhinderung von Taschendiebstählen und Gewalttaten sehr umstritten. Der Datenschutzaktivist Patrick Breyer berichtete schon im Jahr 2006 von einer Studie des britischen Innenministeriums, die einen positiven Einfluss entsprechender Überwachungsmaßnahmen auf die Kriminalitätsstatistik weitgehend negiert. Eine hohe Anzahl von Kameras führe nicht notwendigerweise zu einer Senkung der Kriminalität.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

zenker_bln 06. Apr 2016

Hier, extra für dich: <*------>< (Don't feed the troll!)

TheUnichi 06. Apr 2016

Aber sie könnten und kontrollieren tut es keiner, denn sie sind die Kontrolle, oder? Ich...

sedremier 06. Apr 2016

Hah, mein erster Gedanke war auch eher der Vorstand der Firma... Naja, da hätte er...

Anonymer Nutzer 05. Apr 2016

Und noch ein beweis das du nicht in der lage bist das geschriebene zu verstehen. Es ist...

zenker_bln 05. Apr 2016

...mit einem Jahr Verspätung! http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin...


Folgen Sie uns
       


IT-Freelancer: Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt
IT-Freelancer
Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt

Die Nachfrage nach IT-Freelancern ist groß - die Konkurrenz aber auch. Der nächste Auftrag kommt meist aus dem eigenen Netzwerk oder von Vermittlern. Doch wie findet man den passenden Mix?
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. Selbstständiger Sysadmin "Jetzt fehlen nur noch die Aufträge"

Prozessor: Wie arm ARM mit Nvidia dran ist
Prozessor
Wie arm ARM mit Nvidia dran ist

Von positiv bis hin zum Desaster reichen die Stimmen zum Deal: Was der Kauf von ARM durch Nvidia bedeuten könnte.
Eine Analyse von Marc Sauter

  1. Prozessoren Nvidia kauft ARM für 40 Milliarden US-Dollar
  2. Chipdesigner Nvidia bietet mehr als 40 Milliarden Dollar für ARM
  3. Softbank-Tochter Nvidia hat Interesse an ARM

Todesfall: Citrix-Sicherheitslücke ermöglichte Angriff auf Krankenhaus
Todesfall
Citrix-Sicherheitslücke ermöglichte Angriff auf Krankenhaus

Ein Ransomware-Angriff auf die Uniklinik Düsseldorf, der zu einem Todesfall führte, erfolgte über die "Shitrix" genannte Lücke in Citrix-Geräten

  1. Datenleck Citrix informiert Betroffene über einen Hack vor einem Jahr
  2. Shitrix Das Citrix-Desaster
  3. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

    •  /