Modell 32UD99: LGs erster HDR-Monitor mit USB-C kommt nach Deutschland

Ab April 2017 will LG seinen ersten HDR-Monitor für PCs im deutschen Sprachraum anbieten. Das 4K-Display mit IPS-Panel ist schön scharf und bunt, aber nicht so hell wie HDR-Geräte fürs Heimkino.

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Der LG-HDR-Monitor 32UD99 auf der Cebit 2017
Der LG-HDR-Monitor 32UD99 auf der Cebit 2017 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Der bereits auf der Elektronikmesse CES von LG angekündigte HDR-Monitor 32UD99 mit 32 Zoll Diagonale und 3.840 x 2.160 Pixeln Auflösung wird bald auch in Deutschland erhältlich sein. Dies sagte das Unternehmen Golem.de auf der Technikmesse Cebit in Hannover. Das Gerät soll nicht nur zum Filmegucken, sondern auch für die Medienverarbeitung taugen.

  • LG-HDR-Monitor 32UD99 auf der Cebit 2017 (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LG-HDR-Monitor 32UD99 auf der Cebit 2017 (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LG-HDR-Monitor 32UD99 auf der Cebit 2017 (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LG-HDR-Monitor 32UD99 auf der Cebit 2017 (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LG-HDR-Monitor 32UD99 auf der Cebit 2017 (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LG-HDR-Monitor 32UD99 auf der Cebit 2017 (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LG-HDR-Monitor 32UD99 auf der Cebit 2017 (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
LG-HDR-Monitor 32UD99 auf der Cebit 2017 (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
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Dafür stehen als Bildeingänge zweimal HDMI 2.0a und je einmal Displayport und USB-Typ-C zur Verfügung. Im Gerät sitzt auch ein USB-3.0-Hub, der über Power Delivery andere Geräte mit bis zu 60 Watt Leistung versorgen kann. Es ist also möglich, ein Notebook, das USB-PD unterstützt, gleichzeitig über den LG zu laden sowie als Bildquelle zu verwenden.

Das Panel ist mit IPS-Technik versehen und unterstützt an allen Eingängen 60 Hertz. Es lässt sich per Pivot-Funktion auch hochkant drehen, um Bilder im Porträt-Format zu begutachten. Für Medienschaffende gibt es nicht nur zwei Speicherplätze für selbst kalibrierte Farbprofile, sondern auch voreingestellte Farbräume wie AdobeRGB, sRGB, SMPTE und Rec709. Da die Bildeingänge auch HDCP 2.2 unterstützen, ist das Display auch für XBox One S oder PS4(Pro) sowie UHD-Blu-ray-Player interessant. Anders als bei seinen OLED-Fernsehern unterstützt LG bei seinem PC-Display bisher nicht Dolby Vision.

Im Vergleich zu HDR-Fernsehern fällt zudem die Helligkeit mit maximal 550 Candela pro Quadratmeter recht gering aus. Typischerweise sollen sogar nur 350 cd/m² erreicht werden, was für eine dynamische Kontraststeuerung spricht. Bei einem sinnvoll beleuchteten Arbeitsplatz dürfte diese Helligkeit aber auch für das Erstellen oder Wiedergeben von HDR-Inhalten reichen, so hell wie in einem sonnendurchfluteten Wohnzimmer mögen es Medienprofis in der Regel nicht.

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Die Eignung für HDR konnte Golem.de auf der Cebit noch nicht in Augenschein nehmen, da der LG-Monitor nicht an einem entsprechend ausgestatteten PC angeschlossen war. Die geringe Blickwinkelabhängigkeit, typisch für IPS-Panels, und die satten Farben - auch im 8-Bit-Farbraum - gefielen beim Vorseriengerät jedoch schon. Das gilt auch für die seitlich und oben nur 4 Millimeter breiten Ränder. Ab April 2017 soll das Display verfügbar sein, die Preisempfehlung liegt bei 1.100 Euro.

Ob sich Videospiele in HDR lohnen, haben wir in unserem Bericht: In den Farbtopf gefallen näher betrachtet.

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