Mobilität: Honda setzt auf Raketen, Roboter und fliegende Autos

Honda erweitert sein Geschäft um Raketen, Roboter und elektrische Senkrechtstarter mit Rädern und Flügeln und investiert dafür Milliarden.

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Honda-Flugtaxi
Honda-Flugtaxi (Bild: Honda)

Das japanische Unternehmen Honda will in den nächsten sechs Jahren für Forschung und Entwicklung umgerechnet rund 38,4 Milliarden US-Dollar ausgeben. Geplant sind auch exotische Forschungsfelder wie Raketen, Roboter und Senkrechtstarter mit Elektroantrieb. Wieviel des Gesamtbetrages dafür aufgewendet werde, teilte der Konzern nicht mit.

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Honda baut schon jetzt nicht nur Autos und Lastwagen. Auch Solarzellen, Industrieroboter, Motoren für alternative Kraftstoffe und sogar Flugzeuge gehören zum Portfolio des Konzerns.

Zunächst will Honda funktionierende Prototypen entwickeln und daraus neue Techniken für sein Kerngeschäft ableiten. Zudem sieht Honda die neuen Bereiche als eine Erweiterung seiner Tätigkeiten als Mobilitätsunternehmen.

Der Konzern will seine Senkrechtstarter nicht wie die meisten Startups nur mit Lithium-Ionen-Akkus bestücken, sondern eine Hybridlösung verfolgen, um größere Reichweiten zu erzielen. Wenn Turboproptriebwerke die Elektroantriebe ergänzen, könnten statt weniger Duzend Kilometer Reichweiten von bis zu 400 km erzielt werden, hieß es.

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Ob Lufttaxis mit Honda-Signet angeboten werden, soll bis 2025 entschieden werden. Dann könnte ein kommerzieller Lufttaxidienst schon 2030 starten, kündigte das Unternehmen an.

Die Roboterabteilung soll keine Humanoiden bauen, sondern Roboterhände mit mehreren Fingern, die greifen können. Ziel soll ein Telepräsenzroboter sein, der mit physischen Objekten interagieren kann.

Darüber hinaus will Honda in ein wiederverwendbares Raketensystem investieren und seine Antriebs-, Steuerungs- und Kontrolltechnik dafür einsetzen. Mit den Raketen sollen kleine Satelliten in eine niedrige Umlaufbahn gebracht werden.

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