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Modellnummer LS-15: Lenovo ruft Stromkabel von Notebooks und Tablets zurück

Bei zahlreichen Ideapads und anderen Modellen tauscht Lenovo das Netzkabel aus. Die Verbindungen mit der Modellnummer "LS-15" gibt es auch bei anderen Geräten, die nicht betroffen sind. Eine genaue Überprüfung der Seriennummer des Rechners ist nötig.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzkabel mit der Modellnummer LS-15 sind verdächtig.
Netzkabel mit der Modellnummer LS-15 sind verdächtig. (Bild: Lenovo)

Wer zwischen Februar 2011 und Juni 2012 einen mobilen PC von Lenovo gekauft hat, sollte das mitgelieferte Netzkabel überprüfen. In diesem Zeitraum wurden Geräte verkauft, deren Kabel Lenovo nun weltweit zurückruft. Dafür hat das Unternehmen eine eigene Webseite eingerichtet.

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Betroffen sind demnach zahlreiche Geräte der Reihe Ideapad und Rechner aus den Serien, deren Modellnummer mit einem B, G oder V beginnt. Die Serien Yoga sowie Thinkpad nennt Lenovo nicht. Es handelt sich nicht um einen Fehler des Rechners, Akkus oder Netzteils, nur das Kabel mit dem dreipoligen - oft Kleeblatt genannten - Stecker wird ausgetauscht. Die Bilder auf Lenovos Rückrufseite zeigen auch Kabel mit Schukosteckern, sie wurden also offenbar auch in Europa verkauft.

Kabel mit Typ LS-15 auch bei nicht betroffenen Geräten

Auf dem Stecker der anfälligen Kabel befindet sich die Typenbezeichnung "LS-15", das allein ist aber noch kein Beleg für ein betroffenes Gerät. In der Redaktion von Golem.de befindet sich ein im Oktober 2014 gekauftes Yoga-2, dem ebenfalls ein solches Kabel beilag. Es ist mit LS-15 beschriftet, weist aber eine andere Teilenummer als bei den betroffenen Strippen auf. Zudem fällt das Gerät nicht in den von Lenovo genannten Zeitraum.

Wie auf Lenovos Rückrufseite empfohlen, sollte man also die Teilenummer des Kabels sowie die Seriennummer des PCs selbst dort eingeben. Nur wenn dann ein fehlerhaftes Kabel festgestellt wird, muss es ausgetauscht werden. Betroffene Kunden müssen sich auf der Webseite registrieren, innerhalb von 10 Tagen will Lenovo ihnen dann kostenlos ein neues Kabel schicken. Die alten Verbindungen sollen nicht mehr genutzt werden. Ein Austausch vor Ort in den Servicezentren von Lenovo oder bei Händlern ist in Europa nicht vorgesehen.

Worin genau der Fehler steckt, beschreibt Lenovo nicht ausdrücklich. In den FAQs zur Rückrufaktion ist jedoch erwähnt, dass sich die fehlerhaften Kabel überhitzen und verformen können. HP hatte im August 2014 ebenfalls Kabel des Typs LS-15 zurückgerufen und sprach dabei von Brandgefahr. Auch Toshiba tauscht manche der LS-15 aus.

Nachtrag vom 12. Dezember 2014, 12:45 Uhr

Lenovo Deutschland hat den Rückruf in einer per E-Mail an Journalisten verbreiteten Erklärung bestätigt, nennt die Aktion aber "kostenlosen Umtausch". Zur potenziellen Gefahr teilt das Unternehmen mit: "Die Netzstecker des Typs LS-15 können in ganz seltenen Fällen überhitzen und daher ist eine Brandgefahr nicht auszuschließen."



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Anonymer Nutzer 10. Dez 2014

Hm, gerade die höherpreisugen Geräte / Businesslösungen von Lenovo kommen bei mir sehr...

TrollNo1 10. Dez 2014

Aber in den Hanfbüchern steht doch immer ausdrücklich, dass nur das mitgelieferte Kabel...

lisgoem8 10. Dez 2014

Warum legt man auch ein nicht wirklich in die Computertechnik (!!!) genormten Stecker...

Lala Satalin... 10. Dez 2014

Vielleicht ist das Kabel ja sogar teurer gewesen als die anderen, sicheren Kabel...

blizzy 10. Dez 2014

Irgendwas paßt da nicht zusammen :)


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