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Modell A2119: Apples USB-C-Video-Adapter beherrscht 2160p60 und HDR

Ohne Ankündigung hat Apple seinem A1621 genannten USB-C-Video-Adapter einen Nachfolger gegeben. Das Modell A2119 sieht auf den ersten Blick gleich aus, kann dank HDMI 2.0 deutlich mehr, hat aber auch erstaunliche Einschränkungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples neuer Video-Adapter
Apples neuer Video-Adapter (Bild: Apple/Montage: Golem.de)

Apple verkauft seit kurzem eine neue Hardware-Revision seines Video-Adapters für moderne Macs. Die neue Version heißt A2119 und unterscheidet sich deutlich vom alten Modell A1621. Im Shop ist der Adapter bereits gelistet und mit einem roten "Neu"-Schriftzug versehen. Auf den ersten Blick erkennt der Anwender aber nicht, dass der neue Adapter erheblich mehr Funktionen bietet als der alte, zumal im Handel sicher noch Alt-Adapter verkauft werden.

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Die Modellnummer steht laut Apple aber an der Seite der Verpackung. A2119 unterstützt HDMI 2.0. Der Vorgänger beherrschte nur HDMI 1.4b. Für ältere Macs hat das keine Relevanz. Trotzdem empfiehlt es sich, den neuen Adapter zu kaufen, der ist zukunftssicherer. Er kann nämlich potenziell 2160p mit 60 Hertz ausgeben. Beim alten Adapter waren nur 30 Hertz möglich. 2160p60 gibt es aber nur mit wenigen Geräten. Darunter die aktuellen iPad Pro, der iMac (Retina 5K, 27 Zoll, 2017 und neuer), der iMac (Retina 4K, 21,5 Zoll, 2017 und neuer) und der iMac Pro (2018). Das Macbook Pro mit 15 Zoll-Display des Jahres 2017 und neuer kann ebenfalls die höhere Frequenz weitergeben. Auffallend ist, dass der gar nicht mal so alte Mac Mini, das Macbook Pro 13 und sogar das Macbook Air fehlen. Das wird sowohl auf der Support-Seite wie auch auf der Produktseite vermerkt.

Dazu sei angemerkt, dass der Adapter mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht HDMI im Alternate Mode via USB Typ C unterstützt, sondern aus dem Displayport-Signal (via USB Typ C Alternate Mode) ein HDMI-Signal generiert. Damit sollten eigentlich auch die anderen Geräte 4K-UHD mit 60 Hertz ausgeben können. Es ist derzeit unklar, ob dies noch nachgereicht wird. Eventuell fehlt noch eine Unterstützung im Betriebssystem, denn Apple fordert mindestens iOS 12.4 oder MacOS 10.14.6 alias Mojave. Die Geräte, die 2160p60 ausgeben können beherrschen damit auch das Weiterreichen von HDR10- und Dolby-Vision-Signalen.

Bei den USB-Schnittstellen hat sich nach derzeitigem Stand nichts geändert. Die USB-A-Buchse lässt USB 3.2 Gen1 zu. Die USB-C-Buchse ist wie gehabt nur für die Energieversorgung der Geräte zuständig. Zu beachten ist, dass der Adapter aktiv ist und selbst im Schlafmodus der Geräte noch Leistung benötigt. Apple empfiehlt deswegen das Abstöpseln.

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Eheran 13. Aug 2019

Ging das wirklich nicht anders?


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