Elektroautos sind praktisch

Die Antwort darauf ist nicht eindeutig. Klar ist aber: "Die Welt wird an der Stelle bunter", wie Martin Kaltschmitt, Leiter des Instituts für Umwelttechnik und Energiewirtschaft der Technischen Universität Hamburg (TUHH), im Gespräch mit Golem.de sagt. "Wir müssen genau überlegen, wo wir am besten welchen Kraftstoff einsetzen, um die politisch angestrebten Klimagasminderungsziele mit minimalen Kosten zu erreichen. Das muss das Ziel sein."

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Im Bereich des täglichen Individualverkehrs sieht er die Elektromobilität als die effizienteste Mobilitätsalternative an. Akkus haben nur wenig Verluste, ein Elektromotor hat einen vergleichsweise hohen Wirkungsgrad. Insofern seien Elektroautos in Individualverkehr aus Klimaschutzsicht eine gute Option, in Metropolregionen wahrscheinlich sogar nahezu unschlagbar, sagt er.

Das Problem: Akkus sind nicht für alle Anwendungen praktikabel. Sie sind schwer und haben eine zu geringe Energiedichte; beides bedeutet eine vergleichsweise geringe Reichweite. Sie zu laden dauert - solange noch keine Schnellladestationen flächendeckend vorhanden sind - viel länger, als zu tanken. Außerdem sind sie - noch - teuer.

Beim Schwerverkehr werden deshalb Alternativen getestet, wie etwa Oberleitungen: Diese werden an Autobahnen oder Bundesstraßen errichtet und versorgen mit Stromabnehmern ausgestattete Laster mit Strom. Diese haben einen kleineren Akku, um außerhalb der elektrifizierten Bereiche elektrisch fahren zu können, bevor ein zusätzlich vorhandener Dieselmotor anspringt.

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Einer Studie zufolge sollen sich dadurch die Kohlendioxidemissionen der Lkw um etwa ein Viertel senken lassen. In Pilotprojekten in Schweden sowie in Deutschland in Hessen, in Schleswig-Holstein und künftig in Baden-Württemberg wird das System getestet.

"Bei bestimmten Anwendungsfällen werden wir aber an gasförmigen oder insbesondere flüssigen Kraftstoffen nicht vorbeikommen", ist Kaltschmitt überzeugt. Bei Lkw und Bussen kann das Wasserstoff sein. Brennstoffzellen gelten bei Nutzfahrzeugen als wichtige Zukunftstechnologie.

Und Wasserstoff ist gerade en vogue: Japan betreibt seit Jahren den Umbau zur Wasserstoffwirtschaft. In Deutschland haben erst die Nordländer eine Wasserstoffstrategie vorgestellt. Die Bundesregierung hat vor Kurzem nachgezogen.

Für Wasserstoff muss jedoch eine komplett neue Infrastruktur geschaffen werden. Die Regierung will sieben Milliarden Euro bereitstellen, um diesen Infrastrukturumbau zu einer Wasserstoffwirtschaft anzuschieben. Unter anderem sollen in den kommenden zehn Jahren Anlagen zur Wasserstoffgewinnung mit einer Gesamtleistung von fünf Gigawatt entstehen, bis spätestens 2040 sollen es zehn Gigawatt sein.

Es wird also kräftig investiert. Ob der Umbau zu einer Wasserstoffwirtschaft gelingt, ist aber unklar. Denn es gibt auch Gründe, die gegen eine Weiterverarbeitung von Wasserstoff in synthetische Kraftstoffe sprechen.

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 Mobilität: Wie sinnvoll sind synthetische Kraftstoffe?Synthetischer Treibstoff ist ineffizient und teuer 
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chefin 30. Jun 2020

@ Workoft Nun musst du nur noch das Motivationsproblem lösen. Wieso soll man so viel...

elf 29. Jun 2020

:D:D:D Ich hab zwar keine Ahnung zum Aufwand bzgl. CO2, aber den Spruch muss ich mir merken!

Ach 29. Jun 2020

Das machen die Leute mit sich selber. Die Kippen das Gift in sich selber rein und nicht...

ulink 29. Jun 2020

Die nichts weiter als eine dahergelogene Raeubergeschichte ist, um die Stinker zu...

Eheran 28. Jun 2020

Billig nicht, nein. Jedenfalls nicht die Investkosten, danach wird es sehr billig. Und...



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