Mobilität: Uber will E-Scooter-Verleiher kaufen

Nach dem Ende der Mitfahrt im Auto geht es mit dem Roller weiter: Der Fahrdienstvermittler Uber will sein Angebot erweitern und einen der beiden großen US-Verleiher von E-Scooter kaufen. Die Chancen für einen schnellen Geschäftsabschluss stehen offensichtlich gut.

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E-Scooter-Fahrer in Kalifornien (Symbolbild): Eine Zulassung in Deutschland gibt es wohl erst 2019.
E-Scooter-Fahrer in Kalifornien (Symbolbild): Eine Zulassung in Deutschland gibt es wohl erst 2019. (Bild: Mario Tama/Getty Images)

Bird oder Lime: Der Fahrdienst Uber soll einen der beiden großen US-Verleiher von Elektrotretrollern kaufen wollen, um damit sein Angebot an Mobilitätslösungen zu erweitern. Bird und Lime sind die beiden größten E-Scooter-Verleiher in den USA.

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Marktführer Bird sei der Favorit. Uber habe in Verhandlungen mehrere Milliarden US-Dollar geboten, berichtet das US-Onlinemagazin The Information unter Berufung auf Quellen mit Kenntnissen von den Verhandlungen. Für den Fall, dass ein Kauf von Bird scheitere, habe Uber auch schon mit Lime gesprochen.

Lime ist kleiner als Bird. Uber hat bereits eine kleinen Anteil an dem Verleiher: Das Unternehmen gehört zu den Investoren, von denen Lime in einer Finanzierungsrunde im Juli 335 Millionen US-Dollar erhielt.

Sowohl Uber als auch die Verleiher sollen großes Interesse an dem Geschäft haben. Laut The Information könnte Uber den Kauf noch in diesem Jahr abschließen.

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Hierzulande sind die auch Kick-Scooter genannten elektrischen Tretroller, wie Bird und Lime sie anbieten, nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Zwar beschäftigt sich die Politik mit den Regelungen dafür. Laut einem aktuellen Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel ist damit aber nicht mehr in diesem Jahr zu rechnen.

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