Mobilität: Flughafen Zürich startet autonome Level-4-Shuttles ohne Begleitfahrer
Die Betreibergesellschaft des Zürcher Flughafens hat bekanntgegeben, dass im Rahmen einer neuen Testphase ab sofort zwei autonom fahrende Busshuttles im Live-Betrieb auf dem Flughafen eingesetzt werden. Die kleinen Busse(öffnet im neuen Fenster) werden seit März 2025 zusammen mit dem chinesischen Unternehmen Weride entwickelt.
In der neuen Phase werden die Minibusse ohne Begleitfahrer eingesetzt und fahren komplett autonom im L4-Betrieb auf dem Flughafengelände. Dabei werden sie allerdings noch aus der Ferne überwacht, so dass im Notfall eingegriffen werden kann. Die bisherigen Begleitfahrer, die in der neuen Stufe des Tests nicht mehr notwendig sind, wurden entsprechend umgeschult.
Die Fahrzeuge verkehren der Betreibergesellschaft zufolge auf vorher definierten Strecken komplett eigenständig. Flugzeug-Rollwege werden dabei nicht gekreuzt – wohl aus Sicherheitsgründen. Die Minibusse sollen künftig als Mitarbeitershuttles eingesetzt werden.
Fahrten zunächst ohne Passagiere
Wie in den vorigen Teststufen werden die Busse auch in der neuen Phase zunächst ohne Passagiere unterwegs sein. Dann sollen aber Mitarbeiter vollautomatisch an ihre Ziele gebracht werden. Der Betrieb der beiden Shuttles ist bis Ende 2026 geplant.
Danach soll mit den Projektpartnern – neben Weride sind das Swissport und Krummen Kerzers – geprüft werden, ob und wie das Vorhaben weitergeführt wird. Der Betreibergesellschaft zufolge sollen die Erkenntnisse unabhängig von einer möglichen Fortführung in die zukünftige Nutzung autonomer Fahrzeuge auf dem Flughafengelände einfließen.
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