Das VR-Equipment

Die Experience selbst läuft auf dem Rucksackrechner des jeweiligen Spielers, einem VR Backpack G2 von Hewlett Packard (HP), der dem von uns getesteten Omen ähnelt.

Darin arbeitet laut HP ein Intel-Prozessor vom Typ Core i7-8850H mit einer Taktfrequenz von 2,6 Gigahertz. Der Grafikchip ist eine Geforce RTX 2080.

Wie der Rucksack-PC ist auch die Brille ein kommerzielles Produkt: eine Pimax 8K Plus. Den Helm hingegen hat der Europa-Park entwickelt.

Kameras beobachten die Spieler

Das Tracking der Spieler im realen Raum erfolgt optisch mit einem System von Vicon. Das britische Unternehmen hat unter anderem bei der Produktion des Star-Wars-Spinoffs The Mandalorian mitgearbeitet. 150 Kameras, die im ganzen Raum angeordnet sind, erfassen die Menschen.

  • Köhlbrandbrücke in Hamburg: Das Miniatur Wunderland ist die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Gerrit Braun hat es 2000 zusammen mit seinem Zwillingsbruder Frederik gegründet. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Es wurde 2001 eröffnet und besteht aus derzeit neun Abschnitten, darunter Skandinavien, ...  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... die USA mit Las Vegas ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und startendem Spaceshuttle. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auf dem Flughafen starten und landen Flugzeuge. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Schweiz ersteckt sich über zwei Stockwerke. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Knuffingen gehört zu den ältesten Abschnitten - hier fahren neben Zügen auch Autos. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Im Hamburg-Abschnitt darf das Miniatur Wunderland nicht fehlen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Im Lokalderby führt der HSV. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • 2016 wurde der Abschnitt Italien eröffnet - mit Vesuv ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und Rom. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In erste Linie geht es natürlich um Züge. In Deutschland sind verschiedene ICEs unterwegs. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In der Schweiz geht es über Brücken und durch Tunnel. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Eine der schönsten Strecken führt durch den Grand Canyon. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Vier Mal pro Stunde wird es Nacht - rote und blaue Leuchtmittel sorgen für die  Dämmerung. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Flugzeuge halten sich an einen Flugplan. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Autos auf der Anlagen fahren immer andere Routen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Damit sie fahren können, werden sie aufwendig umgebaut. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Vom Leitstand aus wird das Geschehen genau beobachtet. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Gesteuert wird die Anlage von Computern - aber nicht von diesem. Darauf laufen Büroanwendungen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Nur die Schiffe haben sich lange der Steuerung durch Software widersetzt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Bis das neue Ortungssystem funktionierte, musste viel getestet werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Schiffe im Schattenhafen: Für alle Fahrzeugtypen gibt es Depots. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Züge brauchen die Schattenbahnhöfe auch zum Abkühlen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Autos laden ihre Akkus hinter der Anlage. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Allerdings fahren nur die wenigsten. Die meisten ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... sind statische Modelle. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Zum Flair der Anlage tragen die vielen Figuren bei, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... etwa bei diesem nicht ganz jugendfreien Filmdreh. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Manche der Miniatur-Wunderland-Bewohner mögen sich, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... andere weniger. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Viele kuriose Details gibt es zu entdecken, wie hier auf dem Parkplatz des Flughafens ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... oder in Schweden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Beliebt sind auch Gimmicks, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  •  ... die zu bestimmten Jahreszeiten passen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Köhlbrandbrücke in Hamburg: Das Miniatur Wunderland ist die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Die Erkennung erfolgt über die Tracker an den Händen und Füßen, den Rucksack sowie über den Helm. Darauf sind jeweils kleine Infrarot-LEDs angebracht. "Der Computer entscheidet bei jedem Tracker, welche von den Punkten er anschaltet. Daraus ergibt sich dann ein individuelles Pattern, worüber er dann den Tracker erkennt", erklärt Philip Rüd, Teamleiter bei Yullbe Wunderland.

Das Tracking-System läuft auf einem eigenen Server und ist in der Lage, bis zu 32 Personen zu verfolgen. Die Ortsdaten werden dann auf die Rucksäcke übertragen, damit die Mitglieder einer Gruppe einander sehen und miteinander interagieren können. Eine Gruppe bekommt aber nicht nur ihre eigenen Daten, sondern auch die aller anderen Personen im Raum.

Die sind zwar nicht sichtbar. Aber das System kann ungewollte Interaktionen wie Kollisionen verhindern: Sollte eine Gruppe sich beispielsweise zu langsam bewegen, kann das System Hinweise geben, dass sie sich beeilen soll. Oder das System kann warnen, falls eine Person aus irgendeinem Grund vom vorgesehenen Weg abweichen sollte.

Die VR läuft auf der Unity-Engine

Die grafische Basis für das virtuelle Wunderland bildet die Unity-Engine, in der die aufwändig gescannten und modellierten 3D-Inhalte auf dem HP-Rechner laufen. Allerdings schafft er es nicht, die extrem scharfe Pimax-VR-Brille mit der nativen Auflösung von 8K zu beliefern, stattdessen beträgt sie etwa 2.800 x 1.700 Pixel.

So gibt es zwar keinen Fliegengitter-Effekt, Pixel sind dennoch sichtbar. Das tritt aber beim immersiven Gesamterlebnis in den Hintergrund. Wichtiger ist nämlich, dass die Bildrate stabil bei mindestens 90 Bildern pro Sekunde (fps) bleibt, was bei unserem Ausflug gut funktionierte.

Mit Strom wird das ganze VR-System von Akkus versorgt. Deren Laufzeit ist auf 30 Minuten begrenzt, was theoretisch für die ganze Experience reicht. Um Ausfällen vorzubeugen, tauscht ein Miwula-Mitarbeiter die Akkus etwa nach der Hälfte der Zeit aus. Das geschah derart schnell und unauffällig, dass es keine Unterbrechung gab. Einer aus unserem Team merkte es nicht einmal.

Anderes fiel uns eher auf.

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