Die Switch 2 spielt mit
Gerade für Rückkehrer dürfte das eine Hilfe sein. Statt sich durch Dutzende Aufsätze, Werte und Prozentangaben zu kämpfen, reicht ein Knopfdruck, um eine sinnvolle Konfiguration zu erhalten.
Wer möchte, kann anschließend weitere Vorschläge durchblättern oder die Builds als Ausgangspunkt für eigene Anpassungen nutzen. In der Praxis dürfte Gunny vielen Spielern mehr Zeit auf dem Schlachtfeld und weniger Zeit in Menüs bescheren.
Parallel führt Infinity Ward sogenannte Apex Attachments ein. Es handelt sich um eine neue Kategorie spezieller Waffenaufsätze: Ein Apex Attachment wird zusätzlich zu den bisherigen fünf Aufsatzplätzen ausgerüstet und belegt keinen regulären Slot.
Die Entwickler wollen damit weniger die reine Stärke einer Waffe erhöhen als vielmehr neue Spielweisen ermöglichen. Als Beispiel nennt das Team ein Scharfschützengewehr mit integrierten Wurfmessern unter dem Lauf. Schon nach kurzer Zeit entsteht der Eindruck, dass die Spezialaufsätze vor allem für ungewöhnliche Builds und Experimente gedacht sind.
Auch hinter den Kulissen hat sich einiges verändert. Infinity Ward spricht von einer neuen Waffenphilosophie, bei der Aufsätze stärker als Vor- und Nachteile verstanden werden sollen. Nicht jede Kombination soll automatisch die beste sein. Stattdessen sollen unterschiedliche Spielstile ermöglicht werden, ohne dass sich am Ende alle Spieler für dieselben Waffenkonfigurationen entscheiden.
Hinzu kommt das neue System namens Ballistic Authority. Hinter dem Titel verbirgt sich ein überarbeitetes Schussmodell. Anders als in vielen Shootern sollen Kugeln nicht mehr innerhalb eines unsichtbaren Streukegels zufällig verteilt werden.
Call of Duty – Modern Warfare 4: Plattformen und Termin
Stattdessen fliegt jedes Projektil exakt dorthin, wohin die Waffe tatsächlich zeigt. Rückstoß, Bewegung oder Explosionen beeinflussen weiterhin die Stabilität, doch jeder einzelne Schuss orientiert sich an der tatsächlichen Position des Laufs. Das erzeuge ein direktes und nachvollziehbares Treffergefühl, sagen zumindest die Entwickler.
Nach den ersten 20 Minuten hinterlässt Modern Warfare 4 einen positiven Eindruck. Die Karten wirken durchdachter, die Bewegung wirkt flüssiger und das Waffensystem zugänglicher. Gleichzeitig scheinen die Entwickler darauf zu achten, den taktischen Kern der Reihe nicht aus den Augen zu verlieren.
Ob der Spagat über viele Stunden hinweg gelingt, muss sich noch zeigen. Die kurze Multiplayer-Session macht jedoch Lust auf mehr und vermittelt den Eindruck, dass Infinity Ward einige der häufigsten Kritikpunkte der vergangenen Jahre durchaus verstanden hat.
Modern Warfare 4 erscheint am 23. Oktober 2026 für Playstation 5, Xbox Series X/S, Windows-PC und Nintendo Switch 2. Die Switch-2-Version soll keine inhaltlichen Einschränkungen haben und volles Crossplay bieten. Laut Infinity Ward nehmen in den internen Tests bereits alle Plattformen gemeinsam an denselben Multiplayer-Matches teil.
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