Mobilspiele: Epic bewirbt seinen iOS- und Android-Store mit Gratis-Games

Ein paar Monate nach Eröffnung alternativer App Stores auf Android und iOS (nur EU) hat Epic Games das Angebot dort erweitert. Bislang gab es nur Spiele von Epic Games selbst - Fortnite, Fall Guys und Rocket League Sideswipe. Nun sind auch Titel von anderen Herstellern erhältlich.
Darunter sind erste kostenlose Spiele. So lässt sich Dungeon of the Endless - Apogee ohne Zahlung herunterladen - in Apples App Store sind für das actionlastige Strategiespiel von Playdigious rund 9 Euro fällig. In ein paar Tagen soll auch Bloons TD 6 kostenlos erhältlich sein (Apple App Store: rund 8 Euro).
Laut Epic Games soll es jeden Monat neue kostenlose Spiele geben, irgendwann später möglicherweise sogar jede Woche. Der Hersteller verfolgt damit das vom Epic Games Store bekannte Prinzip, neue Kunden mit Gratis-Games zum Anlegen eines Nutzerkontos zu bewegen, um darüber später auch Umsatz zu generieren.
Auf Mobilgeräten müssen die alternativen Shops allerdings erst mal installiert werden, was nicht ganz trivial ist. Sowohl für Smartphones als auch für Tablets mit Android(öffnet im neuen Fenster) und iOS(öffnet im neuen Fenster) gibt es im Netz ausführliche Anleitungen von Epic Games.
Neue Funktionen und Unterstützung für Entwickler
Das Unternehmen bietet parallel zu den kostenlosen Spielen eine Reihe neuer Funktionen an. So gibt es automatische Updates und die Möglichkeit, sich mit seinem Nutzerkonto vom PC anzumelden. Dann kann man einmal gekaufte Spiele plattformübergreifend auf allen Geräten nutzen, auf denen sie verfügbar sind.
Auch für Entwickler gibt es Neuigkeiten: Epic Games will bis auf Weiteres unter bestimmten Bedingungen die Core Technology Fee von Apple(öffnet im neuen Fenster) übernehmen. Dabei geht es um eine Gebühr in Höhe von 50 Cent pro Installation, die allerdings nicht alle Anbieter betrifft.
In einer Mitteilung bezeichnete Epic Games(öffnet im neuen Fenster) die Core Technology Fee als "illegal" . Das sei zwar "langfristig nicht finanzierbar" , aber bis die EU-Kommission die Gebühr verbiete, werde man es dennoch tun.



