Mobilität: VW bietet Elektroautos im Abo an

Wer ein Elektroauto von VW fahren möchte, muss es nicht mehr kaufen, sondern kann es für einige Monate mieten.

Artikel veröffentlicht am ,
VW ID.3 aus dem Carsharing-Dienst We Share (Symbolbild): Das Abo ist Teil eines größeren Angebots an Mobilitätsdiensten.
VW ID.3 aus dem Carsharing-Dienst We Share (Symbolbild): Das Abo ist Teil eines größeren Angebots an Mobilitätsdiensten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Öfter mal ein Neues: Nach diversen Konkurrenten bietet auch Volkswagen (VW) ein Auto-Abonnement an. Das Abo hat kürzere Laufzeiten als ein Leasing-Vertrag. Der Dienst startet am heutigen 1. September.

Stellenmarkt
  1. IT-Systembetreuerin/IT-Syste- mbetreuer (m/w/d)
    FFG Fahrzeugwerkstätten Falkenried GmbH, Hamburg
  2. Softwareentwickler (w/m/d) Java
    SSI SCHÄFER IT Solutions GmbH, Giebelstadt, Bremen
Detailsuche

Für das Angebot stellt VW bis zu 3.000 sogenannte junge Gebrauchtwagen aus der VW-Konzernflotte bereit. Gemietet werden können ausschließlich Elektrofahrzeuge der neuen ID-Baureihe. Das berichtet die Wirtschaftszeitung Handelsblatt.

VW bietet zwei Laufzeiten für das Abo an: drei Monate und sechs Monate. Einen ID.3 für drei Monate zu mieten, kostet 589 Euro im Monat. Bei einer Laufzeit von sechs Monaten sinkt der Preis auf 499 Euro im Monat. Nach dem Ende der Mindestlaufzeit ist der Vertrag jederzeit kündbar.

800 Freikilometer im Monat sind inklusive

In dem Preis sind 800 Freikilometer pro Monat enthalten sowie ein Service mit Zulassung, Hauptuntersuchung, Wartung, Inspektionen, Versicherungen und Steuern. Hinzu kommen lediglich die Kosten für den Fahrstrom.

Golem Akademie
  1. LPI DevOps Tools Engineer – Prüfungsvorbereitung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    21./22.07.2022, Virtuell
  2. LDAP Identitätsmanagement Fundamentals: virtueller Drei-Tage-Workshop
    18.-20.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Abo ist eine Antwort auf ein verändertes Mobilitätsverhalten. "Viele Kunden wollen mehr Flexibilität und wollen sich nicht mehr jahrelang fest binden", sagte Klaus Zellmer, Vertriebsvorstand der Marke Volkswagen, dem Handelsblatt.

Entsprechend ist das Abo auch Teil eines größeren Angebots an Mobilitätsdiensten. Dazu gehört das Carsharing-Angebot We Share, bei dem ein Auto für eine Fahrt oder einen Zeitraum von wenigen Stunden gemietet wird. Wer nicht selbst fahren will, kann den Ridepooling-Dienst Moia nutzen.

Auto-Abos gibt es seit einigen Jahren

VW ist nicht der erste Autohersteller, der ein Abo anbietet. Die schwedische Marke Volvo hat damit vor einigen Jahren angefangen. Andere Hersteller zogen nach. Inzwischen bieten auch andere Unternehmen solche Abos an, darunter etablierte wie der Autovermieter Sixt oder Neueinsteiger wie Like2drive aus Köln.

VW ist damit vergleichsweise spät dran. Der Konzern ist aber dafür umso ehrgeiziger: "Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis zum Jahresende Marktführer in Deutschland zu werden", sagte Zellmer. "Wir schätzen, dass bis 2030 rund 20 Prozent unserer Umsätze aus Abos und anderen kurzzeitigen Mobilitätsangeboten stammen könnten."

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

VW will zudem über das Abo seine Elektrofahrzeuge bewerben. Deshalb sind zum Start auch nur der Golf-Nachfolger ID.3 und das SUV ID.4 im Angebot. Abo-Kunden sollen sich mit der Elektromobilität vertraut machen, indem sie ein Elektroauto über mehrere Monate im Alltag testen. "Das wird dann wie eine lange Probefahrt", sagte Zellmer. Möglicherweise werden später auch Verbrennerfahrzeuge in das Angebot aufgenommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Dr. Mad 02. Sep 2021

Das mit den Querlenkern ist zwar ein Problem, aber dann fährst du halt nach Ablauf der...

Greys0n 02. Sep 2021

Du bekommst etwas besseres für den Doppelten Preis? Richtiger genius move... Ein 11...

Oekotex 02. Sep 2021

Verstehe ich nicht. Ist doch nicht anders als Leasing (mal vom Zeitraum abgesehen). Und...

Dr. Mad 02. Sep 2021

Im Abo bei nextmove kostet der ID.3 599 ¤ für 1000 km, monatlich kündbar, vs. 589 ¤ für...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets
Was Fahrgäste wissen müssen

Das 9-Euro-Ticket für den ÖPNV ist beschlossene Sache, Verkehrsverbünde und -unternehmen sehen sich auf den Verkaufsstart in diesen Tagen gut vorbereitet. Doch es gibt viele offene Fragen.

Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets: Was Fahrgäste wissen müssen
Artikel
  1. Richter: Chancen für künstliche Intelligenz in der Justiz
    Richter
    Chancen für künstliche Intelligenz in der Justiz

    Die deutschen Gerichte sind überlastet, Nachwuchs in ausreichender Zahl ist nicht in Sicht. Kann KI Recht sprechen und die Gerichte entlasten?

  2. Mobilität: ADAC bietet Fahradfahrern bundesweit Pannenhilfe an
    Mobilität
    ADAC bietet Fahradfahrern bundesweit Pannenhilfe an

    Ab Juni 2022 können Radfahrer, deren Gefährt kaputt ist, beim ADAC anrufen. Ein Gelber Engel repariert das Fahrrad nach Möglichkeit vor Ort.

  3. Klimakrise: Investitionen verhageln Digitalkonzernen die Klimabilanz
    Klimakrise
    Investitionen verhageln Digitalkonzernen die Klimabilanz

    Für Konzerne wie Microsoft, Alphabet oder Meta verdoppeln sich die Treibhausgasemissionen, wenn man Finanzinvestitionen berücksichtigt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer Predator X38S (UWQHD, 175 Hz OC) 1.499€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700X 268€ und PowerColor RX 6750 XT Red Devil 609€ und RX 6900 XT Red Devil Ultimate 949€) • Alternate (u. a. Cooler Master Caliber R1 159,89€) • SanDisk Portable SSD 1 TB 81€ • Motorola Moto G60s 149€ [Werbung]
    •  /