Mobilität: Porsche kauft Elektrofahrrad-Hersteller Greyp
Exklusive Mobilität kann es auf zwei und vier Rädern geben: Porsche hat sich eine Mehrheitsbeteiligung am Elektrofahrrad-Hersteller Greyp Bikes(öffnet im neuen Fenster) gesichert. Der Automobilhersteller besaß bereits eine Minderheitsbeteiligung an Greyp: 2018 kaufte Porsche 10 Prozent von Greyp, parallel zu dem Investment in den Autohersteller Rimac. Anfang 2021 hat Porsche seine Position auf einen Anteil an Rimac von fast 25 Prozent ausgebaut.
Porsche hat bei Greyp hat sein Vorkaufsrecht ausgeübt und eine Mehrheitsbeteiligung erworben. Der Gründer von Greyp und Chef von Rimac, Mate Rimac, bleibt Minderheitseigentümer.
Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Porsche AG, Lutz Meschke, sagte anlässlich der Übernahme: "Unsere Aktivitäten im Bereich E-Bikes unterstreichen unser konsequentes Vorgehen. Porsche ist seit Jahren führender Anbieter bei Plugin-Hybriden, in 2019 haben wir den Taycan als ersten vollelektrischen Porsche auf den Markt gebracht – und im vergangenen Jahr war bereits jeder dritte ausgelieferte Porsche mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet. Unser ambitioniertes Ziel ist es, 2030 über die gesamte Wertschöpfungskette bilanziell CO₂-neutral zu sein."
Mitte 2021 hat Greyp mit dem T5.2 ein Trekking-Fahrrad mit Elektromotor vorgestellt, der dank eines groß dimensionierten, entnehmbaren Akkus mit 700 Wh bis zu 100 km Trittunterstützung liefern kann. Das E-Bike ist mit einer eSIM ausgerüstet und verfügt über eine Front- und Heckkamera.
Porsche hat Anfang 2021 noch zwei neue E-Bikes vorgestellt: Während das Porsche eBike Sport für den Straßeneinsatz konzipiert ist, gehört das Porsche eBike Cross ins Gelände. Beide sind mit vollgefederten Carbonrahmen, einem Motor von Shimano sowie Magura-Bremsen ausgerüstet. Die E-Bikes werden beim Fahrradhersteller Rotwild im hessischen Dieburg gebaut. Die Preise reichen an rund 10.000 Euro heran.
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