Abo
  • Services:

Mobilseite ohne Nachrichten: Der Facebook Messenger wird fast zur Pflicht

Einigen Berichten zufolge bemüht sich Facebook darum den Zugriff auf Nachrichten noch weiter einzuschränken. Auch die mobile Webseite soll nun gesperrt werden, wenn es um den Zugriff auf persönliche Nachrichten geht. Eine öffentliche Ankündigung gibt es jedoch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
An Facebooks Messenger führt bald kaum mehr ein Weg vorbei.
An Facebooks Messenger führt bald kaum mehr ein Weg vorbei. (Bild: Jens Z.)

Wer bisher dem Zwang zum Facebook Messenger widerstanden hat und sich stattdessen über die mobile Webseite angemeldet hat, um auch unterwegs auf Nachrichten zugreifen zu können, der muss sich anscheinend einen anderen Weg suchen. Einem Bericht von Ars Technica und Techcrunch zufolge arbeitet Facebook daran den Zugriff auf persönliche Nachrichten über die mobile Webseite aktiv zu sperren.

Stellenmarkt
  1. Scheer GmbH, deutschlandweit (Home-Office)
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut

Wir können diese Änderung bisher nicht bestätigen. Üblicherweise probiert Facebook solche Änderungen erst einmal regional und ohne Ankündigung für alle Nutzer aus. Es passt allerdings zum bisherigen Verhalten des Unternehmens. Änderungen dieser Art gab es in der Vergangenheit häufiger. Vor Jahren hat Facebook durch die Manipulation von E-Mail-Adressen versucht sich zu einem großen E-Mail-Anbieter zu entwickeln. Der Hintergrund für den neuerlichen Versuch Nutzer umzustimmen dürfte an dem zu großen Widerstand gegen den Facebook Messenger liegen. Einige wenige Anwender verweigern sich dem Messenger bis heute, der dafür sorgte, dass die Möglichkeit des Versendens von Nachrichten aus der allgemeinen Facebook-App für zahlreiche Regionen gestrichen wurde.

  • Facebooks deutscher Hinweis auf die Veränderung bei der Nachrichtenfunktion (Screenshot: Jens Z.)
Facebooks deutscher Hinweis auf die Veränderung bei der Nachrichtenfunktion (Screenshot: Jens Z.)


Sollte Facebook den Messenger auch auf der mobilen Webseite unterbinden werden Anwender, die die Umstellung nicht mitmachen wollen, unterwegs nicht mehr erreichbar sein. Die Alternative ist dann die Nutzung eines Browsers auf einem Notebook oder die Anzeige der Desktop-Webseite auf einem Smartphone.

Wann und ob die Änderung umgesetzt wird ist noch unklar. Den Berichten zufolge lässt sich die Ankündigung, dass der Nachrichtendienst mobil nur noch über die Messenger App funktioniert, wegklicken.

Nachtrag vom 4. Juni 2016, 13:50 Uhr

Mittlerweile haben mehrere Leser als Reaktion auf den Artikel unabhängig voneinander bestätigt, dass Facebook seine Bemühungen verstärkt, den Facebook Messenger durchzusetzen. Beim Aufruf der Nachrichten auf der Mobilseite wird unter anderem in die jeweiligen Appstores umgeleitet. Auch die Nachricht, dass Facebook-Nachrichten bald nur noch in der App verfügbar sein werden, wurde bestätigt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 23,99€
  2. 216,50€

AHilbert 21. Jun 2016

Mit Opera Mini kann man weiterhin die Nachrichten ohne Messenger aufrufen.

Anonymouse 11. Jun 2016

Super Tipp, danke :)

GrandmasterA 07. Jun 2016

Hättest Du noch FB, könntest Du Deine Geschichte Deinen echten Freunden erzählen, die es...

Delacor 06. Jun 2016

^+1 Mein Reden!

Anonymer Nutzer 06. Jun 2016

Ich habe die Stelle zwar gerade auch nicht parrat, aber kann den Inhalt im Halbwissen...


Folgen Sie uns
       


LG 5K2K (34WK95U) Ultrawide - Fazit

Der aktuelle Ultrawide von LG hat eine beeindruckend hohe Auflösung und eignet sich wunderbar für Streamer oder die Videobearbeitung.

LG 5K2K (34WK95U) Ultrawide - Fazit Video aufrufen
Honor Magic 2 im Test: Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben
Honor Magic 2 im Test
Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben

Ein Smartphone, dessen vordere Seite vollständig vom Display ausgefüllt wird: Diesem Ideal kommt Honor mit dem Magic 2 schon ziemlich nahe. Nicht mit Magie, sondern mit Hilfe eines Slider-Mechanismus. Honor verschenkt beim Magic 2 aber viel Potenzial, wie der Test zeigt.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Honor Neues Magic 2 mit Slider und ohne Notch vorgestellt
  2. Huawei Neues Honor 8X kostet 250 Euro
  3. Honor 10 vs. Oneplus 6 Oberklasse ab 400 Euro

Struktrurwandel: IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
Struktrurwandel
IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen

In Cottbus wird bald der letzte große Braunkohle-Tagebau zum Badesee. Die ansässige Wirtschaft sucht nach neuen Geldquellen und will die Stadt zu einem wichtigen IT-Standort machen. Richten könnten das die Informatiker der Technischen Uni - die werden aber direkt nach ihrem Abschluss abgeworben.
Von Maja Hoock

  1. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  2. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  3. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel

Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

    •  /